Das Japan Festival 2018 in der Urania, Berlin ☆ The Japan Festival 2018 at Urania, Berlin

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(Spät, aber doch noch…: )
Am 27. und 28. Januar 2018 fand im Berliner Veranstaltungshaus Urania das 9. Japan Festival statt. Über 80 Aussteller präsentierten japanisches Kunsthandwerk, Möbel und Wohn-Accessoires, Manga- und Anime-Merchandise, Cosplay-Artikel, Touristik-Informationen und anderes aus Japans traditioneller sowie moderner Kultur. In den zwei Sälen gaben über 400 Künster aus den Bereichen Musik, Gesang, Tanz, Mode und Kampfkunst ein reichhaltiges 36-Stunden-Bühnenprogramm.

Der Charme des Events

Das jährliche Japan Festival in der Urania überzeugt mit seiner Vielseitigkeit. Bei keinem anderen Event in Berlin und Umgebung japan festival, Urania, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, 日本, japanfest, japanische Kultur, Japanese culture, kimono ladiesbekommt man so viel Verschiedenes aus Japans Kultur zu sehen. Dementsprechend gemischt ist erfrischenderweise auch das Publikum: Von Jung bis Alt, Groß und Klein ist alles vertreten. Man sieht Familien, die einmal in Japans Vielfalt eintauchen wollen, ältere Leute, die sich für japanische Bonsais, Tee oder Sake interessieren und Kinder, die sich über ein Mitmach-Programm mit Origami-Falten und Go-Spielen freuen, Jugendliche, die ihrer Cosplay-Leidenschaft nachgehen, Studenten, die ihre erste Japan-Reise planen und Hausfrauen, die sich bei einer Shiatsu-Massage entspannen. Fotografen, die ihre Japan-Impressionen festhalten wollen, Kampfkunst-, Kimono-, Design- und Musikbegeisterte, Zen-Philosphen und echte Sammler sind ebenfalls vertreten. – Es ist ein buntes Gemisch an Japan-Liebhabern und Entdeckern.

Dennoch trat in den letzten Jahren eine Verschiebung ein. Obwohl es immer noch deutlich weniger Cosplayer und Fans japanischer Modestile unter den Besuchern gibt als beispielsweise beim Kirschblütenfest in den Gärten der Welt oder der Mega Manga Convention, wurde das Angebot an japanischer Popkultur deutlich ausgebaut. Viele der Aussteller bieten Waren im Manga-, Anime-, Cosplay-Bereich an, es gibt japanische Cover-Dance-Gruppen und Anime-Songs im Bühnenprogramm – also vieles, was Besucher von Manga-/Anime-Conventions freut und Anhänger der traditionellen japanischen Kultur stutzen, die Stirn runzeln oder den Kopf schütteln lässt.

Wünschenswert wäre, dass sich Popkultur-Angebot auch zukünftig in Grenzen hielte, damit das „Japan Festival“ immer noch mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Tradition und Moderne, Kultur und Jugendkultur aufwarten könnte. Letztendlich formt jedoch genau dieses Gesamtbild Japan zu dem Land, das es nach außen wiederspiegelt: Ein Land der Gegensätze und Vielseitigkeit, ein Mix von alt und neu.

Die Stände – eine Vielfalt an Ausstellern

Neben den üblichen Merchandise-Artikeln von Nemu Nekos (schlafenden Plüschkatzen), Lolita- und Maid-Kostümen, selbstgemachtem Schmuck, Bento-(Lunchbox-)Zubehör, Actionfiguren, aufsetzbaren Katzenohren, Mundschutz-Masken in verschiedenem Design, Tassen, T-Shirts und CD’s gab es auch yukata-ähnliche Oberteile, Schuluniform-Röcke und andere Stoff-Utensilien des Atelier Nuno, Wohn- und Lifestyle-Accessoires der Japanwelt sowie antike japanische Sammlerpuppen von Knut Netz.

Aussteller und Besucher kamen dabei sogar extra aus anderen deutschen Städten oder aus dem Ausland angereist. So sprach ich mit Besuchern aus Hannover, einem Aussteller aus München, hörte einige Male Englisch, begegnete Händlern aus Polen und sah einen Stand aus den Niederlanden.
Sehr beeindruckt war ich auch von den Spitze- und Steampunk-Kleidern, -Röcken und Korsagen von Carmen Martinez. Laut Auskunft des Ausstellers werden die schönen Stücke ausschließlich auf Messen angeboten, ein Ladengeschäft oder einen Online-Shop gibt es leider nicht. Einer der Gründe seien die extrem unterschiedlich ausfallenden Kleidergrößen. Dafür gab es auf dem Japan-Festival eine eigens eingerichtete Umkleidekabine!

Das Bühnenprogramm – eine bunte Mischung

Bei der Darbietung der unterschiedlichsten Künste dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein. Es gab japanischen Chor-Gesang, Klaviermusik, Taiko-Trommeln, klassische japanische Tänze, Anime-Cover-Songs, eine Ikebana-Darbietung, Kendo-, Aikido- und Sumi-e-Performances, eine traditionelle Kimono-Modenschau am Sonntag und Reisevorträge zum Thema Japan.

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Pastel Girls

Die Ehrengäste des Events waren der Lichtkünstler Riuchi mit seiner „Master-of-Light-Show“ und Yoshitaka Suzuki, ein aus Akita stammender Tänzer, der bereits in Tokio, New York und London als Theater- und Musical-Tänzer arbeitete und heute in Amsterdam lebt.

Nach einem kleinen Einblick in die „Ju Tai Jutsu“-Performance, japanischer Kampfkunst begleitet von japanischem Trommelspiel, sah ich mir die Modenschau von Innocent Sigh x Mary Luck an. Das Jungdesigner-Duo präsentierte eine an den Anime „Digimon“ angelehnte, jedoch sehr modern und alltäglich gestaltete Kollektion auf der Bühne, von deren Schlichtheit viele Besucher (mich eingeschlossen) eher enttäuscht waren.

