Das japanische Viertel in Paris ☆ The Japanese district in Paris

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Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, japanische Restaurants, Japanese restaurants, 日本, フランス, パリ, Rue Sainte AnneDer zweite japanbezogene Themenpunkt meines Frankreich-Urlaubs handelt vom japanischen Viertel in Paris. Zuerst wollte ich den Post „die Japan-Szene in Paris“ betiteln, stellte dann aber fest, dass ich eigentlich nur über Restaurants schreiben würde. Tatsächlich ist das, was das japanische Viertel zu seinem Namen kommen lässt, hauptsächlich eine Ansammlung von japanischen Restaurants, die sich alle in oder um die Rue Sainte-Anne angesammelt haben. Nicht alle werden wirklich von japanischstämmigen Parisern geführt (einige koreanische oder koreanisch-japanische gibt es auch), aber es lässt sich doch auf den Speisekarten und von den Bedienungen her viel Japanisches in diesem Viertel finden. ^^v
Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, japanische Restaurants, Japanese restaurants, 日本, フランス, パリ, Rue Sainte Anne, Speisekarte, menuNeben der großen Anzahl an Sushi-Läden gibt es auch viele Restaurants, die weitere japanische Speisen wie Donburi-Gerichte (Fleisch, Fisch oder Gemüse auf Reis), Ramen (japanische Nudelsuppe) oder verschieden kombinierbare japanische Kleinigkeiten anbieten. Ich habe auch ein Okonomiyaki-Restaurant (japanischer Gemüsepuffer mit variablen Zutaten) und einen kleinen Laden, der Takoyaki (Teigbällchen gefüllt mit Oktopusstücken) verkaufte, gesehen. Es sind wirklich unglaublich viele japanische Restaurants, die teilweise zu mehreren nacheinander die Rue Sainte-Anne und ihre Nebenstraßen säumen. Außerhalb Japans habe ich noch nie so viele japanische Restaurants an einem Ort gesehen! Vorstellen möchte ich hier die von mir probierten drei:

· Izakaya Taisho Ken 3
· Higuma Ramen
· Kotteri Ramen Naritake

 

Izakaya Taisho Ken 3
Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, japanisches Restaurant, Japanese restaurant, 日本, フランス, パリ, Rue Sainte Anne, Izakaya Taisho Ken 3, 居酒屋Eine Izakaya ist eine japanische Kneipe, in der man allerdings auch eine mitunter große Speisekarte findet. Man kann vor allem viele kleine Gerichte bestellen, sie untereinander teilen und immer wieder nachbestellen – also perfekt für Gruppen, die etwas zu feiern haben oder wenn man sich etwas länger aufhalten möchte. Im Grunde so ähnlich wie eine spanische Tapas-Bar, nur eben japanisch. ^^
Die Izakaya Taisho Ken 3 hatte jedoch viele mittelgroße Mittagsgerichte wie Donburis (Fleisch oder Seafood auf Reis in diesem Fall), Karees (Curry-Gerichte), Udon-Gerichte (dicke Weizenmehlnudeln mit verschiedenen Beilagen), Yakimono (Gegrilltes) oder Agemono (Frittiertes).
Da wir auch über die Mittagszeit dort waren und noch Platz für ein Abendessen brauchten ^^°, haben wir uns für ein Katsudon (paniertes Schweinefleisch auf Reis), ein Gyūdon (gekochtes Rindfleisch mit Zwiebeln auf Reis) und ein Tonkatsu (Schnitzel in Streifen geschnitten) entschieden. Wer weiß, dass ich ein großer Gyūdon-Fan bin, kann sich denken, welches Gericht ich gewählt habe. ^^ Leider war ich etwas enttäuscht, als das Essen kam. Ebenso wie das Katsudon war auch das Gyūdon mit Ei vermengt und schmeckte auch etwas fad. Nichts gegen Eier, aber ich hatte mir einfach ein typisches Gyūdon mit würzigem Rindfleisch und viel Zwiebeln vorgestellt. Trotzdem hat es geschmeckt und meine Eltern waren auch begeistert. Getrunken habe ich übrigens gekühlten grünen Tee, meine Eltern Asahi-Bier. 

