Okinawas Küche: Japanisch, tropisch, gesund ☆ Okinawa’s cuisine: Japanese, tropical, healthy

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Nachdem die Ishigaki-Beitragsreihe mit dem letzten Post (Ishigaki Tagesausflug: Taketomi und sein Sternensand) seinen Abschluss gefunden hat, kommt heute das versprochene „P.S.“ zur Küche Okinawas. 🙂

(Wer die Beiträge über die japanische Tropeninsel Ishigaki noch nicht gelesen hat, sollte hier beginnen und dem Link-System folgen.)

Okinawan cuisine, 沖縄料理, Okinawas Küche, Speisekarte, menu, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, JapanDie japanische Küche ist gesund und weitaus vielfältiger als das Angebot einer Sushi-Restaurant-Speisekarte, denn jede Region hat ihre kulinarischen Ausprägungen und Besonderheiten. Die Okinawa-Präfektur setzt dem ganzen noch die Krone auf, denn hier gibt es die wohl gesündeste Küche Japans. Nicht umsonst sind die Inseln für die Langlebigkeit ihrer Bewohner bekannt. Vor ein paar Jahren erreichte Okinawa laut Wikipedia noch die Position 1 in der Altersstatistik, musste den Platz jedoch 2013 an die Präfektur Nagano abgeben. Dennoch gibt es in Okinawa außergewöhnlich viele Leute, die 100 Jahre alt sind.
Das Geheimnis der Okinawa-Bevölkerung? Warmes Inselklima, eine ruhige ausgeglichene Lebensart, körperlich und geistig aktiv bleiben und – gesunde Ernährung!
Viel frisches Obst und Gemüse machen einen großen Teil davon aus, aber auch Schweinefleisch wird viel verzehrt. Nachfolgend findet ihr einige Dinge, die auf den Okinawa-Inseln, wie z.B. Ishigaki :), typischerweise gegessen werden.

Obst und Gemüse

Wie bereits erwähnt, hat Obst und Gemüse einen hohen Stellenwert in der okinawanischen Küche. Dank des subtropischen Klimas mit viel Sonnenlicht und frischer Meeresbrise gedeihen viele tropische Obstsorten wie z.B. Mangos, Passionsfrüchte, Papayas, Guaven, Drachenfrüchte oder die Vitamin-C-reichen Acerola-Kirschen. Auch verschiedene Blattpflanzen wie der Okinawa-Spinat (Handama genannt), gelbe Okinawa-Karotten, Okraschoten oder Okinawa-Schalotten (Shima Rakkyo) werden in der Küche verwendet.
Ein besonders beliebtes Obst ist auch die Bogor-Ananas. Es handelt sich um eine Ananassorte, die wesentlich kleiner als die in Deutschland bekannten Früchte ist. Sie ist dafür süßer und hat eine weichere Schale, sodass man einzelne Stücken mit den Fingern „abpflücken“ kann, wenn man die Unterseite abgetrennt hat. Weil die Ananas so leicht zu verzehren ist und man sogar den Strunk mitessen kann, wird sie auch „Snack-Ananas“ genannt.
shikwasa, シークヮーサー, Okinawan lemon, Zitrone Okinawa, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, JapanEine weitere typische Okinawa-Frucht ist die Shīkwāsā (auch Hirami-Zitrone). Diese Zitrusfrucht ist klein, außen grün in den Monaten Juli bis Oktober sowie gelb von November bis Januar, innen gelb und hat eine besondere Säure. „Shī“ bedeutet „sauer“ im Okinawa-Dialekt, „kwāsā“ „Essen/Speise“. Auf Ishigaki habe ich verschiedene Süßigkeiten wie Kaugummis oder Kaubonbons, aber auch Getränke gesehen, die mit Shīkwāsā-Geschmack verkauft wurden.
Der wohl bekannteste Vertreter Okinawas aus der Kategorie Obst und Gemüse ist jedoch die Gōyā. Sie wird auch Bittermelone oder Bittergurke genannt und gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Äußerlich ist sie länglich wie eine Gurke, kräftig grün und besitzt eine goya, ゴーヤー, bitter melon, bitter cucumber, Bittermelone, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, Japanstarke Runzelstruktur der Schale. Gōyā enthält vier mal so viel Vitamin C wie eine Zitrone und ist relativ hitzeresistent, sodass man die Bittermelone oft in okinawanischen Pfannengerichten wiederfindet. Das Erhitzen mildert meiner Meinung nach auch den etwas bitteren Geschmack des Gemüses. Das wohl berühmteste Gericht Okinawas ist Gōyā Champuru. Hierbei handelt es sich um ein Pfannengericht (stir-fry) aus Gōyā, Tofu, Ei und Schweinefleisch bzw. Spam/Dosenfleisch (s.u.). „Champuru“ bedeutet „mischen“ oder „vermischen“ im Okinawa-Dialekt. Ich habe mich gefreut, Gōyā Champuru probieren zu können. 🙂goya champuru, ゴーヤーチャンプルー, bitter melon dish, bitter cucumber stir-fry, Bittermelone, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, Japan