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Otome no Timing

Wesentlich stimmungshebender war hingegen der Auftritt der „Pastel Girls“ im kleinen Saal. Die vier Mädchen sind eine seit 2013 existierende deutsche Youtube-Gruppe, die japanische und koreanische Popmusik in Gesang und Tanz covert. Es war eine talentierte und gelungene Darbietung! Die hübschen matt-goldenen Minikleider wurden besonders beim „Popo-Wackeln“ zu K-Pop perfekt in Szene gesetzt. ^^
Auch sehr schön anzusehen: „Otome no Timing“, ein Trio ganz ähnlicher Art, welches nur ein Jahr später gegründet wurde. Die Gesangs- und vor allem Tanz-Einlagen sorgten für einen engergiegeladenenen, heiteren Festival-Abend.

Das kulinarische Angebot – mal wieder eine Katastrophe

Zu guter Letzt muss leider erwähnt werden, dass es auf dem Japan Festival – wie in jedem Jahr – wieder so gut wie nichts zu essen gab. 😦 Wer sich japanisches Streetfood, wie es in Berlin durch etablierte Läden und Restaurants sowie auf anderen Festen zum Thema Japan sonst vertreten ist, erhoffte, wurde wieder einmal enttäuscht.
Es gab grünen Tee, es gab Sake, wieder Matcha Latte von Mamecha und edle japan festival, Urania, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, 日本, japan event, japanfest, Kinako-Kuchen, kinako cakeGrünteeschokolade von der Patisserie nazuna – leider nichts, was den Magen füllt. Immerhin überteuerte „Edel-Onigiri“ (Reisbällchen) mit schick absonderlichen Feinschmecker-Sorten (die ortsnahen Leser wissen vielleicht, welchen Aussteller ich meine) und Sushi, welches als Food-to-go immer ein wenig matschig-unappetitlich daherkommt. Also musste mich Kame mit einem Lachs-Onigirazu (handgroßes Reisbällchen umwickelt von einem Norialgenblatt ähnlich wie ein Onigiri, hier mit Lachs und Salat gefüllt) vor dem Hungertod bewahren. Ein kleines Stück Krümelkuchen mit Kinako-Geschmack (Sojabohnenmehl) nahm ich mit nach Hause.
Wer einfach irgendetwas Essbares zu sich nehmen wollte, konnte wenigstens auf die üblichen, wahrscheinlich auf Kuchen und Sandwiches beschränkten, Speisen der hauseigenen Caféteria zurückgreifen oder eine heiße „Asia“-Nudelsuppe schlürfen, die nicht wirklich etwas mit Japan zu tun hatte. Hier ist eindeutig Überarbeitungsbedarf!

Fazit

japan festival, Urania, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, 日本, japan event, japanfest, kawaii stuff, cute stuffAlles in allem handelt es sich bei dem Japan Festival in der Urania um ein Event, das Japan-Fans durchaus gefallen müsste. In dem etwas unübersichtlichen Veranstaltungshaus mit seinen vielen Etagen und Räumen wird den Besuchern auf vier Ebenen Einiges an Konsumgütern und Unterhaltung geboten. Die Abwechslung ist einzigartig im Bereich der umgebungsnahen Japan-Veranstaltungen, die 12-15 € Eintritt (je nach Tag, Wochenendtickets gab es auch) sind zwar ein stolzer Preis, jedoch im Vergleich zu gewöhnlich doppelt so teuren Manga-/Anime-Conventions durchaus angemessen, wenn nicht günstig. Lediglich das kulinarische Angebot sollte dringend ausgebaut werden.


 
The Japan Festival 2018 at Urania, Berlin

(Late, but finally…: )
On January 27th and 28th the 9th Japan Festival took place in the Berlin event location Urania. Over 80 exhibitors presented Japanese crafts, furniture and home accessories, manga and anime merchandise, cosplay products, tourist information and other things regarding Japan’s traditional and modern culture. In the two halls over 400 artists from the sections music, chant, dance, fashion and martial arts offered a rich 36-hours-stage programm.

The event’s charme

The yearly Japan Festival at Urania impresses with its diversity. At no other event in Berlin or surroundings you can get to see such a large spectrum of Japan’s culture. According to this the audience is briskly mixed: From young to old, big to small, everything is given. You can see families, who wants to dive into Japan’s diversity once, old people, who are interested in Japanese bonsais, tea or sake and children, who rejoice over hands-on courses for folding origami or playing Go, youngsters following their cosplay passion, students, planning their first Japan journey and housewifes enjoying a shiatsu massage. Fotographers who want to capture their Japan impressions, material arts-, kimono-, design- and music lovers, Zen philosphers and real collectors can also be found – It is a mixed bag of Japan devotees and discoverer.
But yet a shift happened in the last years. Though there are still a lot less cosplayer and fans of Japanese fashion styles among the visitors than for example at the cherry blossom festival in the Gardens of the World or the Mega Manga Convention, the range of Japanese pop culture was widely enlarged. Many of the exhibitors are offering items from the manga, anime, cosplay section, there are Japanese cover dance groups and anime songs in the stage programm – that means, a lot of things, that please visitors of manga/anime conventions and let fans of the traditional Japanese culture raise their eyebrows or shake their heads in disbelief.
Also in future it would be preferable to keep the pop culture offer within a limit so that the “Japan Festival” can still provide a balanced mix of tradition and modernity, culture and youth culture. Eventually this specific total picture puts Japan into the shape of the country that is reflected to the world: A country of contrasts and diversity, a mix of old and new.