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Gyūdon (serviert mit Miso-Suppe) ☆ gyūdon (served with miso soup)

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Katsudon (serviert mit Miso-Suppe) ☆ katsudon (served with miso soup)

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Tonkatsu (serviert mit Salat, einer Schüssel Reis und Miso-Suppe) ☆ tonkatsu (served with salad, a bowl of rice and miso soup)

 

Higuma Ramen
Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, japanisches Restaurant, Japanese restaurant, 日本, フランス, パリ, Rue Sainte Anne, Higuma, RamenWie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um ein Ramen-Restaurant. Hier wird also die (rein subjektiv beurteilte) beste der drei japanischen Hauptnudelsorten Udon, Ramen und Soba in köstlicher Suppe badend verzehrt. Die Suppe wiederum wird in den drei Hauptgeschmacksrichtungen Shio (Salz), Shoyu (Sojasauce) und Miso (Sojabohnenpaste) angeboten. Alle drei schmecken salzig-würzig, wobei ich Shio als am dezentesten und Miso als am kräftigsten bezeichnen würde, weshalb die Miso-Variante mein Favorit ist. ^^v

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“higuma” bedeutet “Braunbär” – einfach für die Wahl des Restaurant-Maskottchens 😉 ☆ “Higuma” means “brown bear” – easy to choose a mascot for the restaurant 😉

Mit einem Preis von 7,50 € für die drei Hauptsorten (zusätzlich gibt es noch weitere Ramen-Versionen wie z.B. rein vegetarisch, als Kraftbrühe, mit extra viel Chashu (Schinken) oder Kimchi) ist das Preisniveau hier überraschenderweise ähnlich dem japanischer Restaurants in Deutschland.
Und für das Geld gibt es auch eine richtig große Schüssel mit leckeren Ramen, Sojasprossen, Bambussprossen, Schweinebauch, Frühlingszwiebeln-Topping und würziger Brühe. 🙂
Bestellt haben wir einmal Miso-Ramen einzeln, einmal als Set mit Gyōza (Teigtaschen mit Fleisch- oder Gemüsefüllung) vorneweg und einmal Shio-Ramen mit Butter und Mais. Es schmeckte köstlich!!! Ramen ist einfach immer göttlich! 🙂 Auch die Gyōza, die überall verschieden schmecken, waren sehr lecker und nicht so übertrieben knoblauchlastig.

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Shio-Ramen mit Butter und Mais ☆ Shio Ramen with butter and corn

 

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Miso-Ramen

 

Kotteri Ramen Naritake
Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, japanisches Restaurant, Japanese restaurant, 日本, パリ, Rue Sainte Anne, Kotteri Ramen Naritake, Ramen, ラーメンAn einem anderen Tag mussten wir unbedingt noch einmal ins japanische Viertel zurückkehren, da dort auch noch ein ganz besonderes Ramen-Restaurant auf uns wartete. 😉 Das Kotteri Ramen Naritake serviert nämlich Kotteri-Ramen (Überraschung!) an seine Gäste. Diese Ramen-Variante ist besonders sämig und dickflüssig, weil viel Fett mitgekocht wird. Im Gegensatz zu anderen Ramen-Gerichten schwimmen hier wirklich Fettstücke in der Suppe, die dadurch eher an einen Eintopf als eine dünne Brühe erinnert. Da diese Ramen-Variante derber ist, wird als Fleischeinlage meistens dickerer Schweinebauch anstelle von dünnen Chashu-(Schinken-)Scheiben verwendet. Auch die Suppe bei Higuma Ramen war schon recht gehaltvoll (daher auch mit Schweinebauch serviert), aber Kotteri Ramen Naritake arbeitet noch einmal den Unterschied zwischen normal-dünnflüssig und kotteri heraus. So wurden wir bei der Bestellung auch gefragt, ob wir einen geringen, mittleren oder größeren Fettanteil wünschen. Wir entschieden uns alle drei für die goldene Mitte und haben es nicht bereut.
Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, japanisches Restaurant, Japanese restaurant, 日本, パリ, Rue Sainte Anne, Kotteri Ramen Naritake, Ramen, ラーメンSchon im Internet konnte man überall in den Bewertungen der Gäste lesen, dass die Suppe nicht nur sehr dickflüssig, sondern auch extreeeeem salzig und dadurch völlig untypisch und unjapanisch sei. Nun ist aber gerade Kotteri-Ramen für seine Reichhaltigkeit in Konsistenz und Geschmack bekannt. In Japan haben mein Freund und ich einmal Kotteri-Ramen mit Sesamgeschmack in einem Restaurant gegessen, das sogar so intensiv schmeckte, dass es eigentlich schon wieder zu viel Sesam war. Ich war also neugierig auf Kotteri Ramen Naritake und fand die Suppe sehr typisch und ausgesprochen おいし(oishi = lecker). 🙂 Für Anti-Salzliebhaber allerdings wirklich ungeeignet, denn salzig ist gar kein Ausdruck! Viele der Gäste, die das Restaurant kommentiert und bewertet haben, gaben an, die Suppe nur bis zur Hälfte geschafft zu haben, weil sie wirklich übertrieben salzig gewesen sei. Ich liebe Salz bzw. wir alle drei lieben es und so waren wir hellauf begeistert! Das Essen schmeckte einfach fantastisch! Es ist wirklich sehr schade, dass diese Ramen-Variante so selten außerhalb Japans angeboten wird. 😐 Ich würde mir wirklich sehr wünschen, dass einmal ein Kotteri-Ramen-Shop in Berlin eröffnet.