Beniimo (violette Süßkartoffel)

beniimo, 紅いも, Okinawan sweet potato, purple sweet potato, okinawanische Süßkartoffel, violette Süßkartoffel, Ishigaki, 石垣島, 琉球, Okinawa, 沖縄県, JapanObwohl ich die Beniimo auch unter der Überschrift „Obst und Gemüse“ hätte aufführen können, wollte ich ihr wegen der verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten doch eine eigene Überschrift gönnen. Der Anbau von Beniimo auf den Okinawa-Inseln hat eine lange Tradition. Sie sollen sogar das wichtigste Grundnahrungsmittel noch vor dem Reisanbau gewesen sein. Auf Ishigaki haben wir sie z.B. als Scheiben zum Frühstück gegessen oder als Pürree zu Kroketten verarbeitet im Restaurant. Neben dem Kartoffelgeschmack kommt auch die Süße der Beniimo zum Tragen. Daher wird sie auch für süße Speisen verwendet wie beispielsweise Milcheis, Softeis oder als Geschmack in Sata andagi (einem Teigprodukt s.u.). Alle Speisen, die aus Beniimo hergestellt werden, haben eine charakteristische knallviolette Farbe. 🙂

Fleisch

Das meist verzehrte Fleisch auf den Okinawa-Inseln ist tatsächlich das vom Schwein. Während es auf Japans Hauptinsel lange Zeit verboten war, Fleisch (mit Ausnahme von Wild) und Fisch zu essen und sich der Fleischverzehr langsam durch westliche Einflüsse ausgehend vom Rindfleischverzehr entwickelte, ist die Viehzucht (vor allem von Schweinen) in Okinawa seit der Edo-Zeit, die jedoch eine Zeitspanne von 1603 bis 1868 umfasst, belegt.

Schweinefleisch wird fast täglich in vielfältiger Form gegessen. Das Fleisch des auf Okinawa heimischen Aguu-Schweins soll durch seine proteinhaltige, cholesterinarme, da wenig fetthaltige Zusammensetzung gesundheitsfördernd sein. Das enthaltene Vitamin B1 gilt als Faltenkiller und Abwehr gegen das Fatigue-(also Ermüdungs-)Syndrom, das sich bei dem warmen Inselklima schnell einmal entwickeln kann.
Laut einem okinawanischen Sprichwort beginnt die Insel-Küche mit dem Schwein und endet mit ihm. Außerdem wird jedes Stück des Schweins kulinarisch verwertet außer der Hufe und des Grunzens. XD
So werden z.B. auch Schweineohren (ミミガー, Mimigā), Schweinefüße (ちびて, Chibite) und die Gesichtshaut des Schweins (チラガー, Chiragā) gegessen.chibite, ちびて, pig’s trotters, Schweinefüße, Okinawan delicacy, okinawanische Spezialität, Ishigaki, 石垣島, 琉球, Okinawa, 沖縄県, Japan
Ein sehr schmackhaftes Gericht ist auch Rafute, Scheinebauchscheiben (bestehend aus Fleisch und Speckschwarte), mariniert in Sojasauce, braunem Zucker und Awamori, dem okinawanischen Pendant zu Sake.rafute, ラフテー, Okinawan pork dish, okinawanisches Schweinefleischgericht, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, JapanSeit der Zeit der amerikanischen Militärbesetzung während und nach des Zweiten Weltkrieges hat sich zudem eine weitere Fleischzubereitungsart auf Okinawa verbreitet, die man im Deutschen wohl als Frühstücksfleisch (Dosenfleisch) bezeichnet. Es SPAM, canned meat, luncheon meat, Frühstücksfleisch, Dosenfleisch, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, Japanhandelt sich um gepökeltes, gegartes und gewürztes Schweinefleisch, welches in Dosen erhältlich ist. Eine bekannte Marke nennt sich SPAM. Das Fleisch wird in Scheiben ähnlich der Aufschnittwurst, nur wesentlich dicker, kurz gebraten, z.B. zu Rührei und Salat, serviert. Für mich ist das „Pressfleisch“ eine unappetitliche Variante, die ich ungern noch einmal probieren würde… -.-°