The stalls – a variety of exhibitors

Besides the usual merchandise items like nemu nekos (sleeping plushie cats), lolita and maid costumes, selfmade accessories, bento (lunch box) supplies, action figures, attachable cat ears, face masks in different designs, cups, T-shirts and CD’s there were also yukata-like clothes, school uniform skirts and other cloth material utensils by Atelier Nuno, home and lifestyle products by Japanwelt as well as ancient collector’s dolls by Knut Netz.
Some exhibitors and visitors had even travelled there from other German cities or foreign countries. So I talked to visitors from Hannover, an exhibitor from Munic, heard English several times, met retailers from Poland and saw a stall from the Netherlands.
I was also very impressed with the lace and steampunk dresses, skirts and corsages by Carmen Martinez. According to the exhibitor the beautiful pieces are solely sold on exhibitions, a retail shop or an online store unfortunately doesn’t exist. One of the reasons should be the extremely different sizes of the unique clothes. Therefore a changing both was provided on the Japan Festival.

The stage programm – a mixed bag

The programm of highly diverse arts should have been something for everyone. There was Japanese choral chant, piano music, Taiko drumming, classical Japanese dances, anime cover songs, an ikebana presentation, kendo, aikido and sumi-e performances, a traditional kimono fashion show on Sunday and travel lectures on the subject of Japan. The event’s honorary guests were the light artist Riuchi with his “Master of Light Show” and Yoshitaka Suzuki, a dancer from Akita, who has worked as theatre and musical dancer in Tokyo, New York and London and is living in Amsterdam now.
After a short insight into the “Ju Tai Jutsu” performance, Japanese martial art accompanied by Japanese drumming, I saw the fashion show of Innocent Sigh x Mary Luck. The young designer duo displayed a collection based on the anime “Digimon” but implemented very modern and casual, those simplicity should have rather disappointed many visitors (including me).
Much more mood-lifting however was the performance of the “Pastel Girls” in the small hall. The four girls are a German youtube group that exists since 2013 and covers Japanese and Korean pop music. It was a talented and successful performance! The lovely flat gold mini dresses were staged perfectly, especially during the botty-shaking to K-Pop music. ^^
Also nice to watch: “Otome no Timing”, a trio quite similar kind that was founded only one year later. The vocal and first of all dancing performance provided an energetic, cheerful festival evening.

The culinary range – again a catastrophe

Finally I sadly have to mention, that the Japan Festival – as every year – had almost no food to offer. 😦 Who was hoping for Japanese street food, like it is usually provided in Berlin through entrenched shops and restaurants as well as on festivals related to Japan, met again with disappointment.
There was green tea, there was sake, again matcha latte by mamecha and noble green tea chocolate of the patisserie nazuna – unfortunately nothing that fills the stomage. At least overpriced “premium onigiri” (rice balls) with fancy peculiar gourmet sorts (the local readers maybe know which exhibitor I mean) and sushi which as food to go always looks a bit slushy unappetizing. So Kame had to save me from starvation death with a salmon onigirazu (hand-sized rice ball wrapped into a nori algae sheet similar to an onigiri, here filled with salmon and salad). I also took home a small piece of crumb cake with kinako flavour (roasted soybean flour).
Who simply wanted to consume anything edible could at least fall back on the usual food of the on-site cafeteria which was presumably limited to cakes and sandwiches or slurp a hot “asian” noodle soup which really had nothing in common with Japan at all. A working-over is definitely needed here!

Summary and conclusion

All in all the Japan Festival at Urania is an event that should indeed please Japan fans. In the event location that is a bit confusing due to the many floors and rooms, the visitors are provided much of entertainment and consumer goods on four storeys. The alternation is unique among the local Japan events, the entrance price of 12-15 € (according to the day, weekend tickets were also available) is of course a stiff price, but in comparison to manga/anime conventions which are usually twice as expensive, it is quite appropriate, if not cheap. Solely the culinary range should desperately be elaborated.

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Kame – die erste japanische Bäckerei in Berlin ☆ Kame – the first Japanese bakery in Berlin

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~Bitte unbedingt das Update lesen, wenn ihr den Artikel nur überfliegt^^~

Kame, japanische Bäckerei, Japanese bakery, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, japanische Backwaren, Japanese baked goods, Japanese pastries, japanisches BrotEnde 2015 war es endlich soweit: Berlin bekam das, was es verdiente und was schon lange gefehlt hatte: die erste japanische Bäckerei!
Was in Düsseldorf gleich zweimal im japanischen Viertel vertreten ist, hat nun auch seinen Weg in die Hauptstadt geschafft. Hier öffnete Kame seine Türen und lockt nun die Besucher mit japanischen Backwaren, Kaffee und Tee.

2014 bereits hatten Kaoru Kameyama, Machiko Yamashita und Daniel Roters die Idee, eine japanische Bäckerei zu eröffnen, weil sie sich wunderten, dass es noch keine in Berlin gab. Sie begannen mit einem Stand auf dem Wochenmarkt am Winterfeldplatz und ernteten Erfolg. In Kame, japanische Bäckerei, Japanese bakery, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, japanische Backwaren, Japanese baked goods, Japanese pastries, logo2015 mieteten sie eine Küche für die Produktion. Es war der Beginn des Namens „Kame“. Gegen Ende des Jahres eröffnete das Team, das inzwischen noch um ein paar Mitglieder angewachsen ist, dann das Bäckereigeschäft in der Leibnizstraße in Berlin-Charlottenburg. Der Name „Kame“, zu deutsch „Schildkröte“, der schon im Logo der stilisierten grünen Schildkröte zu sehen ist, leitet sich vermutlich von Kaoru Kameyamas Nachnamen ab. Sie ist die Bäckerin des anfänglichen Trios, Machiko Yamashita die Geschäftsinhaberin.