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Kotteri-Miso-Ramen

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Auch im eher ländlicheren Loire-Tal Frankreichs gab es generell gesehen deutlich mehr japanische Restaurants als in Deutschland. Hier (in Deutschland) sind unter den Asiaten kulinarisch immer noch am meisten die Chinesen vertreten – in Form von China-Restaurants und Nudelpfannen-Schnellimbissen.

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Kushiyaki – leckere gegrillte Spieße im OSAKA ☆ Kushiyaki – tasty grilled skewers at OSAKA

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Das Restaurant OSAKA in Blois. ☆ The restaurant OSAKA in Blois.

 

Neben den vielen Restaurants gibt es aber noch anderes im japanischen Viertel in Paris zu entdecken. Da wäre z.B. die japanische Bäckerei und Patisserie Aki (Aki Artisan Boulanger et Pâtissier – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Restaurant Aki), die neben französischen Backwaren auch japanische Leckereien zu bieten hat. An diesem Tag waren es neben kleinen Törtchen (z.B. mit Matcha- oder Maronencreme) vor allem Melonpan, also Brötchen in Melonenform. Diese waren kleiner, als ich sie aus Japan kenne (vielleicht handflächengroß anstelle von handgroß) und mit verschiedener Füllung. Probiert habe ich Vanillencreme-, Schokoladen-, Karamell- und Erdbeerfüllung. Außerdem ist noch ein Sakura Mochi Anpan (weiches Brötchen mit süßer Reiskuchen- und Bohnenmus-Füllung sowie Sakura-Deko) in der Tüte gelandet. ^^ Die Konsistenz des Sakura Mochi Anpan war am besten – der Teig so lecker und fluffig wie aus einem der beiden Bäckerläden im japanischen Viertel in Düsseldorf. ^^ Die Füllung mit rotem Bohnenmus und Mochi (geleeartiger Reiskuchen) war nicht ganz so mein Fall. Die der Melonpans schon eher, aber die Brötchen sind eben außen etwas kross und ich mag den fluffig weichen Teig noch lieber. Mir persönlich hat das Angebot der Düsseldorfer Bäckereien insgesamt besser gefallen, aber wäre ich noch einmal in Paris, würde ich auf jeden Fall noch einmal zur Bäckerei Aki gehen.

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Japaner sieht man übrigens schon im japanischen Viertel, aber nicht viel mehr als anderswo auch. Wahrscheinlich, weil auch so viele Touristen dort sind.
Neben den Restaurants und der Bäckerei habe ich noch zwei japanische Supermärkte entdeckt. Besonders der eine hatte ein japanisch-koreanisch gemischtes Angebot, aber vor allem in dem anderen der beiden Läden habe ich mich schon mehr in einem japanischen Supermarkt gefühlt, als in den Asia-Läden bei mir in der Stadt, die mit ihrem gesamt-asiatischen Sortiment ja eine ganz andere Atmosphäre bieten. Es gab sogar frischen Fisch, Sushi, Onigiri, Fleisch und die verschiedenen Pilzsorten – wenngleich aus der Kühlung – sahen recht frisch aus. Wichtig zu erwähnen finde ich, dass die Supermärkte auch eine kleine Auswahl japanischer Süßigkeiten hatten, was in den zusammengefassten Asia-Läden ja oft nicht der Fall ist.

Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, 日本, フランス, パリ, Frankreich, Rue Sainte Anne, Harajuku Mode, Lolita Fashion, Pop-up storeErst bei meinem zweiten Durchstreifen des Viertels entdeckte ich einen kleinen Pop-up store namens „Harajuku Mode“, der Lolita Fashion verkaufte!!! Ist das nicht schön?! Auch wenn mir die Lolita-Markenwaren mit Preisen für Kleider oder auch nur Röcke, Hauben, Armstulpen und andere Accessoires im dreistelligen Euro-Bereich immer einfach zu teuer sind und es auch zu wenig Gelegenheiten für ein solches Outfit gibt, freue ich mich immer riesig, etwas davon zu entdecken. ^^ Dieser Laden hatte sich auf die Labels Angelic Pretty und PUTUMAYO fokussiert und war laut Fensterbeschriftung auf die Zeit zwischen dem 30.06. und 05.07.2015 begrenzt – da habe ich also Glück gehabt! Ich frage mich, welche anderen Läden oder Labels dort sonst ihre Waren anbieten… Letztes Jahr im Sommer war wohl auch etwa eine Woche Lolita-Saison in der Rue Sainte-Anne. Auf jeden Fall war der Laden, in dem auch einige Fans in Lolita-Kleidung ein und aus gingen, eine kleine Augenweide!

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Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, 日本, フランス, パリ, Frankreich, Rue Sainte Anne, Japanese souvenirs, japanische Souvenirs, Japanese shopDes Weiteren hätte ich mir jedoch Läden gewünscht, die kleine japanische Souvenirs, Gebrauchsgegenstände oder einfach irgendetwas zum Thema Japan verkaufen würden. Leider habe ich solche Läden jedoch mit Ausnahme ein oder zwei dekorierter Schaufenster geschlossener Shops nicht gefunden.

Japanese district in Paris, japanisches Viertel in Paris, 日本, パリ, Japanese goods, japanische Souvenirs, Japanese shop, Mein Nachbar Totoro, My Neighbor Totoro, となりのトトロErwähnenswert ist nur ein kleiner Laden in einer überdachen Einkaufspassage, der Schmuck, selbst hergestellte kleine Goodies und Stofftiere, alles hauptsächlich zum Ghibli-Film „Mein Nachbar Totoro“ (となりのトトロ), verkaufte. Der Laden hieß „BOX in“ und ich bin mir nicht sicher, ob es ein festes Geschäft oder ein vorübergehender Shop wie der obengenannte Pop-up store war – oder vielleicht von mehreren Händlern oder Privatleuten angemietete Verkaufsfläche mit wechselndem Angebot? Vielleicht eine Art Motto-Laden? Auf jeden Fall süß und sehenswert, wenngleich (wie in Frankreich typisch, aber auch für Handarbeit im Allgemeinen) etwas teuer.


Andere Frankreich-Beiträge:
Ein Blick über den Tellerrand: Eindrücke von Frankreich
Parc Oriental de Maulévrier – der größte japanische Garten Europas in Frankreich


 The Japanese district in Paris

The second Japan related topic of my holiday in France is about the Japanese district in Paris. At first I was going to to take the title “The Japanese scene in Paris” for this post, but then I recognized, that I actually just wanted to write about restaurants. In fact the reason why the Japanese district is called like that, is mainly the circumstance that there is a gathering of Japanese restaurants in or around the Rue Sainte-Anne. Not all of them are run by Parisians of Japanese origin (some Korean or Korean-Japanese restaurants also exist), but from the menus and the staff you can find a lot of Japanese feeling in this district. ^^v
Besides the huge amount of sushi shops there are also many restaurants, that offer other Japanese dishes like donburi dishes (meat, fish or vegetables on rice), ramen (Japanese noodle soup) or different combinable Japanese snacks. I also saw an okonomiyaki restaurant (Japanese vegetable fritter with various ingredients) and a little shop, that sold takoyaki (dough balls filled with octopus pieces). There is really a huge range of Japanese restaurants that line the Rue Sainte-Anne and the side streets. Beyond Japan I’ve never seen so many Japanese restaurants at the same place! I would like to introduce the following three of them:

· Izakaya Taisho Ken 3
· Higuma Ramen
· Kotteri Ramen Naritake

Izakaya Taisho Ken 3
An izakaya is a Japanese pub, that sells not only drinks but also (sometimes quite many) food. You can order many small dishes, share them and order again – so it’s perfect for groups, that want to celebrate something or if you want to stay a longer time in a restaurant. Basically it is similar to a Spanish tapas bar, just in the Japanese style. ^^
The Izakaya Taisho Ken 3 however had many middle-sized lunch dishes like donburis (meat or seafood on rice in this case), karees (curry dishes), udon dishes (thick wheat flour noodle with different side dishes), yakimono (grilled food) or agemono (deep fried food).
Since we went there around lunch time and needed to keep some space for dinner later ^^°, we decided for a katsudon (breaded and deep fried pork on rice), a gyūdon (cooked beef with onions on rice) and a tonkatsu (breaded and deep fried pork cut in slices). Who knows that I’m a big gyūdon fan, knows, which dish I did choose. ^^ Unfortunately I got a bit disappointed when the food arrived. Like the katsudon also the gyūdon was mixed with egg and tasted a bit stale (in the meaning of boring). Nothing against eggs, but I had been hoping for a typical gyūdon with aromatic beef and many onions. Nevertheless it tasted well and my parents also liked it. For drinks we chose chilled green tea (for me) and Asahi-beer (for my parents) by the way.

Higuma Ramen
As you might guess from the name, this is a ramen restaurant. Here people consume the (purely subjective judged) best of the three Japanese main noodle sorts udon, ramen and soba, bathed in delicious soup. The soup again is offered in the three main flavours shio (salt), shoyu (soy sauce) and miso (soybean paste). All three taste salty-aromatic while I would describe shio as the most subtle one and miso as the most aromatic one. That’s why the miso version is my favourite. ^^v
With a price of 7,50 € for one of the three main sorts (there are additional ramen versions like f.e. purely vegetarian, consommé style, with extra many chashu slices (ham) or kimchi) the price range is surprisingly similar to Japanese restaurants in Germany.
And for the money you get a really big bowl with tasty ramen, soybean sprouts, bamboo sprouts, pork pelly, spring onion topping and aromatic broth. 🙂
We ordered a miso ramen single, a miso ramen set, that means together with gyōza (dumplings filled with meat or vegetables) as a starter and shio ramen with butter and corn. It tasted delicious!!! Ramen is always just awesome! 🙂 Also the gyōza which taste different everywhere were delicious and not overstated in garlic flavour.

Kotteri Ramen Naritake
On another day we had to return to the Japanese district because a very special ramen restaurant there was waiting for us. 😉 The Kotteri Ramen Naritake serves as you can see kotteri ramen (surprise!) to their guests. This ramen version is extremely creamy and viscous, because it is cooked with much fat. Compared to other ramen dishes, fat pieces are floating in the soup, that looks similar to a stew more than a broth therefore. Since this ramen version is a very solid meal, thick pork belly is used as a meat added to soup instead of thin chashu (ham) slices. Also the soup at Higuma Ramen was a bit thicker (therfore it was also served with pork belly), but Kotteri Ramen Naritake definitely works out the difference between normal thin and kotteri ramen. So we were asked to choose a fat level from less to much for our ramen. We all chose “middle” and didn’t regret it.
The guests described the soup not only as very thick but also extreeeeemly salty and therefore completely untypical and non-Japanese in their reviews in internet. But kotteri ramen is known for its richness in consistency and flavour – that’s what it stands for. In Japan my boyfriend and I once ate kotteri ramen with sesame taste in a restaurant and it was even so intensive, that it was almost too much sesame. So I was curious on Kotteri Ramen Naritake and I found the soup very typical and extremely おいし (oishi = tasty). 🙂 For non-salty-lovers it might be unsuitable indeed, because “salty” is clearly understated! Many guests who commented and voted the restaurant declared that they could eat only half of the dish, because it has been so extremely overstated salty. I love salt, so do my parents and that’s why we were all three very delighted with it! The food tasted just fantastic! It is really too bad that this kind of ramen is offered so rarely beyond Japan. 😐 I’d really like a kotteri ramen shop to open in Berlin.