Doch auch Rindfleisch kommt auf den Tisch – und zwar von sehr guter Qualität. Auf den Okinawa-Inseln gibt es Black Wagyū-Rinder, auch Japanese Cattle genannt. Obwohl der Name „Wagyu“ eigentlich nur „japanisches Rind“ bedeutet („wa“ = Japan, japanisch und „gyū“ = Kuh, Rind), dürfte es den meisten Fleischliebhabern ein Begriff sein. Das bekannteste japanische Rindfleisch kommt bekanntlich aus Kobe. Ähnlich dem Champagner-Siegel dürfen ausschließlich Rinder, die in der Präfektur Kobe Ishigaki cow, Ishigaki gyu, 石垣牛, Black Wagyu cattle, 黒毛和牛, Japanese cattle, Ishigaki Rind, Ishigaki, 石垣島, Okinawa, 沖縄県, Japangeboren und aufgewachsen sind, als Kobe-Rinder angepriesen werden. Besondere Techniken wie z.B. die zielgerichtete Ernährung oder auch Massage der Tiere ergibt am Ende ein Fleisch, das besonders zart ist, sodass es auf der Zunge geradezu zerschmilzt. Außerdem hat das Fleisch auch noch sehr viel mehr ungesättigte Fettsäuren als anderes Rindfleisch und ist damit wesentlich gesünder. Doch die, schon an der feinen Marmorierung erkennbare, gute Qualität hat ihren Preis: Kobe-Wagyu ist mit weit über 100 € pro Kilogramm (je nach Herkunftsort, Abstammung und Teilstück des Tieres) das teuerste Rindfleisch der Welt.
Was außerhalb Japans jedoch noch nicht so bekannt ist: Viele Wagyu-Rinder, die in anderen Präfekturen Japans aufgezogen werden, stammen ursprünglich von den Okinawa-Inseln. Dort gibt es die Rassen Ishigaki-gyu, Motobu-gyu und Okinawa Wagyu, von denen die meisten in andere Regionen Japans exportiert werden und nur ein kleiner Teil vor Ort aufgezogen wird. Das Ishigaki-Rind ist am begehrtesten.