Was bei Kame über den Tresen geht, sind im Großen und Ganzen japanische Klassiker. Das Melon Pan (ein Brötchen in Melonen-Optik) und das Anpan (ein Brötchen mit Füllung aus süßem rote-Bohnen-Mus) gibt es in Japan in fast jedem Supermarkt oder Convenience Shop – und hierzulande jetzt eben auch bei Kame. Des weiteren gibt es die Variante mit weißem Bohnenmus (Shiro Anpan), das mit Vanille-Pudding gefüllte Creme Pan und das toastähnliche Shoku Pan, welches ähnlich wie das Melon Pan relativ geschmacksneutral ist. Herzhafte Alternativen sind z.B. das Tuna Majo Pan mit Thunfisch und Majonnaise oder das Ham Tamago Pan mit Schinken und Ei. Das Curry Pan gibt es sogar in den Varianten „Beef“ und „vegetarisch“. Auch ein Matcha-(Grüntee-)Produkt darf natürlich nicht fehlen und findet sich im Matcha Korone wieder. Das gedrehte Hörnchen, welches wenigstens der Form nach mit dem französischen Croissant verwandt ist, wird übrigens auch mit Schokoladencremefüllung angeboten. Zu den eher ausgefallenen Kame-Kreationen gehören hingegen das Kurumi Pan (ein Walnussbrot) und das Ichijiku Pan (ein Brötchen mit Feigen-Frischkäse-Füllung).

Außerdem gibt es Butterkekse und solche mit Matcha- oder schwarzem Sesam-Geschmack.
Wer lieber Kuchen mag, muss sich zwischen dem Matcha Roll Cake (einer Art Zitronenrolle in der Grüntee-Variante) und dem Matcha Cheesecake entscheiden.

Meine Meinung zu den getesteten Backwaren gestaltet sich ähnlich trocken wie das moderne Design des Backgeschäftes, welches sich als eine Mischung aus Tradition und Moderne beschreibt: Bisher ist kein Lieblingsleckerbissen für mich dabei, aber ich freue mich sehr, dass Berlin nun um eine japanische Bäckerei reicher ist, dass wir überhaupt in den Genuss dieser für Japan alltäglichen Kleinigkeiten kommen können und ich freue mich bereits auf ein erweitertes Sortiment. Vielleicht etwas mit Marmeladenfüllung? Ein fluffig weicher Mehlteig mit Schokoladenfüllung oder Dorayaki (zwei dünne japanische Pancakes) mit Vanille-Creme-Füllung?
Wir dürfen gespannt sein, was Kame uns noch kreieren wird!

Kame, japanische Bäckerei, Japanese bakery, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, onigiri, Japanese rice sandwich, おにぎらず, onigirazuÜbrigens: Mein persönlicher Liebling des Bäckereigeschäftes ist etwas, das gar nicht gebacken wurde – Onigirazu, ein Reis-Sandwich oder einfach ein etwa handgroßes deformiertes Onigiri mit variabler Füllung. Bei Kame wird es mit Rindfleisch, einem Sojabohnen-Steak („Tenpei“) oder japanischem Omelett („Tamago“) angeboten. Mein Favorit ist jedoch die Lachs-Variante! Mit einem Preis um die 5,- € ist es nicht gerade ein Schnäppchen, dafür aber sehr lecker und wegen der nicht rohen Zutaten auch etwas für Leute, die nicht so unbedingt auf Sushi stehen. Probiert es doch mal!

UPDATE:
Diesen Artikel habe ich tatsächlich schon vor langer Zeit vorgeschrieben. Ich weiß gar nicht, ob es den Blog schon gab… ^^° Inzwischen bin ich sehr zufrieden mit Kame. Auch wenn ich das Sortiment immer noch ausbaufähig finde, gibt es doch zu jeder Tageszeit etwas Leckeres, wenn man vorbeischaut. Wer die Düsseldorfer Läden kennt weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. 😉
Die Frage, ob sich eine kleine japanische Bäckerei in Berlin durchsetzt, hat Kame auch längst beantwortet: Neben der Hauptfiliale in der Leipnizstraße hat nun auch ein Ableger in der Linienstraße eröffnet. Außerdem ist das Bäcker- und Onigirazu-Team oft auf japanischen Festen sowie regelmäßig in der Markthalle Neun, Berlins überdachtem Street Food Markt, anzutreffen.Kame, japanische Bäckerei, Japanese bakery, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, Japanese teatime, Matcha Latte, 抹茶ラテ, matcha in Berlin

Kame Japanese Bakery
Hauptfiliale
Leibnizstraße 45
10629 Berlin-Charlottenburg

Nebenfiliale
Linienstraße113
10115 Berlin-Mitte

Website:
http://www.kame.berlin/

in der Markthalle Neun:
https://markthalleneun.de/anbieter/kame-japanese-bakery

 

Kame – the first Japanese bakery in Berlin

~Please absolutely read the update if you only skim over the article^^~

End of 2015 the time had come: Berlin received, what it deserved and what had lacked a long time before: the first Japanese bakery!
Already existing twice in the Japanese district in Düsseldorf, it finally also made its way to the capital. Here Kame opened its doors and allures guests with Japanese baked goods, coffee and tea.

Already in 2014 Kaoru Kameyama, Machiko Yamashita and Daniel Roters had the idea to start a Japanese bakery, wondering that there was none in Berlin so far. They began with a stall on the weekly market at Winterfeldplatz (Winterfeld Square) and were successful. In 2015 they rent a kitchen for their production. It was the beginning of the name “Kame”. At the end of the year the team, which has increased to some more members now, then opened the bakery shop in the Leibnizstraße (Leipniz Street) in Berlin-Charlottenburg. The name “Kame”, English “turtle”, that you can also find in the logo with the stylized green turtle, presumably comes from Kaoru Kameyamas family name. She is the baker of the initial trio, Machiko Yamashita is the chief executive.

What is sold over the counter at Kame, are most widely Japanese classics. The melon pan (a bun in melon appearance) and the anpan (a bun with sweet red bean paste filling) you can buy in almost every supermarket or convenience shop in Japan – and here at Kame now. Furthermore there is the version with white bean paste (shiro anpan), the creme pan with vanilla puffing filling and the toast-like shoku pan, which is relatively neutral in taste like the melon pan. Savoury alternatives are f.e. the tuna mayo pan or the ham tamago pan with ham and eggs. The curry pan is even available in the versions “beef” and “vegetarian”. Of course also a matcha (green tea) product mustn’t be missing and can be found in the matcha korone. The twisted crescent roll, which is related to the French croissant at least regarding the shape, is also offered with chocolate creme filling by the way. To the more unusual Kame creations belongs the kurumi pan (a walnut bread) and ichijiku pan (a pan with figs cream cheese filling).
Additional there are butter cookies and those with matcha or black sesame flavour. Who prefers cake, can decide between the matcha roll cake and a matcha cheesecake.