Also in the rather rural Loire valley of France there were obviously more Japanese restaurants than in Germany. Here (in Germany) the culinary most featured Asians are still the Chinese – in the form of Chinese restaurants and noodle snack bars or stands.

Besides the many restaurants there are also other things to explore in the Japanese district in Paris. There is f.e. the Japanese bakery and patisserie Aki (Aki Artisan Boulanger et Pâtissier – not to be confused with the same-named restaurant Aki), that offers French pastries as well as Japanese treats. On this day it were little tartlets (f.e. with matcha or chestnut crème) and especially melonpan, that means melon shaped buns. Those were smaller than I know them from Japan (maybe palm size instead of full hand size) and had different fillings. I tried vanilla crème, chocolate, caramel and strawberry filling. Well, and a sakura mochi anpan (soft bun with sweet ricecake and red-beans-paste topped with a sakura decoration) ended in the bag as well. ^^ The consistency of the sakura mochi anpan was best – the dough as tasty and fluffy as the things of one of the two bakeries in the Japanese district in Düsseldorf, Germany. ^^ The filling with red-beans-paste and mochi (jelly-like ricecake) was not so much my taste. The melonpans had better fillings to my mind, but therefore they are a little crispy outside and I actually like the fluffy soft dough better. All in all I prefer the range of the bakeries in Düsseldorf honestly, but if I am in Paris again, I would definitely visit the bakery Aki again.

By the way you can see Japanese people in the Japanese district, but not so many more than anywhere else. Probably because there are also so many tourists around.
In addition to the restaurants and the bakery I could also find two Japanese supermarkets. Especially one had a Japanese-Korean mixed assortment, but especially in the other shop I felt much more being in a typical Japanese supermarket than in the asia shops in my town which are offering a completely different atmosphere by selling mixed Asian products. They also had fresh fisch, sushi, onigiri, meat and the different sorts of mushrooms – though stored in the refrigeration – looked also quite fresh. I think, it’s important to mention that the supermarkets also had a little range of Japanese sweets, which is basically uncommon in the summarized Asian shops.

Not until the second round through the district I discovered a little pop-up store called “Harajuku Mode”, which sold Lolita Fashion!!! Isn’t this great?! Although three-digit Euro-prices for dresses or just skirts, bonnets, arm warmers or other accessories are simply too expensive in my view and there are too less opportunities to wear such an outfit, I’m always very happy to discover such things. ^^ This shop was focused on the labels Angelic Pretty and PUTUMAYO and had a limited existence from June 30th to July 5th as displayed on the shopwindow – so I was lucky! I’m wondering, which other shops or labels are offering their products there other time… Last year in summer it should have been also lolita season for about a week in the Rue Sainte-Anne. Anyhow the shop, which was frequently visited by some fans dressed in lolita fashion, was a real eye candy!

Furthermore I would have liked some shops that sell little Japanese souvenirs, articles of daily use or simply anything related to the topic Japan. Sadly I couldn’t find any shops like that except for one or two decorated shopwindows of closed ones. Mentionable is just a little shop in a roofed shopping mall, that sold jewellery, selfmade little goodies and plushies mainly concerning the Ghibli movie “My neighbor Totoro” (となりのトトロ). The shop had the name “BOX in” and I’m not sure, if it was a solid shop or a limited opened pop-up store like the above one – or maybe a rent sales floor of different retailers or private sellers with a changeable assortment? Maybe kind of a motto shop? Anyway cute and worth to see, although (typical in France, but also for handicrafts in general) a bit expensive.


Other posts about France:
To think outside the box: Impressions of France
Parc Oriental de Maulévrier – the largest Japanese garden of Europe in France

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2 thoughts on “Das japanische Viertel in Paris ☆ The Japanese district in Paris

  1. Pingback: Ein Blick über den Tellerrand: Eindrücke von Frankreich ☆ To think outside the box: Impressions of France | Currywurst & Kimono

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