Ishigaki beef, Ishigaki gyu, 石垣牛, Black Wagyu cattle, 黒毛和牛, Japanese beef, Ishigaki Rindfleisch, Ishigaki, 石垣島, Okinawa, 沖縄県, JapanNatürlich mussten Tacchan und ich das am eigenen Leib ertesten, weshalb es uns zum, auf der Insel recht bekannten, Beef-Restaurant MARU zog. Die Fleischstücke, die wir in Form eines koreanischen Barbecues verzehrten, waren allesamt köstlich. Im Vergleich zum „normalen“ japanischen Rindfleisch, welches wir aus rein wissenschaftlichen Gründen ebenfalls bestellten ;), konnten wir als Laien jedoch keinen Unterschied feststellen. ^^° Wir haben allerdings nicht die allerteuersten Stücke bestellt und es sollte auch erwähnt werden, dass japanisches Rindfleisch im Allgemeinen schon außerordentlich köstlich und nicht mit z.B. deutschem vergleichbar ist. Allein die Marmorierung – im Japanischen „霜降り= shimufuri“ genannt – macht gleich einen viel ästhetischeren Eindruck. Der Geschmack des von feinen Fettfasern durchzogenen Fleisches ist sehr viel zarter und saftiger. Obwohl der Fleischverzehr in Deutschland einen relativ hohen Stellenwert hat, landet doch oft hartes und zähes Fleisch auf den Tellern, da sich immer noch die weit verbreitete Meinung hält, gutes Fleisch müsste möglichst mager, also fettarm, sein. 😦
Wer auf Ishigaki ist, sollte das Ishigaki-Rindfleisch unbedingt einmal probieren.Ishigaki beef, 石垣牛, Black Wagyu cattle, 黒毛和牛, Japanese beef, Ishigaki Rindfleisch, japanisches Rindfleisch, Ishigaki, 石垣島, Okinawa, 沖縄県, JapanFisch wird übrigens trotz der Insellage überraschend wenig verzehrt, was wohl nur damit begründet werden kann, dass gerade Fisch bei subtropischem Klima nicht lange haltbar ist. Außerdem soll es in den Meeren um Okinawa herum relativ wenige Fischarten geben… Hm, das sah beim Schnorcheln aber noch ganz anders aus… XD Aber gut, man kann und soll ja auch nicht alles essen, was man zu sehen bekommt. >_<°
Dafür werden jede Menge Algen in der okinawanischen Küche verwendet.

Algen

mozuku, モズク, seaweed, algae, Algen, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, JapanWie auch anderorts in Japan sind Algen in Okinawa sehr verbreitet. Eine Algenart, für die Okinawa besonders bekannt ist und die zu 99% in Okinawa kultiviert wird, heißt Mozuku. Die bräunlichen Pflanzen erinnern von ihrer schleimig-gummiartigen Konsistenz her ein wenig an Glasnudeln. Oft werden sie als Vorspeise oder wie in unserem Hotel als Frühstücksbestandteil mit einem Essigdressing serviert. Weil die Algen sehr glitschig, ineinander verknotet und durch die aufgesogene Flüssigkeit erstaunlich schwer sind, ist es eine echte Herausforderung, sie mit den Stäbchen in den Mund zu bekommen. ^^° Wenn man sich auf das ungewohnte Geschmackserlebnis einlässt, wird man sehen: Mozuku ist tatsächlich köstlich! 🙂 Und die Braunalgen sind auch sehr gesund: Immunsystem stärkend, gut für die Verdauung, vorbeugend gegen Arteriosklerose, Osteoporose und sogar Krebs, wie man sagt.
umi budou, 海ぶどう, sea grapes, Meerestrauben, seaweed, algae, Algen, Ishigaki, 石垣島, Okinawa, 沖縄県, JapanEine weitere Algenspezialität sind Umi Budō (wörtlich Meerestrauben), die ihrem Namen entsprechend in kleinen grünen Kugeln zu Trauben gebündelt wachsen. Im Mund zerplatzen sie beim Kauen oder Zerdrücken wie Kaviar. Abgesehen von einem leicht salzigen Meeresaroma haben sie ebenso wie Mozuku keinen fischigen Beigeschmack, sondern sind sehr angenehm. ^^

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Hijiki als Teil des Frühstücks (in der Mitte) ☆ hijiki as part of the breakfast (in the middle)

Außerdem wird wie in anderen Gebieten Japans Hijiki serviert. Die Braunalgenart, die den deutschen Namen Beerentang trägt, ist im natürlichen Zustand von grüner bis brauner Farbe und wird beim Trocknen charakteristisch pechschwarz. Der Geschmack ist für Algen sehr hervorstechend, wie ich finde, erinnert ein wenig an Wurzelgemüse („dumpf“, „muffig“, „schwer“) und ist meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig. In unserem Hotel wurde Hijiki an manchen Tagen als Beilage zum Frühstück angeboten – manchmal mit etwas gebratenem Gemüse.

