Beppu Halbtagesausflug: Kimono tragen in Kitsuki ☆ Beppu half day trip: Wearing a kimono in Kitsuki

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Mein Bericht über die Reise nach Beppu im Oktober letzten Jahres neigt sich dem Ende zu. Wer die Einträge über Japans Stadt der heißen Quellen noch nicht gelesen hat, sollte hier mal vorbeischauen:
– Beppu: Die acht Jigoku (Höllen)
– Beppu – Ort der Schwefeldämpfe und des Bambus
– Beppu: Jigokumushi Kōbō (Dampfgaren), Hyōtan Onsen und African Safari Park

Heute geht es um einen Tagesausflug, den man von Beppu aus unternehmen kann. Da dieser eigentlich nicht den ganzen, sondern eher einen halben Tag in Anspruch nimmt, habe ich ihn in der Überschrift als „Halbtagesausflug“ bezeichnet. ^^°

kimono, 着物, Kitsuki, 杵築市, Beppu, 別府市, Oita, 大分県, rent a kimono, Kimono-Verleih, WarakuanNordöstlich von Beppu liegt die kleine Stadt Kitsuki, die man mit dem Auto in etwa einer Dreiviertelstunde erreichen kann. Schneller geht es, wenn man nicht direkt an der Küste entlang fährt, jedoch mit Mautgebühren – und die sollte man in Japan wirklich nicht unterschätzen, wie ich inzwischen gelernt habe!°
In Kitsuki gibt es den Kimono-Verleih Warakuan. Für 2,400 Yen (aktuell ungefähr 19,- Euro) kann man sich einen Kimono leihen und damit durch die Stadt ziehen. Wenn man bedenkt, wie teuer oft schon ein einziges Foto z.B. in einem Freizeitpark ist, finde ich den Preis mehr als angemessen. Das Team vom Warakuan hilft einem, den Kimono professionell anzulegen, man kann mehrere Stunden darin herumlaufen und so viele Fotos schießen, wie man möchte.kimono, 着物, Kitsuki, 杵築市, Beppu, 別府市, Oita, 大分県, rent a kimono, Kimono-Verleih, Warakuankimono, 着物, Kitsuki, 杵築市, Beppu, 別府市, Oita, 大分県, rent a kimono, Kimono-Verleih, Warakuan

Es erinnert mich ein bisschen an einen Fernsehbeitrag, den ich einmal zufällig gesehen habe. Eine 64-jährige Frau kehrte in ihr Heimatdorf Nagoro zurück, in dem inzwischen nur noch 37 Menschen lebten, weil die jungen Leute alle in die großen Städte der Umgebung oder andere Gegenden Japans weggezogen waren. Um den Verstorbenen und Weggezogenen ein Denkmal zu setzen, begann sie ihnen ähnliche Strohpuppen anzufertigen und im ganzen Ort aufzustellen. Heute ist es wieder etwas belebter im Ort wegen der Touristen, die kommen, um die über 300 Puppen zu fotografieren.
Eine schöne Geschichte, wie ich finde. 🙂

Kitsuki, 杵築市, Oita, 大分県, Präfektur Oita, Oita prefecture, traditional houseAuch Kitsuki ist eher beschaulich. Man sieht kaum Menschen auf den Straßen. Da bringen die Touristen in ihren Kimonos richtig Leben in die Kulisse. Und die ganze Stadt scheint das zu fördern. In vielen Cafés und Restaurants gibt es Rabatte oder Gratis-Extras, wenn man im Kimono erscheint. Auch die vielen Museumshäuser alter Samurai-Residenzen und das Kitsuki Castle gewähren kostenlosen Eintritt.
An fotogenen Plätzen mangelt es nicht. Man kann viele alte Steintreppen und traditionelle Häuser im Ort finden, die eine hübsche Kulisse für Kimono-Fotos abgeben. ♥☼

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Wenn man übrigens denkt, dass in Kitsuki vor allem Ausländer in Kimonos herumlaufen, liegt man falsch. Außer mir gab es nur ein Pärchen aus Taiwan, das wir gesehen haben, ansonsten waren es alles Japaner, die die Chance ergriffen haben, einen geliehenen Kimono zu tragen. – Oder sagen wir eher Japanerinnen, die mit Freundin oder mitgeschleiftem Partner, glücklich strahlend die Straßen entlangflanierten. ^^°

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Die Männerkimonos. ☆ The men’s kimonos.

Aber fangen wir doch am Anfang an: Als erstes durften mein Freund und ich uns je einen Kimono aussuchen. Während die Auswahl unter den Männer-Kimonos, wie üblich erhältlich in den Varianten Schwarz, Dunkelblau, Grau, Grün und Braun, gegebenenfalls mit einem feinen Muster versehen, eher gering war, bot sich den Frauen eine vielfältig bunte und gemusterte Palette an Kimonos.
Da ich weiß, dass ich mich immer schwer damit tue, Entscheidungen zu treffen, hatte ich im Vorfeld ein wenig die Befürchtung, ich könne den zeitlichen Rahmen für die Auswahl sprengen. – Im Nachhinein völlig unbegründet, wie sich herausstellte.