My opinion about the tested baked goods is as arid as the modern design of the bakery shop, which is described as a mixture of tradition and modernity: Until now there is no favourite titbit in for me, but I’m highly pleased to welcome a Japanese bakery in Berlin or the fact that we finally can enjoy the little sweet baked goods that are daily in Japan and I’m already looking forward to an enlarged product range. How about marmelade filling? A fluffy soft flour dough with chocolate filling or dorayaki (two thin Japanese pancakes) with vanilla mousse filling?
We can be anxious to hear more about Kame’s creations!

By the way: My personal favourite of the bakery shop is something that is not baked – onigirazu, a rice sandwich or simply an about hand-sized deformed onigiri with variable filling. At Kame it is available with beef, a soybean steak (“tenpei”) or Japanese omelette (“tamago”). The best for me is however the salmon version! With a price of about 5,- Euro it is not really a hot deal, but very tasty and due to its non-raw ingredients it might be also interesting for people who are not so much into sushi. Give it a try!

UPDATE:
In fact I wrote this post a long time ago. I don’t even know if the blog was already existing… ^^° Meanwhile I’m very satisfied with Kame. Although I still think, that the product range could be enlarged, there is always something tasty at every daytime when you come around. Who is familiar with the shops in Düsseldorf, knows that this is no implicitness. 😉
The question if a little Japanese bakery can assert itself in Berlin, is already answered: In addition to the main branch at Leipnizstraße, another store was opened at Linienstraße. Furthermore the baking- and onigirazu-team can often be found on Japanese festivals as well as regularly at Markhalle Neun, Berlin’s inside street food market.

Kame Japanese Bakery
main branch:
Leibnizstraße 45
10629 Berlin-Charlottenburg

other branch:
Linienstraße113
10115 Berlin-Mitte

Website:
http://www.kame.berlin/

at inside Street Food Market “Markthalle Neun“:
https://markthalleneun.de/anbieter/kame-japanese-bakery

Japanische Backwaren ☆ Japanese baked goods

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„Japan und Brot – passt das zusammen?“ wird sich vielleicht der ein oder andere denken, der diese Überschrift liest, denn Asien ist ja eigentlich nicht unbedingt für Brotprodukte bekannt. Tatsächlich aber geht die japanische Brotkultur bis ins 19. Jahrhundert zurück und hat sich dem japanischen Geschmack ausgezeichnet angepasst, sodass man sie gewissermaßen als eigenständig, also „typisch japanisch“ bezeichnen kann.

japanische Backwaren, Japanese baked goods, Japanese pastries, Japanese bread, japanisches Brot, soft bread filled with jam, Weißbrot gefüllt mit Marmelade, Brot Kombini, bread combini, japanisches Weißbrot, Japanese light bread, 日本のパンJapanisches Brot ist meistens, wenn nicht sogar ausschließlich, Weißbrot. Mit typisch deutschem Schwarzbrot, das hart ist und herb, manchmal fast schon ein wenig säuerlich schmeckt, kann der Japaner wenig anfangen. Weiches, süßliches Brot kommt bei der japanischen Bevölkerung viel besser an. Neben Toast in dicken Scheiben gibt es vor allem Brötchen, Brotstangen, Sandwiches und Hörnchen (alles aus Weißbrot) mit süßen oder herzhaften Füllungen, die in Supermärkten und Convenience Shops in Folie abgepackt für den Sofortverzehr angeboten werden.

Die Füllung mit süßem Bohnenmus (mal grob zerstoßene Bohnen, mal fein püriert, meistens rot, aber selten auch weiß) ist wohl eine der häufigsten. Neben anderen japanischen Geschmacksrichtungen wie Grüntee, Marone oder Kinako (blassgelbes Sojabohnenmehl) haben sich auch Vanillepudding, Schokoladencreme, Erdbeermarmelade oder Erdnussbutter etabliert. An herzhaften Füllungen gibt es z.B. Schinken und Mayo, Thunfisch und Mais oder Ei. Manchmal werden sogar eigenständige Gerichte im Teigmantel angeboten, wie etwa Karē (jap. Curry), gebratene Soba-Nudeln oder japanische Hotdogs.

Inzwischen scheint es sich im Ausland herumgesprochen zu haben, dass Japan Backwaren produziert, die so anderswo nicht verkauft werden und die Nachfrage, gerade unter den Japan-Fans, steigt. Überall dort, wo ein kleines Stück Japan zu finden ist, gibt es inzwischen auch eine japanische Bäckerei. Im japanischen Viertel der Immermannstraße in Düsseldorf gibt es gleich zwei, in Paris die Bäckerei Aki, über die ich ebenfalls berichtet habe und auch in Dubai werden japanische Backwaren bereits verkauft. Auch Berlin hat seit 2015 eine japanische Bäckerei zu bieten.
Seltsamerweise habe ich bei meinen Japan-Aufenthalten noch nicht einmal eine japanische Bäckerei auch nur von außen gesehen. ^x^° Ich denke, dass die Leute in Japan lieber auf Backwaren aus dem Supermarkt oder Convenience Shop zurückgreifen. Diese sind nicht immer preiswert, aber schon fertig gefüllt 😉 , denn sich Brote zum Frühstück, Abendbrot oder als Pausensnack zu schmieren, ist in Japan dann doch nicht so gebräuchlich. Außerdem gibt es immer mal wieder Sonderangebote oder vergünstigte Brotartikel vom Vortag. 🙂


Japanese baked goods

„Japan and bread – does this fit together well?“ one or two might think reading this headline since Asia is actually not so much welknown for bread products. In fact the Japanese bread culture goes back to the 19th century and has been adjusted to the Japanese taste very well, so that you could call it “typically Japanese” in a way.

