SuG – Konzert in Berlin am 03.12.2015 ☆ SuG – Concert in Berlin on 3rd December 2015

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© SuG   (“BLACK” album cover, backside)

Read this post in English? Please scroll.

Am 03.12.2015 gab sich die japanische Band SuG die Ehre im Maschinenhaus der Kulturbrauerei in Berlin aufzutreten.
Auf ihrer Europatour kamen die Jungs gleich in drei deutschen Städten vorbei. Hier ein kleiner Überblick zur Tour:

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© SuG

29.11.2015 Köln, Deutschland (Underground)
30.11.2015 Paris, Frankreich (Backstage By The Mill)*
02.12.2015 London, England (O2 Academy 2)
03.12.2015 Berlin, Deutschland (Maschinenhaus)
05.12.2015 München, Deutschland (Technikum)
07.12.2015 Moskau, Russland (Moscow Hall)
08.12.2015 Helsinki, Finnland (Tavastia)

* wobei die Show in Paris leider kurzfristig abgesagt werden musste

Aufgrund der aktuellen terroristischen Ereignisse, speziell in Frankreich, aber auch ganz Europa betreffend, sollte man mal als erstes den glücklichen Umstand erwähnen, dass die Konzerte mit einer Ausnahme allesamt stattfinden konnten.

Wer SuG überhaupt sind? Das sind

Sänger                                武瑠 (Takeru),
Gitarrist und Bandleader    Masato,
Gitarrist                                Yuji,
Bassist                                Chiyu                und
Drummer                             Shinpei

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© SuG

Der Name „SuG“ kommt vom englischen Wort „thug“, schreibt sich in japanischer Katakana-Schrift サグ (also „sagu“) und wird in der wiederum zu „SuG“ umgestalteten Variante verwendet.
Mit zwischen 28 und fast 32 Jahren sind sie eine altersmäßig eher junge Band und dem Genre „Visual Kei“ zuzuordnen. Visual-Kei-Musik – für die, die es nicht wissen – bewegt sich irgendwo zwischen Pop, Rock, Hard Rock, Punk und Metal und lässt sich eigentlich nur damit beschreiben, dass die Künstler vor allem mit der Optik aus dem Rahmen fallen, die auch noch einmal in allen Abstufungen zwischen zuckersüß-kunterbunt und düster-morbid variiert. Meistens kommen dabei Schminke, schräge Outfits und Androgynität zum Einsatz.

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© SuG (Music Videos)

Im Falle von SuG befinden wir uns hier auf der fröhlicheren Seite des Visual Kei, auch als Untergruppierung „Oshare Kei“ genannt. Ganz nach ihrem Motto „Heavy Positive Rock“ gibt es bei SuG zwar auch mal lautere Töne, aber eben auch ganz viel Harmonie und sehr eingängige, fröhliche Melodien. Während sich die Jungs in vielen ihrer Musikvideos gewagt farbenfroh zeigen, mächtig viel Pink präsentieren und Sänger Takeru sein strahlendstes Girly-Lächeln versprüht, gibt es auf der Bühne eher dezentere Outfits und viel Schwarz zu sehen. Oder liegt es daran, dass SuG sich allmählich etabliert haben und dem lästigen Visual Kei-Image zu entfliehen versuchen? (Wir wollen es doch nicht hoffen! 😉 )

SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, Japanese, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, ヨーロッパ ツアーLeider ließen SuG die Fans diesen Abend jedoch erst einmal ganze zwei Stunden lang vor dem Gebäude warten, bis es endlich hinein ging. Laut Ticketkarten hätte der Einlass um 19:00 Uhr, der Konzertbeginn um 20:00 Uhr sein sollen. Hineingelassen wurden wir jedoch erst um 21:00 Uhr! Immerhin war es diesen Tag mit 12°C draußen ein wenig wärmer als zu Wochenbeginn, aber am Abend mit sinkenden Temperaturen zwei Stunden auf einer Stelle zu stehen, bescherte wohl den meisten Wartenden kalte Füße. Da half auch das bunte Treiben des Weihnachtsmarktes auf dem Innenhof der Kulturbrauerei drumherum nicht, die Stimmung zu versüßen.
Endlich im Warmen dauerte es dann noch ca. eine halbe Stunde, bis die Band auf die Bühne kam.

SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Chiyu, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, Japanese, live, Berlin, ベルリンDer Veranstaltungsraum bot mit der Größe eines erweiterten Wohnzimmers und den Backsteinmauern ein eigenartiges Bild. Es stellte sich jedoch heraus, dass gerade diese private Atmosphäre besonders viel Kuscheligkeit bot. ♥♫ Es war mehr eine Privatparty als ein großes Konzert.
Da es keinen Backstage-Bereich hinter der Bühne gab, mussten die Jungs vom Nebenraum durch eine Tür seitlich vom Zuschauerbereich hereinkommen, an uns vorbeilaufen und von vorne die Bühne betreten. Für uns Fans natürlich besonders exklusiv!
SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, Japanese, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, DeutschlandAuch während des Konzerts gaben sich die Jungs äußerst fan-nah. Noch nie habe ich eine Band erlebt, die so oft mit den Zuschauern Hände geschüttelt, sich anfassen und knuddeln gelassen hat. ^w^ Sehr niedlich anzusehen und auch die Fans verhielten sich angemessen, wurden nicht hysterisch oder aufdringlich, obwohl es nicht einmal Absperrungen und nur ein paar Security-Members gab.
SuG, concert, 2015, Masato, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, Japanese, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, Germany, DeutschlandDa wir nicht sehr viele waren und alle genug Platz hatten, blieb die Stimmung im Publikum ausgelassen und fröhlich. Wir wollten SuG beweisen, dass wir paar Leute es den Auftritt trotzdem wert waren, dass wir trotzdem eine Bombenstimmung hinbekommen können und ein Wiedersehen (vielleicht in größerem Rahmen?) SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, Japanese, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, Germanyerwarteten. Für Berlin, wo sonst leider eher wenig Engagement seitens des Publikums zu ergattern ist und für die wenigen Zuschauer an diesem Abend, konnte man sich meiner Meinung nach jedenfalls nicht beklagen. Es wurde gejubelt und gepfiffen, geklatscht, geheadbangt, gehopst und mitgesungen – und alles in einer Lautstärke, die sich hören lassen konnte!

SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Chiyu, Shinpei, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, Europe TourWarum es nur so wenige Zuschauer waren an diesem Abend? Ich denke, dass SuG hierzulande noch nicht sehr bekannt sind. Obwohl es die Band bereits seit 2006 gibt, ließen sich Masato & Co bisher nur einmal im Jahr 2007 in Europa blicken. Damals traten sie im Rahmen des „J-Rock Invasion“-Festivals mit vier anderen japanischen Künstlern zusammen in Köln auf. Angesichts der schnelllebigen japanischen Musikbranche wäre es eigentlich geradezu erstaunlich nach 8 Jahren Abwesenheit noch die gleichen Fans begeistern zu können – wären die europäischen Fans nicht so unterversorgt mit Auftritten japanischer Künstler, äh, so treu. Und natürlich gibt es ja auch immer wieder neue Fans, die dazukommen. Auch für meine Freundin und mich war es das erste SuG-Konzert.

SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, Europe TourNach der instrumentalen Einleitung „street g♥thic“ starteten SuG mit ihrem zweiten Song des „BLACK“-Albums „MISSING“. Als Eröffnungslied genial ist es doch zugleich immer wieder schade, wenn einige der besten Lieder am Anfang gespielt werden, da man noch gar nicht in der Stimmung ist, sie richtig zu erfassen…
SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Masato, Visual Kei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, Japanese, live, Berlin, ベルリンDes Weiteren folgte „HELLYEAH“ und später „CRY OUT“, mit denen das „BLACK“-Album als immerhin neuestes Album dieses Jahres jedoch meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde. Auf wichtige Titel wie „B.A.B.Y“, „BLACK“ oder „sweeToxic“ wartete man vergeblich. Auch der rhythmische Song „DEAD or DEAD“ hätte sich als Live-Auftritt in Interaktion mit dem Publikum sicherlich gut gemacht. Stattdessen gab es einige neue Songs, darunter auch eine Ballade über die Liebe – natürlich nur für uns, wie Takeru uns süß vorlog 😉 sowie die neue Single „SICK’S“, deren Buchstaben rot Chiyus T-Shirt zierten.
Abgerundet mit ein paar Klassikern wie „☆GimmexGimme☆“ und „Love Scream Party“ ergab sich eine ganz gute Mischung aus melodiösem Pop, Schmetter-Metal und Dance Music.

SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Chiyu, Shinpei, ビジュアル系, J-Rock, J−ロック, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, Europe TourNatürlich durfte auch die Deutschstunde nicht fehlen. Masato machte den Anfang mit dem gängigen Klassiker: „Ich bin ein Berliner“. Bei Shinpei ging es „ab ins Berghain“ (oder „auf ins Berghain“). Der erwartete Erfolg beim Publikum blieb ebenso aus, wie bei der Aufforderung Takerus, Masato seine Schönheit zu bestätigen. Wahrscheinlich hätte letzteres bei mehr Vertrautheit zwischen Band und Publikum für mehr Beifall gesorgt. Vielleicht ist es auch einfach der Kulturunterschied gewesen. Masato ist nun einmal der Ästhet der Fünf, in unseren SuG, concert, 2015, Takeru, 武瑠, Chiyu, Shinpei, J-Rock, J−ロック, live, Berlin, ベルリン, ドイツ, Europe TourBreitengraden lassen sich die meisten Männer wohl eher ungern als „schön“ bezeichnen, was vielleicht irritierte. Chiyu sorgte da wenigstens für Unruhe mit seinen Rockstar-Allüren: „Ich liebe… MICH!“. Yuji hingegen wählte die Einschmeichelungstaktik: „Ich liebe… euch!“
Bemerkenswert wäre noch, dass Takerus Englisch, das uns durch die ganze Show moderierte, sehr gut verständlich war!

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Das Maschinenhaus nach dem Konzert ☆ The “Maschinenhaus” after the concert

Bleibt nur noch die Frage, warum der Abend so schnell vorbeiging… Vermutlich lag es an der enormen Verspätung, bevor die Show beginnen konnte. Immerhin gab es hierzu etliche Entschuldigungen der Band, die erklärte, dass sie zu spät angekommen sei (einen Tag zuvor hatten SuG noch in London gespielt), im Stau gestanden hätte und sogar die letzte Strecke gelaufen wäre… Ich würde mich freuen, wenn sie einfach auf dem Weihnachtsmarkt am Veranstaltungsort die Zeit vergessen hätten, aber es drängt sich eher der Verdacht auf, die Jungs hätten sich angesichts der wenigen Zuschauer nur ein halbes Programm gegönnt…
Hoffen wir einfach, sie haben wirklich im Stau gestanden…
Außerdem muss man bedenken, dass viele von SuGs Liedern eher etwas kürzer sind und damit natürlich trotz vielleicht gleicher Anzahl im Vergleich ein kürzeres Programm abgeben, als die einiger anderer Künstler.

Fazit: SuG, ihr wart klasse (!!!), kommt bald wieder – und bringt mehr Zeit und mehr Lieder mit! 🙂 (Und lasst die europäischen Fans nicht wieder acht Jahre warten! 😛 )

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SuG – Concert in Berlin on 3rd December 2015

On 3rd December 2015 the Japanese band SuG did themselves the honour of performing in the Maschinenhaus (literally “machine hall”) of the Kulturbrauerei (literally “culture brewery”) in Berlin.
On their Europe tour the guys even came around to three German towns. Here’s a little overview about the tour:

29th November 2015 Cologne, Germany (Underground)
30th November 2015 Paris, France (Backstage By The Mill)*
02nd December 2015 London, England (O2 Academy 2)
03rd December 2015 Berlin, Germany (Maschinenhaus)
05th December 2015 Munic, Germany (Technikum)
07th December 2015 Moscow, Russia (Moscow Hall)
08th December 2015 Helsinki, Finland (Tavastia)

*though the show in Paris had to be cancelled short-dated

According to the actual terroristic occurences, especially in France, but also including whole Europe, there should be mentioned at first the pleasant fact, that the concerts (with one exception) could all take place.

Who SuG is by the way? They’re

singer                                   武瑠 (Takeru),
guitarist and bandleader     Masato,
guitarist                                Yuji,
bassist                                 Chiyu                  and
drummer                              Shinpei

The name “SuG” comes from the English word “thug”, written as サグ (that means “sagu”) in Japanese Katakana syllabary, and is used in the again transformed version “SuG”.
With between 28 and almost 32 years old they’re a rather young-aged band that could be assigned to the genre “Visual Kei”. Visual Kei music – for those, who don’t know – ranges somewhere between pop, rock, hard rock, punk and metal and can actually just be described by the fact, that the artists have a strikingly different optical appearance, that again varies in all nuances between sugar-sweet-colourful and somber-morbid. Mostly there are used make-up, crazy outfits and androgyny for.

In case of SuG we’re on the brighter side of Visual Kei, also sub-categorized as “Oshare Kei” genre. According to their slogan “Heavy Positive Rock” SuG has also a few more louder sounds, but also much harmony and very catchy, happy melodies. While the guys show up daringly colourful in some of their music videos, presenting much pink and singer Takeru pouring on his brightest girly-smile – there are rather understated outfits with much black on the stage. Or could it be, that SuG have established themselves now in the music business and try to escape from the undesirabled Visual Kei image? (Well, be don’t hope so! 😉 )

Unfortunately this evening SuG let their fans wait for whole two hours in front of the building, until everybody could get in. According to the tickets, the doors should have been opened at 07:00 p.m., the concert should have started at 08:00 p.m. But we were let into the building at 09:00 p.m.! At least it was with 12°C outside on that day a bit warmer than to the beginning of the week, but standing on the same place for two hours, in the evening with decreasing temperatures, surely brought cold feet to the most waiting people. Even the merry atmosphere of the Christmas market in the inner court of the Kulturbrauerei around couldn’t help to cheer up the mood.