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Die Frauenkimonos, Obis und Accessoires. ☆ The women’s kimonos, obis and accessories.

Mit einem Blick hatte ich den für mich schönsten Kimono aus den anderen herausgefiltert und wusste: Der ist es definitiv!! Das schönste Kimono-Design ist für mich eines mit Blüten (vielleicht pink oder rosa) auf schwarzem Hintergrund und bis auf den schwarzen Hintergrund kam dieser Kimono meinem Idealbild schon ziemlich nah! ❤ Zu meinem Glück befand sich mein Traumkimono auch auf der Seite „165cm aufwärts“, aus der ich, nach Angabe meiner Körpergröße, dann auswählen durfte. Tacchan entschied sich für ein schwarzes Modell.
Im Anschluss durften wir den Obi, also den breiten Stoff für den Gürtel auswählen. Dann ging es in die Umziehkabinen, einem mit Tuch-Vorhängen abgetrennten Bereich, wo wir vom Team des Warakuan eingekleidet wurden.

Viele Japanerinnen haben eher wenig Rundungen im Körperbau, was eine gute Voraussetzung zum Tragen eines Kimonos ist. Wo ein bisschen mehr Rundungen vorhanden sind (wie bei mir°), muss hingegen viel ausgepolstert werden, damit der Kimono seinen schlichten, eben nicht so sehr kurvenbetonten, Sitz erhält. Die Brust soll nicht hervorquellen, das Hohlkreuz wird ausgepolstert, der Hintern dem Rücken angeglichen und so weiter. Das Anziehen eines Kimonos mit seinen vielen Bestandteilen ist unglaublich kompliziert und so benötigen auch die meisten Japanerinnen professionelle Hilfe. Das Team vom Warakuan scheint jedenfalls zu wissen, worauf es ankommt, denn hier läuft alles wie am Schnürchen.

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Frauen- und Männerkimono, Rückansicht ☆ woman’s and man’s kimono, back view

Es empfiehlt sich übrigens, ein dünnes, eventuell langärmeliges Unterhemd mitzunehmen, damit man den Kimono nicht so direkt einschwitzt. Da die meisten der Gäste, die einen Kimono leihen, keine Tabi, also Zehensocken, die den großen Zeh von den anderen Zehen trennt, besitzen (so wie wir), kann man diese für ein wenig Kleingeld (vielleicht 100 Yen / 1 Euro bzw. aktuell eher 0,80 Euro) erwerben.

kimono, 着物, Kitsuki, 杵築市, Beppu, 別府市, Oita, 大分県, rent a kimono, Kimono-Verleih, WarakuanFertig eingeschnürt fühlt man sich beinahe wie in einem Korsett. ^^° Eigentlich kann es dann losgehen, aber ein Blick auf die Sonnenschirme, Handtaschen und Haar-Accessoires, die man ebenfalls gegen Kleingeld dazumieten kann, lohnt sich für die Mädels schon, um das Outfit zu komplettieren. 🙂
Seine eigenen Taschen, Jacken usw. kann man in der Zwischenzeit verstauen lassen. Für die Herren haben sich die Kimono-Modeschöpfer etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Unsichtbare Taschen! In den Ärmeln der Männerkimonos kann zum Beispiel problemlos ein Smartphone verstaut werden. 😉

zori, 草履, tabi, 足袋, 着物, Kitsuki, 杵築市, Oita, 大分県, rent a kimono, Kimono-Verleih, WarakuanJetzt noch ein Paar Zōri (sandalen- oder flipflop-ähnliche Schuhe) auswählen und auf geht’s! Mit einem Plan von Kitsuki in der Hand machten wir uns auf, die Stadt zu erkunden. Das klackernde Geräusch der Zōri hört man übrigens schon von weitem. ^^°

Zwischenzeitlich kam mir Kitsuki vor, wie ein Museumsdorf. Alle Häuser und Ausstellungen schienen nur auf Gäste in Kimonos zu warten, alles war hergerichtet zum Anschauen und Verweilen.

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Hitotsumatsu Residence

Als wir an der Hitotsumatsu Residenz vorbeikamen, wurden wir freundlich hineingebeten und erhielten eine kostenlose Führung durch die mit Tatami-Matten ausgelegten Räume, der sich später auch andere Gäste anschlossen. In der Residenz lebte einst Sadayoshi Hitotsumatsu (*1875 †1973), ein wichtiger Politiker, Jurist und Ehrenbürger Kitsukis. Da die sicherlich einstündige Führung unser Interesse an alten Samurai-Residenzen ein wenig überstieg, waren wir jedoch auch erleichtert, unsere Entdeckungstour danach fortsetzen zu können. Von der Hitotsumatsu Residenz hat man übrigens einen schönen Blick auf die Küste und das noch etwas entfernt liegende Kitsuki Castle.

