Fukuoka: Yatai (Imbissstände) und Hakata Ramen ☆ Fukuoka: Yatai (food stalls) and Hakata Ramen

Fukuoka, 福岡市, Yatai, 屋台, Imbissstände, Garküche, food stall, food stand, Japan, Nakasu, 中洲, RamenRead this post in English? Please scroll.

Fukuoka Teil II
Im ersten Fukuoka-Beitrag haben mein Freund und ich den Reclining Buddha des Nanzō-in Tempels in Sasaguri besichtigt, der sich in der näheren Umgebung von Fukuoka befindet.

Fukuoka, 福岡市, Yatai, 屋台, Imbissstände, Garküche, food stall, food stand, Japan, Nakasu, 中洲, RamenSoviel Natur und Religion macht hungrig! Daher brachen wir auf und fuhren in die Fukuoka-Innenstadt. In der Gegend um die Bahnhöfe Tenjin und Hakata sowie die Sandbank zwischen dem Naka- und Hakata-Fluss gibt es die Yatai (屋台) – Imbissstände, die für ihre einfachen, aber leckeren Speisen in gemütlicher Atmosphäre unter freiem Himmel (und natürlich im Sitzen!) bekannt sind. Neben allerlei unterschiedlichen Speisen wie Yakitori (Hühnchenfleischspieße), Gyouza (mit Fleisch oder Gemüse gefüllte Teigtaschen) oder Oden (in Fischsud gebrühtes Gemüse, Tofu, Eier und Fischprodukte) wird vor allem Hakata Ramen (博多区ラーメン) angeboten. Bei dieser Nudelsuppenvariante werden besonders dünne Nudeln und eine aus Schweineknochen gekochte Suppenbasis (豚骨, Tonkotsu-Variante) verwendet, weshalb sie oft reichhaltiger, sämiger und vor allem cremefarben ist.
Hakata Ramen, 博多区ラーメン, Fukuoka, 福岡市, Yatai, 屋台, Imbissstände, food stall, food stand, Japan, Nakasu, 中洲Über 100 Yatai (jedoch abnehmend aufgrund neuer Gesetze und Hygienevorschriften) soll es in Fukuoka durch die Stadt verstreut geben. Es sind kleine mobile Wagen mit Platz für acht bis zehn Personen, die abends um 18:00 Uhr aufgebaut werden und bis Fukuoka, 福岡市, Yatai, 屋台, Imbissstände, Garküche, food stall, food stand, Japan, 日本, Tenjin, 天神02:00 Uhr nachts ihre Gäste versorgen. Auf so engem Raum zusammengepfercht soll es hier zu interessanten Tischgesprächen zwischen Einheimischen sowie in- und ausländischen Touristen kommen. (An unserem Stand haben sich aber nur die Gäste, die sich kannten untereinander unterhalten.)
Unsere Wahl des Imbissstandes hätte vermutlich besser ausfallen können, denn das Ramen war zwar ganz lecker, aber nicht besonders und auch ziemlich dünn, dafür war der Stand preislich nicht ganz so wie wir uns Street Food-Gerichte vorgestellt hatten.
Ich würde aber trotzdem jedem empfehlen, zumindest einmal an den hübsch beleuchteten Ständen entlang des Flusses oder anderswo vorbeizugehen. Ich habe auch schon sehr viel positive Erfahrungsberichte darüber gelesen. Vermutlich hatten wir einfach nur etwas Pech an diesem Tag.Fukuoka, 福岡市, Nakasu, 中洲, Naka River, 那珂川, Haruyoshi, 春吉, night scene, Nachtansicht, Japan, 日本

Ein viel viel besseres Tonkotsu-Ramen fanden wir ein andermal in einem kleinen Restaurant in einer Seitenstraße der Kokutai Road (202). Niedlich klein (wie eigentlich fast jedes japanische Restaurant, wenn es sich nicht um eine große Cafeteria-ähnliche Einrichtung handelt) und mit freundlicher Bedienung wirkte es eher wie ein kleiner charmanter Familienbetrieb, dabei verrät die Internetseite, dass es gleich mehrere Ableger von HAKATA IKKOUSHA (博多一幸舎) in Fukuoka gibt sowie Filialen in Hakata Ramen, 博多区ラーメン, Tonkotsu Ramen, 豚骨ラーメン, HAKATA IKKOUSHA, 博多一幸舎, Shokken restaurant, 食券, vending machine restaurant, Japan,中央区春吉, Fukuokaanderen großen Städten und unzählige im Ausland. Bei HAKATA IKKOUSHA handelt es sich um ein Shokken-Restaurant. Shokken (食券) setzt sich aus den Worten „Shoku“ (食) und „Ken“ (券) zusammen und bedeutet „Essensticket“. Man wählt sein Gericht am Automaten aus und erhält gegen Geldeinwurf ein Ticket, das man dann der Bedienung übergibt. Restaurants dieser Art sind in Japan recht häufig, vor allem für Nudelgerichte wie Ramen, Udon und Soba oder Gyūdon (dünne Rindfleischscheiben auf Reis).
Das Ramen war so lecker, dass ich es anderntags gleich noch einmal essen musste. ^___^ (Ein Umstand, der im Urlaub doch sehr selten vorkommt, weil man eigentlich immer etwas Neues probieren möchte.)Hakata Ramen, 博多区ラーメン, Tonkotsu Ramen, 豚骨ラーメン, HAKATA IKKOUSHA, 博多一幸舎, Fukuoka, 福岡市, Chuo Haruyoshi, 中央区春吉, Japan, shokken

Noch mehr Lust auf Fukuoka? Im dritten und letzten Fukuoka-Beitrag geht es zum Shopping ins Tenjin-Viertel.