Japanese bread is mostly, if not even solely, light bread / white bread. Japanese people have less use for the typically German black bread which is hard and rough, sometimes almost a bit sourly in taste. Soft sweetish bread appeals much better to the Japanese population. Besides toast in thick slices there are especially buns, bread sticks, sandwiches and croissants (all made of light bread) with sweet or savory fillings that are sold in supermarkets and convenience shops – wrapped in foil for prompt consumption.

The filling with sweet beans paste (sometimes kibbled, sometimes mashed extra fine, mostly red, but rarely also white) is maybe one of the most common ones. Besides other Japanese flavours like green tea, chestnut or kinako (pale yellow soybean flour) also custard, chocolate cream, strawberry jam and peanut butter became entrenched.
Bacon and mayo, tuna and corn or eggs are some examples for savory fillings.
Sometimes even stand-alone dishes are served in a pastry crust such as karē (Japanese curry), fried soba noodles or Japanese hot dogs.

It somehow seems to have get around that Japan produces baked goods which are not sold elsewhere in this way and the demand, especially among the Japan devotees, increases. In every place where you can find “a little piece of Japan”, there exists already a Japanese bakery. In the Japanese district of Immermannstraße in Düsseldorf there are even two, in Paris there is the bakery Aki – I also wrote about that – and also in Dubai there are already sold Japanese baked goods. Since 2015 also Berlin offers a Japanese bakery.
Strangely I never saw a Japanese bakery even from outside during my Japan stays. ^x^° I think, that people in Japan rather resort to baked goods from the supermarket or convenience shop. These are not always inexpensive but already filled 😉 and preparing breads for breakfast, dinner or as a lunch snack is not common in Japan after all. Furthermore there are special offers from time to time or price reduced bread products from the previous day. 🙂

Japanisch-koreanischer Weihnachtsmarkt in Berlin 2017 ☆ Japanese-Korean Christmas Market in Berlin 2017

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Vielleicht war der ein oder andere von euch in den Vorjahren auf dem Japanischen Weihnachtsmarkt in der „ARENA BERLIN“ (bzw. zuvor auf dem „Urban Spree“-Gelände) in Berlin. Dieses Jahr wurde er „aufgrund einer familiären Situation“ (so die Website) leider abgesagt. 😦 Trotzdem mussten Japan-Fans nicht traurig sein, denn sofort stellten ein paar andere Veranstalter einen „Japanisch-koreanischen Weihnachtsmarkt“ auf die Beine. 🙂

Dieser fand vom 02. bis 03. Dezember in der Karl-Marx-Allee 93, einem Gelände der Eventagentur „James Junes“ statt.Japanisch-Koreanischer Weihnachtsmarkt, Japanese-Korean Christmas Market, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, 日本のクリスマスマーケット, japanischer Tanz, Japanese dance, entertainment
Für eine Eintrittsgebühr von 3,- € pro Person (inklusive eines Mini-Geschenkes, welches spätestens Mitte des zweiten Tages leider nicht mehr vorrätig war), konnte man an den Ständen mit Kunsthandwerk und asiatischen Speisen im Innen- und Außenbereich vorbeischlendern. Ein kleines Bühnenprogramm mit K-Pop-Choreografien sowie traditionellem japanischen Tanz gab es auch.

Unter den Ausstellern gab es ein paar bekannte Gesichter, die ihre Waren auch schon auf dem anderen japanischen Weihnachtsmarkt präsentiert hatten wie beispielsweise Ayuko Koresawa-Scholz mit ihren Keramikartikeln „Akindo“, das Duo Eriko Yamazaki und Kozue Kawajiri mit ihrem Kokedama-Projekt „ikko“ (Pflanzen auf Moosbällen) oder Yuto Yamada mit seinen Städtefotografien und Nachtaufnahmen von Tokio und Berlin.

Es gab Gemälde, Schmuck, japanische Messer, Kimonos oder Näharbeiten und Accessoires des „Atelier Nuno“. Liebevolle Handarbeitsstücke und themenbezogene Japanisch-Koreanischer Weihnachtsmarkt, Japanese-Korean Christmas Market, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, 日本のクリスマスマーケット, kimono, Kimono-Verkauf, kimonos for saleGegenstände aus dem japanischen und koreanischen Kulturbereich sorgten für eine gemütliche Weihnachtsmarktatmoshäre, frei von Rummel und Kommerz der großen Weihnachtsmärkte. Keine Stände mit Handyschalen, Billigtaschen und Spruch-T-shirts, keine Losbuden mit schallender Mikroansage oder grölende Glühweintrinker an Schlagermusik-Buden – zugegebenerweise auch kein Duft von frisch gebrannten Mandeln und Duftkerzen oder dekorativer Weihnachtsbeleuchtung. Der japanisch-koreanische Weihnachtsmarkt bot außer Glühwein und Zuckerwatte an sich nichts typisch „Weihnachtliches“ an, und doch sorgte gerade diese unkommerzielle, fast familiäre Atmosphäre, der kleine Rahmen der Veranstaltung, der stete Wechsel vom kalten Außenbereich in den wohlig beheizten Innenraum und die handwerklich orientierten Stände für eine geradezu vorweihnachtliche Stimmung. Und dann gab es noch den wohl schönsten Weihnachtsbaum 2017 zu sehen – vielmehr eine „Weihnachtsbäumin“, die in ihrem Kostüm die Gäste begrüßte (und euch am Anfang dieses Blogeintrages). ^^

Das leibliche Wohl

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Gyūdon

Natürlich kann ich in diesem Artikel das asiatische Essen nicht unerwähnt lassen. Wie auch bei den Handwerksständen war das japanische Angebot doch sehr vorherrschend, weshalb die Betitelung „japanisch-koreanischer Weihnachtsmarkt“ eigentlich etwas unpassend gewählt oder aber wenig ausgewogen umgesetzt wurde. Von selbstgemachten Onigiri (dreieckige Reisbällchen) über Gyūdon (Rindfleisch mit Zwiebeln auf Reis) und Takoyaki (Teigbällchen mit Oktopusfüllung) bis hin zu japanischem Karē (Curry-Gericht) und koreanischen Chicken Wings gab es auf jeden Fall ein recht vielfältiges Angebot an leckeren Speisen.