In einem traditionellen japanischen Teehaus (dort gibt es keine Tische und Stühle, sondern man sitzt auf dem Boden auf Tatami-Matten) machten wir eine kleine Pause, um uns mit warmem Tee und kaltem Eis (Eiskaffee für Tacchan, Kakigori – japanisches Wassereis – für mich) zu stärken.

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Kitsuki Castle

Dann ging es weiter bis zum Kitsuki Castle. Japanische Burgen, das muss man einfach sagen, sehen im Grunde alle gleich aus. Dafür sind sie aber schön anzusehen. ^^ Während jedoch die meisten Burgen türkisfarbene Dächer haben, ist das Kitsuki Castle eines von wenigen, das mit dunkelgrauen Dächern ausgestattet wurde. – Für meinen Freund und mich eine gelungene Farbgebung. 🙂
Da das Kitsuki Castle direkt an der Küste steht, hat man auch von hier einen sehr schönen Blick – wenn nicht gerade eine dunkle Wolkenfront den Himmel trübt wie in unserem Fall. >.>°

 

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links: ein Kanaldeckel in Kitsuki mit einem Kabuto-Motiv, rechts: einfache Kabuto-Nachbildungen im Kitsuki Castle ☆ left: a manhole cover in Kitsuki with an image of a kabuto, right: simple kabuto replicas in the Kitsuki castle

Eigentlich hätte ich gerne noch an den Strand gewollt, da Kitsuki auch berühmt für seine Kabuto (auch: Kabutogani, Pfeilschwanzkrebse) ist. Ich kannte nur den Namen und das Aussehen der kleinen lebenden Urzeittierchen, habe inzwischen jedoch festgestellt, dass sie gar nicht so klein sind (sie können wohl bis zu 85 cm lang werden!!) und leider auch nur zur Paarungszeit im Frühsommer an die Küste kommen. Demnach hätten wir also auch gar keine Kabutos sehen können. Und Kimonos sind nicht wirklich für Strandschlamm gemacht…
Da wir es aber auch zeitlich einfach nicht mehr geschafft haben, mussten wir uns nach dem Kitsuki Castle sowieso auf den Rückweg machen.
Naja, man kann nicht alles haben. Dafür haben wir ein paar unvergessliche Erinnerungen und Kimono-Fotos mitgenommen. 😉

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Beppu half day trip: Wearing a kimono in Kitsuki

My report about the journey to Beppu in last year October is drawing to a close. Who hasn’t read the entries about Japan’s town of hot springs yet, should have a look here:
– Beppu: The eight Jigoku (hells)
– Beppu – town of sulphur fumes and bamboo
– Beppu: Jigokumushi Kōbō (Hot Steam Cooking), Hyōtan Onsen and African Safari Park

Today I write about a day trip that you can do from Beppu. Since this is not taking up a whole day, but rather a half, I denoted it as “half day trip” in the headline. ^^°

In the northeast of Beppu there is the little town Kitsuki located, that you can reach by car in approximately 45 minutes. It is faster to not drive along the coast directly, but then you have to pay a freeway toll – und this is something, you shouldn’t underestimate in Japan like I learned meanwhile!°
In Kitsuki there is the kimono rental Warakuan. For 2,400 Yen (currently approximately 19,- Euro) you can rent a kimono and stroll around town. If you imagine how expensive just a single photo f.e. in a amusement park can be, I think the price is more than reasonable. The team of Warakuan helps you to get dressed in kimono professionally, you can walk around for several hours and take as much photos as you like.

It somehow reminds me a bit of a TV report that I saw by chance. A 64-year-old woman returned to her home village Nagoro, whose population meanwhile decreased to only 37 people, because the younger ones have moved to bigger towns in the area or other parts of Japan. To memorialize the decedents and those who moved away, the woman started to craft similar looking straw dolls and placed them in the whole village. Today the place is bit busier because of tourists, coming to the village to take photos of the over 300 straw dolls.
A nice story, I think. 🙂

Kitsuki also is rather sedate. There are less people on the streets. So the tourists in their kimonos are livening things up and creating a great scenery. And the whole town seems to nurture it. In many cafés and restaurants you can get discounts or freebies when you show up in kimono. The many museum houses of old samurai residences and the Kitsuki Castle also grant free entrance.
There is no lack of photogenic places. You can find many old stone stairs and traditional houses in town, that create a beautiful scenery for kimono photos. ♥☼