Weitere Lebensmittel, Gewürze und alkoholische Getränke

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frittierter Tofu ☆ fried tofu

Außerdem wird auf den Okinawa-Inseln sehr viel Tofu gegessen, der etwas anders zubereitet wird und eine festere Konsistenz hat. Nennenswerte Gewürze sind Meersalz und brauner Zucker, der aus den vielen Zuckerrohrplantagen der Inseln stammt.tofu, 豆腐, Ishigaki, 石垣島, Ryūkyū, 琉球, Okinawa, 沖縄県, Japan
sata andagi, サーターアンダーギー, beniimo, 紅いも, Okinawa donut, purple sweet potato, okinawanische Süßkartoffel, violette Süßkartoffel, 石垣島, Okinawa, 沖縄県, JapanZucker ist neben Mehl und Eiern auch ein wesentlicher Bestandteil, aus dem Sata andagi (japanisch: „satō abura-age“, deutsch vielleicht: „Zucker frittiert“) hergestellt wird. Das Donut-ähnliche rundliche Produkt ist innen weich wie Kuchen, außen eher etwas knusprig und manchmal auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie z.B. Beniimo (richtig, die erwähnte violette Süßkartoffel) oder Kürbis erhältlich.

Die Biermarke Nr. 1 in Okinawa ist Orion. Sicherlich gibt es in jedem Restaurant der Okinawa-Inseln, das Alkohol ausschenkt, Orion Bier.
Ebenso typisch ist, wie bereits oben erwähnt, Awamori, ein alkoholisches Getränk, welches aus Reis in Form von Destillation hergestellt wird. Ähnlich wie Sake wird es auch zum Würzen von Speisen verwendet.

Seid ihr hungrig geworden? Das war ein ziemlich langer Artikel. ^^’ Ich hoffe, euch hat die Ishigaki-Beitragsreihe gefallen. Die nächsten Themen werden vermutlich wieder Deutschland-bezogen sein.

Quellen:
Okinawa Bridging Asia
Wikipedia
Wikipedia – Wagyū
Okinawa Stripes
Japan Update


Okinawa’s cuisine: Japanese, tropical, healthy

After the Ishigaki post series has ended with the previous post (Ishigaki daytrip: Taketomi and its star sand), here comes the promised “P.S.” about Okinawa’s cuisine. 🙂

(Who hasn’t read the posts about the Japanese tropical island Ishigaki yet, should start here and follow the link system.)

The Japanese cuisine is healthy and also offers much more variety than a sushi restaurant’s menu, since every area has its culinary characteristics and features. The Okinawa prefecture tops it all off because here you can find the probably most healthy cuisine of Japan. It is not for nothing that the islands’ residents are well-known for their longevity. Only some years ago Okinawa still reached position 1 in the longevity ranking, but lost it in 2013 to the prefecture Nagano. Anyway there are remarkably many people who reach 100 years in Okinawa.
The secret of the Okinawan population? Warm island climate, a relaxing, belanced lifestyle, staying active physically and mentally and – a healthy diet!
Many fresh fruits and vegetables are forming a great part of it, but also pork meat is consumed often. Listed below you can find some things, that are typically eaten on the Okinawa islands, like f.e. on Ishigaki :).

Fruits and vegetables

As mentioned before fruits and vegetables take on an important role in the Okinawan cuisine. Thanks to the subtropical climate with much sunshine and a fresh sea breeze, many tropical types of fruits likes f.e. mangos, passionfruits, papayas, guavas, dragonfruits or the vitamin C-rich acerolas are flourishing there. Also different foliate plants like the Okinawan spinach (called handama), yellow Okinawan carrots, okras or Okinawan shallots (shima rakkyo) are used in the cuisine.
A particularly popular fruit is the bogor pineapple. This is a sort of pineapple, that is essentially smaller than the fruits you can get f.e. in German supermarkets. Therefore it is sweeter and has a softer skin so that you can peel off parts of it with fingers, when cut off the the bottom side. Since the pineapple is so easy to eat and you can also eat the core, it is also called “snack pineapple”.
Another typical Okinawa-fruit is shīkwāsā (also hirami lemon). This citrus fruit is small, green from the outside in the months July to October as well as yellow in November to January, yellow inside and has a special sourness. “Shī“ means “sour“ in Okinawan dialect, “kwāsā“ “food”. On Ishigaki I found several sweets like chewing gums or fruit chews, but also drinks which were sold with Shīkwāsā taste.
The probably most popular representative among the category fruits and vegetables is however gōyā. It is also called bitter melon or bitter cucumber and belongs to the family of cucurbits. Externally it appears in the longish shape of a cucumber, dark green and has a distinct pucker structure covering the skin. Gōyā contains four times as much vitamin C as a lemon and it is heat resistent so that the bitter lemon is often used for Okinawan stir-fry dishes. The heating mitigates the slightly bitter taste of the vegetable in my opinion. The probably most famous Okinawan dish is gōyā champuru. It is a stir-fry of gōyā, tofu, eggs and pork meat or spam/canned meat (see below). “champuru” means “to mix” in Okinawan dialect. I was pleased to try gōyā champuru. 🙂