Leider waren die Taiyaki (Waffeln in Fischform mit süßer Füllung) bereits ausverkauft, als wir beim Dessert angelangt waren – unendlich schade, zumal es in Berlin nicht häufig die Gelegenheit gibt, Taiyaki zu essen. 😦
Japanisch-Koreanischer Weihnachtsmarkt, Japanese-Korean Christmas Market, Berlin, ベルリン, Germany, ドイツ, 日本のクリスマスマーケット, Tendon, 天丼, てんどん, TempuraDafür gab es einen anderen Sieger für den ersten Platz in meinem kulinarischen Ranking: Das leckere Tendon von „Mogu Mogu“! 🙂 Tempura, also im leichten Teigmantel frittiertes Gemüse, Fisch und Seafood, dürfte jedermann ein Begriff sein. Auf Reis serviert wird es „Tendon“ genannt. Bei Mogu Mogu gab es eine rein vegetarische Zusammenstellung aus Okraschoten, Pilzen, Aubergine, Rettich und Kürbis – alle Stücke frisch zubereitet, in Sauce getunkt, auf dem Reis drapiert (damit jede Portion auch von jedem Gemüse beinhaltete!) und mit Sesamkernen dekoriert. Sagenhaft lecker! Schade, dass es sich bei Mogu Mogu nur um ein Catering-Projekt mit wechselnden Standorten wie Wochenmärkten handelt. Ein kleines Restaurant mit minimalistischer Speisekarte wäre doch wünschenswert!
Zum Abschluss noch ein Matcha Latte mit Sojamilch oder weißer Schokolade und Marshmallows des Teeladen-Standes „macha macha“ und das Fazit: Klein aber fein – ein wunderschöner etwas anderer Weihnachtsmarkt! 🙂Japanisch-Koreanischer Weihnachtsmarkt, Japanese-Korean Christmas Market, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, 日本のクリスマスマーケット, koreanische Chicken Wings, Korean chicken wings, Korean streetfood


Japanese-Korean Christmas Market in Berlin 2017

Maybe one or two of you has visited the Japanese Christmas Market in the „ARENA BERLIN“ (or respectively at the “Urban Spree-premises” in Berlin before) in the recent years. This year it was unfortunately cancelled “due to a family affair” (according to the website). 😦 Yet Japan-fans didn’t have to feel sad because soon some other organisers mounted a “Japanese-Korean Christmas Market”. 🙂

It was hold from December 2nd to December 3rd in the Karl-Marx-Allee 93, on premises of the event agency “James Junes”. For an entrance price of 3,- Euro per person (a mini present inclusive that unfortunately wasn’t available any more around afternoon on the second day), you could stroll along the stalls with arts and crafts as well as Asian food in an indoor and outdoor area. A little stage program with K-Pop choreographies and traditional Japanese dance was also given.

Among the exhibitors you could find some familiar faces which had displayed their goods also on the other Japanese Christmas Market before like f.e. Ayuko Koresawa-Scholz with her ceramics products “Akindo”, the duo Eriko Yamazaki and Kozue Kawajiri with their kokedama project “ikko” (plants on mossballs) or Yuto Yamada with his city photography and night pictures of Tokyo and Berlin.

There were paintings, jewelry, Japanese knifes, kimonos or needlework and accessories of the “Atelier Nuno”. Lovingly made handicraft pieces and topic-related things of the Japanese and Korean culture field caused a cosy Christmas market atmosphere, free of funfair hype and commerce of the big Christmas markets. No stalls with smartphone cases, cheap bags and slogan T-shirts, no raffle ticket booths with resounding micro announcements or roaring Glühwein (hot wine punch) drinking people in front of Schlager music booths – well, unfortunately also no scent of freshly roasted almonds and fragrance candles or decorative Christmas illumination. The Japanese-Korean Christmas Market indeed didn’t offer anything typical “Christmas-like” and yet especially this noncommercial, almost familial atmosphere, this microcosm event, the constant change between the cold outdoor area and the comfortably warm heated indoor rooms as well as the artisanal oriented stalls altogether caused an almost pre-Christmassy mood. And then you could be lucky to see the probably most beautiful Christmas tree 2017 – or respectively “Christmas tree lady”, who greeted the guests in her costume (and also you at the beginning of this blogpost – see picture in the German text above – ) .^^

The culinary welfare

Of course the Asian food should not go unmentioned in this blog post. As well as for the handicraft stalls, the Japanese range was predominant here. Therefore the title “Japanese-Korean Christmas Market” actually didn’t fit so well or was accomplished a bit unbalanced. From selfmade onigiri (triangle-shaped riceballs) to gyūdon (beef and onions on rice) and takoyaki (dough balls with octopus filling) until Japanese karē (curry dish) and Korean chicken wings there was definitely a quite wide range of tasty dishes.
Unfortunately the taiyaki (waffles in fish shape with sweet filling) were already sold out when we reached the dessert – a great pity, especially because you don’t often have the chance to eat taiyaki in Berlin. 😦
Therefore I had another winner for the first place in my culinary ranking: The delicious tendon of “Mogu Mogu”! 🙂 Tempura, I mean vegetables, fish and seafood deep-fried in a light pastry crust, should be a household name to everyone. Served on rice, it is called “tendon”. At Mogu Mogu’s stall you could try a vegetarian assortment of okra, mushrooms, eggplant, radish and pumpkin – all pieces freshly made, dipped into sauce, placed on the rice (so that every serving contained one or two pieces of each vegetable!) and sprinkled with sesame seeds. Incredibly tasty! Too bad that Mogu Mogu is only a catering project with changing locations like weekly markets. A little restaurant with a minimalistic menu would be desirable!
At the end a final matcha latte with soy milk or white chocolate and marshmallows by the tea shop’s stall “macha macha” and the conclusion: Small but mighty – a bit different and wonderful Christmas Market! 🙂