Finally inside it lasts approximately another half an hour until the band appeared on the stage. The event room with its size of an enlarged living room and the brick wall made a strange appearance. But it turned out, that especially this private atmosphere offered a lot cosyness. ♥♫ It was rather a private party than a big concert.
Because there was no backstage area behind the stage, the guys had to enter from a room next door through a door to the side of the auditorium area, pass us and enter the stage from the frontside. For us fans of course especially exclusive!
Also during the concert the guys behaved very close to the fans. I have never seen a band, that shaked so much hands with the audience or let touch or hug themselves so much. ^w^ Really cute to watch and also the fans behaved in a appropriate way, didn’t get hysterical or pushy although there were no barriers at all and just a few security members.
Because we were not so many persons and everyone had enough space, the audience hold a happy and playful atmosphere the whole time. We wanted to demonstrate SuG, that we few people were anyway worth the show, that we could still get a fantastic atmosphere and that we were expecting a reunion (maybe on a larger scale?). For Berlin, where sadly is rather less engagement by the audience and for the less people on this evening, it was a really great atmosphere that you couldn’t complain about. People jubilated and whistled, clapped, headbanged, jumped and sang along – and everything in an impressive volume!

Why there were so less people this evening? I think, that SuG still aren’t that popular here yet. Although the band exists since 2006, Masato & Co just showed up once in Europe in the year 2007. In those days they joined the “J-Rock Invasion” festival together with four other Japanese musicians and performed in Cologne. Considering the fast moving Japanese music scene it would virtually be amazing to still fascinate the same fans after 8 years of absence, if the European fans weren’t that undersupplied with performances of Japanese artists, euh, I mean, so faithful. And of course there are always again new fans, that appear. Also for my friend and me it was the first SuG concert.

After the instrumental intro “street g♥thic” SuG started with their second song of the “BLACK” album “MISSING”. Great as a starting song it is also always sad to listen to one of the best songs at the beginning, when you’re not in the right mood yet to savour them…
Furthermore there followed “HELLYEAH” and later “CRY OUT”, with those the “BLACK” album – as the latest album of this year after all – wasn’t exhausted in my opinion. For important titles like “B.A.B.Y.”, “BLACK” or “sweeToxic” you could wait in vain. Also the rhythmical song “DEAD or DEAD” could have been great as a live-act in interaction with the audience. Instead there were new songs, including a ballad about love – of course only for us as Takeru lied sweet to us 😉 as well as the new single “SICK’S”, whose red letters decorated Chiyu’s t-shirt.
Rounded with some classics like „☆GimmexGimme☆“ and „Love Scream Party“ it became a quite nice mixture between melodious pop, belting metal and dance music.

Of course there couldn’t lack the German lesson. Masato started with the common classic sentence: “Ich bin ein Berliner” (“I am a Berlin person” by John F. Kennedy). For Shinpei it went “ab ins Berghain” or “auf ins Berghain” (“Let’s go to Berghain!”, a so-called famous club in Berlin). The expected big reaction of the audience failed the same like Takeru’s invitation to affirm Masato his beauty. Probably the latter would have caused more applause if the band and the audience had been more familiar with each other. Or maybe it was just a cultural difference. Masato simply is the aesthete among the five, but in European countries men usually don’t appreciate to be called “beautiful” – so this might have caused irritation. Chiyu at least kicked up a breeze with his rockstar-airs: “Ich liebe… MICH!” (“I love… MYSELF”). Yuji therefore chose the ingratiate tactics: “Ich liebe… euch!” (“I love… you (plural)!”)
It is also remarkable that Takerus English, that moderated us through the show was awfully good!

So there just remains the question, why the evening passed so fast… Surely it was caused by the enormous delay before the show could start. At least we got many apologies therefore by the band, who declared, that they had arrived so late (one day before SuG had played in London) and they’d been into traffic jam and also had walked the last way by foot… I would be glad, if they had just forgot the time on the Christmas market near the concert location, but I couldn’t help suspecting, the guys allowed themselves a shortened programme considering the small audience…
Let’s hope, they have just been into traffic jam…
Also you should keep in mind that many of SuG’s songs are rather a bit shorter and therefore of course provide a shorter programme than the ones of some other artists, although maybe the same amount of titles.

Conclusion: SuG, you were awesome (!!!), please come again soon – and bring along more time and more songs! 🙂
(And don’t let the European fans wait again for eight years! 😛 )

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