Beniimo (purple sweetpotato)

Although I could have added beniimo under the title “fruits and vegetables“, I wanted to give it an own title due to the many different ways for using it. The cultivation of beniimo has a long tradition on the Okinawa islands. They are even said to be the most important staple food before the rice growing. On Ishigaki we ate it f.e. in slices as part of the breakfast or mashed for croquettes in a restaurant. Besides the potato taste the beniimo’s sweetness comes into effect. Therefore it is also used for sweet dishes like f.e. ice cream, soft ice cream or as taste in sata andagi (a dough product, see below). All dishes, that are made of beniimo have a characteristic blazing purple colour. 🙂

Meat

The most consumed meat on the Okinawa islands is indeed pork. While it was prohibited to eat meat (except wild animals) and fish for a long time on the Japanese main island and the meat consumption developed slowly by Western influences starting with beef consumption, the livestock breeding (especially of pigs) in Okinawa is proved since the Edo time, which covers however the timespan of 1603 to 1868.

Pork meat is eaten almost daily in many varieties. The meat of Okinawa’s local aguu pig is said to be wholesome due to its protein containing, low-cholesterol, because less fat containing constitution. The contained vitamin B1 should be a “wrinkles killer” and defence against the fatigue syndrome, that can emerge easily caused by the warm island climate.
According to an Okinawan saying the island cuisine begins with the pig and ends with the pig. So every part of the pig is culinarily used besides the hooves and the oink. XD
You can f.e. eat pig’s ears (ミミガー, mimigā), pig’s trotters (ちびて, chibite) and the pig’s facial skin (チラガー, chiragā).
A very delicious dish is also rafute, pork belly slices (containing of meat and bacon rind), marinated in soy sauce, brown sugar and awamori, the Okinawan counterpart to sake.
Since the time of the American military occupation during and after World War II, another way of pork meat preparation grew in popularity. I think you would call it luncheon meat (canned meat). It is about cured, boiled and seasoned pork meat which is avaiable in cans. A famous brand is called SPAM. The meat is served sautéed in slices, similar to cold cuts for breakfast, but essentially thicker to f.e. scrambled eggs and salad. For me the pressed meat is a very unappetizing variation, that I wouldn’t like to try again… -.-°