By the way if you think, that there are mainly foreigners walking around in kimono in Kitsuki, you’re wrong. Besides me there was only one couple from Taiwan, that we saw, all others were Japanese, who took the chance to wear a rent kimono. – Or I should better say Japanese women, who ambled along the streets, smiling brightly, with friends or the dragged along partner. ^^°

But let’s start at the beginning: At first my boyfriend and I could decide for a kimono. While the range of men’s kimonos, like commonly available in the versions black, dark blue, grey, green and brown, sometimes adorned with a tenuous pattern, was rather less, the women were offered a huge variety of colourful and patterned kimonos.
Since I know, that I have troubles to make decisions, I was a bit worried beforehand that it could take me too much time to decide for a kimono. – In retrospect totally baseless as it turned out. At a first glance I had filtered out my most beautiful kimono from the others and knew: This is the one definitely!! The prettiest kimono design for me has flowers (maybe in pink or rose colour) on black background and besides the black background this kimono appeared quite close to my ideal image! ❤ Fortunately my dream kimono was on the side “165cm and more”, from which I should choose after I indicated my body size. Tacchan chose a black kimono version.
After that we could choose the obi, the big piece of cloth for the belt. Then we went into the fitting rooms, areas separated from the main room through cloths/curtains, where the Warakuan team members dressed us.

Many Japanese women have a body shape with rather less curves, which is a good base for wearing a kimono. When there are a bit more curves (like for me°), you have to pad out much to give the kimono its modest and precisely not curvy looking fit. The breast should not bulge out, the hollow back is padded out, the butt is adjusted to the back and so on. Taking on a kimono with its many component parts is incredibly difficult and even many Japanese women need professional help for it. However the team of Warakuan seems to know, what matters, because everything went like clockwork.

By the way, it is recommended to bring along a thin, possibly long-sleeved undershirt, so that you don’t sweat directly into the kimono. Since most of the guests renting a kimono (like us) don’t own tabi, that means toe socks that separate the big toe from the others, you can purchase them for some loose cash (maybe it was 100 Yen / 1 Euro or 0,80 Euro currently).

Finally dressed and constricted you almost feel like wearing a corset. ^^° Actually you’re ready to go out then, but to cast a glance on the umbrellas, handbags and hair accessory, that you can also rent for some loose cash, should be worth it to finish the outfit. 🙂
Your own bags, jackets and so on you can let store meanwhile. For the gents the kimono fashion designers had a very special idea: invisible pockets! In the sleeves of the men’s kimonos you can easily store f.e. a smartphone. 😉

Then choose a pair of zōri (sandals- or flipflop-like shoes) and let’s go!
With a map of Kitsuki in our hands we started to explore the town. By the way the clattering sound of the zōri you can already hear from afar. ^^°

Sometimes Kitsuki appeared to me like an open air museum. All houses and exhibitions just seemed to wait for guests in kimonos, everything was arranged to have a look and stay some time.
When we passed the Hitotsumatsu residence, we were friendly welcomed and got a free guided tour around all rooms, which were carpeted with tatami mats. (Later other guests joined us). The residence was once home to Sadayoshi Hitotsumatsu (*1875 †1973), an important politician, lawyer and honorary citizen of Kitsuki. Since the guided tour, that was certainly one hour, exceeded our interest in old samurai residences a bit, we were also relieved to continue with our journey of discovery. By the way from the Hitotsumatsu residence you have a nice view to the coast and the Kitsuki Castle, that is still a bit in the distance.

In a traditional Japanese teahouse (there are no tables and chairs, but you sit on the ground on tatami mats) we made a little break to brace ourselves with hot tea and cold icecream (iced coffee for Tacchan, Kakigori – Japanese water ice – for me).

Then we moved on to Kitsuki Castle. Japanese castles, I have to say that, basically all look the same. Therefore they’re beautiful to look at. ^^ While most castles have turquoise-coloured roofs, Kitsuki Castle is one of the less that is equipped with dark grey roofs. – For my boyfriend and me a felicitous coloration. 🙂
Because Kitsuki Castle is located directly at the coast, you also have a very nice view from here – if there is not a mass of dark clouds dimming the sky like in our case. >.>°

Actually I would have liked to go to the beach also, since Kitsuki is as well famous for its kabutos (also: kabutogani, horseshoe crabs). I only knew the name and the appearance of the little living prehistoric creatures, but meanwhile I realized, that they are not so little at all (they can get until 85 cm long!!) and only come to the coast in the mating season around early summer. According to that we wouldn’t have been able to see them anyway. And kimonos are really not made for muddy beaches…
Due to the fact that we also didn’t have time any more, we had to start the way back after Kitsuki Castle.
Well, one cannot have everything. Therefore we took home some unforgetable memories and kimono photos. 😉

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4 thoughts on “Beppu Halbtagesausflug: Kimono tragen in Kitsuki ☆ Beppu half day trip: Wearing a kimono in Kitsuki

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