Fukuoka: Yatai (food stalls) and Hakata Ramen

Fukuoka part II
In the first post about Fukuoka my boyfriend and I visited the Reclining Buddha of the Nanzō-in temple in Sasaguri, which is located in the near surroundings of Fukuoka.

So much nature and religion appetizes! So we left and went to Fukuoka city. In the area around the stations Tenjin and Hakata and the sandbank between the Naka River and the Hakata River there are the Yatai (屋台) – food stalls, that are famous for their simple, but delicious food in a cosy atmosphere outdoors (and seatings of course!). Besides assorted dishes like yakitori (chicken skewers), gyouza (dumplings filled with meat or vegetables) or oden (vegetables, tofu, eggs and fish products simmered in a fish stock) Hakata Ramen (博多区ラーメン) is often offered. For this noodle soup version there are used especially thin noodles and a soup boiled of pork bones (豚骨, tonkotsu style), so that it is often rich, creamy and most of all cream-coloured.
Over 100 Yatai (but decreasing due to new principles or food hygiene provisions) should be scattered around Fukuoka city. They are little carts on wheels with space for eight to ten persons, that are built up on 06:00 p.m. and serve their customers until 02:00 a.m. Jammed together in a small space, there should arise interesting table talks between locals, native tourists and foreign tourists. (But at our stand there were only guests talking who knew each other.)
Our choice of the food stall could have been better, I think, since the ramen was o.k., but not special and also quite thin, therefore the prices of the stand were not so much like we expected street food dishes.
Anyway I would recommend to at least pass the cute illuminated stands along the river or elsewhere. I also read many positive experience reports about it. So I assume, we just have been unlucky on that day.

A very much better Tonkotsu Ramen we could find in a small restaurant in a side street of the Kokutai Road (202). Small and cute (like almost every Japanese restaurant, if it is not a cafeteria-like facility) and with friendly service it rather seemed to be a little charming family business, but the website discloses that HAKATA IKKOUSHA (博多一幸舎) has indeed several shops in Fukuoka as well as branches in other big towns and countless ones abroad. HAKATA IKKOUSHA is a shokken restaurant. Shokken (食券) is composed of the words “shoku“ (食) and “ken” (券) and means “food ticket”. You choose your meal at a vending machine and for the cash you get a ticket, which you can hand to the staff. Restaurants in this style are quite common in Japan, especially for noodle dishes like ramen, udon and soba or gyūdon (thin beef slices with onions on rice).

The ramen was so tasty, that I had to eat it again another day. ^___^ (A circumstance that appears in fact rare in holiday, since you actually want to try as much new things as you can.)

You would like to see more of Fukuoka? In the third and last Fukuoka post we will go shopping in the Tenjin district.

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5 thoughts on “Fukuoka: Yatai (Imbissstände) und Hakata Ramen ☆ Fukuoka: Yatai (food stalls) and Hakata Ramen

  1. Pingback: Fukuoka: Shopping im Tenjin-Viertel ☆ Fukuoka: Shopping in the Tenjin district | Currywurst & Kimono

  2. Du warst in einem Yatai 🙂
    Ich esse Hakata Stil Ramen gerne.
    Ich habe in den zwei berühmten Ketten Restaurant, Ippu-do(一風堂) und Ichiran (一蘭), mit Deutsche Gäste Ramen gegessen.
    Hast du “Kaedama” probiert?
    Nach man Nudeln im Ramen isst aus, bestellt nur Nudeln und isst in der übrigen Ramen-Suppe.
    Die Nudeln von Hakata Ramen sind dünn und werden schnell weicher. Deshalb bekam so einen Brauch, statt große Menge Ramen vor dem Essen zu bestellen.

    LG
    Rumi

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    • Vielen Dank für deinen Kommentar, Rumiko! Er ist sehr interessant. ^^
      Oh, ich war einmal bei Ichiran in Nagoya – dann kommt die Kette wohl aus Fukuoka. Ich liebe Tonkotsu Ramen. Es ist so lecker! ^__^
      Deine deutschen Gäste waren bestimmt auch begeistert vom Hakata Ramen, oder? 🙂
      „Kaedama“ bedeuet, dass man sich Nudeln nachbestellen kann, bis die Brühe alle ist? Das wusste ich nicht. Aber vermutlich hätte ich es sowieso nicht geschafft. ^^° Ramen ist köstlich, aber nach einer Schüssel schaffe ich meist nicht mehr. (Ärgerlich… T_T°)
      Heute habe ich übrigens auch gerade Nudelsuppe gegessen – nur in der deutschen Variante. Es schmeckt ein wenig anders, aber auch gut.

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  3. Pingback: Fukuoka Umgebung: Der Reclining Buddha des Nanzō-in Tempels in Sasaguri ☆ Fukuoka surroundings: The Reclining Buddha of the Nanzō-in temple in Sasaguri | Currywurst & Kimono

  4. Pingback: Fukuokas berühmte Yatai Imbiss-Stände bei Nacht | japanliebe.de

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