But also beef is served – and in very good quality in fact. On the Okinawa islands you can find Black Wagyū cattles, also called Japanese cattle. Although the name “wagyu” simply means “Japanese cattle” (“wa” = Japan, Japanese and “gyū” = cow, cattle), it should be a household name to the most meat lovers. The most famous Japanese beef comes from Kobe as you know. Similar to the Champagne seal only the cattles which were born and raised in the prefecture Kobe can be named Kobe cattles. Special techniques like f.e. a targeted diet or even massages of the animals results a meat that is especially tender, so that it melts in your mouth. Furthermore the meat contains far more unsaturated fatty acids than other beef and therefore is much more healthy. But the good quality that you can easily guess from the fine marbling comes at a price: Kobe Wagyu is with far more than 100 € per Kg (according to the place of origin, geniture and part of the animal) the most expensive beef in the world.
What is barely known outside of Japan: Many Wagyu cattles, that are raised in other prefectures of Japan, are originally from the Okinawa islands. There you can find the breeds Ishigaki-gyu, Motobu-gyu and Okinawa Wagyu though most of the cattles are exported to other areas of Japan and only a little amount stays on the islands. The Ishigaki beef is most coveted.
Of course Tacchan and I had to try it ourselves, so that we went to the quiet well-known beef restaurant MARU. The meat pieces that we ate in the form of a Korean style barbecue were all delicious. In comparison to the “normal” Japanese beef, which we ordered as well out of scientific interest of course ;), we (being laymen) couldn’t make a difference though. ^^° But it should be mentioned that we didn’t order the very most expensive parts and that Japanese beef in general is also unbelievable tasty and not comparable with f.e. German one. Merely the marbling – called “霜降り= shimufuri“ in Japanese – creates a much more aesthetic impression. The taste of the meat which is interveined with fine fat fibres, is far more tender and juicier. Although the pork meat consumption plays an important role in Germany, the meat served on the plates is often hard and stringy since the common opinion is still that good meat should be as lean, that means fatless, as possible. 😦
Who stays on Ishigaki, should definitely try Ishigaki beef.

By the way fish is eaten surprisingly less in spite of the island position, what I guess is caused by the fact that you cannot keep fish that long in a subtropical climate. Additional there should exist quiet less fish species in the seas around Okinawa… Hm, but this looked totally different during the snorkeling experience… XD Well, you can’t and shouldn’t eat everything you get to see of course. >_<°
Therefore a lot of different algae are used in the Okinawan cuisine.

Algae

Like in the other parts of Japan algae are very widespread in Okinawa. An alga species that is especially famous for Okinawa is called mozuku and is cultivated for up to 99% on the islands. The brownish plants with their slimy gummy-like consistency remind a bit of cellophane noodles. Often they are served as a starter or like in our hotel as part of the breakfast, topped with a vinegar dressing. Because the algae are very squidgy, entangled and amazingly heavy due to the absorbed liquid, it is a real challenge to get them into the mouth with chopsticks. ^^° If you get yourself into the unfamiliar taste adventure, you will see: Mozuku is in deed delicious! 🙂 And the brown alga species is also very healthy: Bracing the immune system, promoting digestion and being preventive against arteriosclerosis, osteoporosis and even cancer as it is said.
Another alga delicacy are umi budō (directly: sea grapes), which grow in small green bubbles bunched to grapes according to their name. In the mouth they burst like caviar while chewing or squashing. Except a faint salty sea flavour they don’t have a fishy aftertaste (the same like Mozuku) but are very pleasant in taste. ^^
Like in other parts of Japan there is served hijiki as well. The brown alga species (the same name in English, “Beerentang” in German), is naturally green or brown and gets the distinctively pitch-black colour when dried. The taste is very characteristic for algae, I think, reminds a bit of root vegetables (“musty”, “stale”, “heavy”) and you need a bit to get used to in my opinion. In our hotel hijiki was offered as part of the breakfast on some days – sometimes served with some fried vegetables.

Other food, spices and alcoholic beverages

Furthermore tofu, which is prepared a bit different and has a harder consistency, is eaten a lot on the Okinawa islands. Namable spices are sea salt and brown sugar, which comes from the many sugarcane plantations of the islands.
Along with flour and eggs sugar is an essential ingredient to produce sata andagi (Japanese: “satō abura-age”, English maybe: “fried sugar”). The donut-like ball-shaped product is soft like a cake inside, rather crispy from the outside and sometimes available in different tastes like f.e. beniimo (right, it was the mentioned purple sweetpotato) or pumpkin.

The beer brand number one in Okinawa is Orion. In surely every Okinawan restaurant that serves alcohol, you can have Orion Beer.
The same popularity comes to awamori, that I mentioned before, an alcoholic beverage that is made of rice in form of destillation. Similar to sake it is also used as a spice for dishes.

Did you get hungry? This was a quite long post. ^^’ I hope, you enjoyed the Ishigaki post series. The next topics will be again Germany-related, I think.

Sources:
Okinawa Bridging Asia
Wikipedia
Wikipedia – Wagyū
Okinawa Stripes
Japan Update

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