Die MMC (Mega Manga Convention) 2017 in Berlin ☆ The MMC (Mega Manga Convention) 2017 in Berlin

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Vom 27.10. bis 29.10. fand dieses Jahr die MMC (Mega Manga Convention) 2017 statt, ein Manga-/Anime-Festival, das jedes zweite Jahr in Berlin veranstaltet wird. Da ich schon lange nicht mehr auf so einem Event war, dachte ich mir, ich sehe mir das mal an. Eine gute Idee, wie sich herausstellte, und eine, die viele andere wohl auch hatten, denn die Karten waren unversehens ausverkauft.MMC, Mega Manga Convention, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, festival, Fontanehaus, アニメコンベンション, cosplay, Japanese culture

Für die Manga-/Anime-Fans

Dem Namen nach gab es natürlich für Manga- und Anime-Fans am meisten zu entdecken. Viele Stände mit Merchandise von Schlüsselanhängern über T-Shirts, Taschen, Tassen bis hin zu teuren Sammlerfiguren boten ihre Waren an, Vorführräume zeigten MMC, Mega Manga Convention, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, festival, anime, アニメコンベンション, cosplay, Japanese cultureAnimes, die deutsche Synchronsprecherin Angela Wiederhut gab sich die Ehre und in der „MMC-Wohnstube“, der kleinen Eventbühne, wurden Vorträge aus den Bereichen Charakterdesign und Spieledesign gehalten. Vereine und Projektgruppen stellten sich vor, es gab Signierstunden mit den deutschen und japanischen Ehrengästen und in der Artist Alley präsentierten sich viele deutsche Manga-Zeichner.

Für die Japan-Fans

Doch auch Japan-Fans im Allgemeinen, zu denen ich mich zählen würde, kamen auf Ihre Kosten. So gab es auch zahlreiche Stände von Kleinhändlern, die vor allem selbstgemachten Schmuck, aber auch Bento-(jap. Snack-)Box-Zubehör und Amigurumi-Tiere verkauften. Bei letzterem handelt es sich um Ergebnisse des neuen Häkeltrends aus Japan. Leider habe ich kein Foto von der MMC, aber hier seht ihr meine blaue Eule „Uri“ (kurz für „Uriella“), die mir meine Freundin Cherry gehäkelt hat. ♥ Ist sie nicht süß?Uri, Uriella, Amigurumi, Eule, owl, Häkelkunst, Japanese crochet trend, japanischer Häkeltrend
Und weil man so viel süßen Sachen einfach nicht widerstehen kann, musste ich dann eine Sweets-Dose und einen Sweets-Notizzettelhalter mitnehmen. ^^’
Mit einem japanischen Tellerchen aus dem Kleinen-Japan-Laden landete dann wenigstens noch etwas Vernünftiges in meinem Einkaufsbeutel. ^^° Der Stand ist stolz darauf, neben MMC, Mega Manga Convention, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, festival, anime, アニメコンベンション, Japanese culture, Japanese tablewaredem überwiegenden Manga-/Anime-Merchandise-Angebot als einziger traditioneller Vertreter der japanischen Kultur auf der MMC daherzukommen. Das Sortiment umfasste u.a. japanische Keramik-Schalen und Urushi-(japanische Lackwaren-)Artikel, verschiedenste Essstäbchen sowie Hashioki (Stäbchenhalter).
Außerdem gab es Workshops zu Themen wie Bento, Maskottchen-Nähen, Amigurumi (s.o.), Kanzashi (traditioneller japanischer Haarschmuck aus Stoff), Kimono, Teekunde und Origami.

Für Cosplay-Fans

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Luka

Auch für Cosplayer und Cosplay-Begeisterte gab es einiges zu sehen. 🙂 Nicht nur, die vielen verkleideten Gäste, die auf dem Gelände des Fontane-Hauses in Berlin-Reinickendorf herumliefen oder die Teilnehmer der Cosplaywettbewerbe (Freitag: Einzel-, Samstag: Duo-, Sonntag: Gruppen-Cosplays).
Die Ehrengäste ArweniaCosplay (bekannt für Game- und Fantasy-Kostüme) und Luka (oft als Faun mit Gazellen- oder Widderhörnern anzutreffen) sind extra aus dem Ruhrgebiet (Arwenia) und Sachsen-Anhalt (Luka) angereist, um ihre Fans am Stand zu begrüßen.
Außerdem fanden verschiedene Workshops zum Thema Cosplay statt. Man konnte lernen, aus welchen Materialien Kostüme gestaltet werden können, wie man Perücken richtig stylt, wie man 3D-Modelle für Cosplay-Accessoires erstellt, wie man fit für eine Bühnenpräsentation wird, Hörner und Geweihe fertigt, Rüstungen aus Schaumstoff fabriziert, schauspielern lernt, Make-up mit Special Effects kreiert oder mit Bodypainting beginnt.

Für die Fans japanischer Köstlichkeiten

Kulinarisch bot die MMC dieses Jahr einen Food-Garden im Außenbereich – eine MMC, Mega Manga Convention, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, festival, アニメコンベンション, Japanese culture, japanisches Essen, Japanese foodgrundsätzlich tolle Idee, die leider durch das schlechte Wetter zu geringerem Erfolg geführt haben dürfte. Zu verkosten gab es japanische Streetfood-Gerichte wie Takoyaki (Teigbällchen mit Oktopusfüllung), Okonomiyaki (herzhafte japanische Pfannkuchen), Gyōza (gefüllte Teigtaschen) und Teriyaki-Spieße (Hähnchenfleisch mariniert in süßlicher Sauce), gerollte und süß gefüllte japanische Crêpes, Onigiris (dreieckige Reisbällchen in Nori-Algenblättern mit variabler Füllung), Onigirazu (Reis-Sandwiches) und Matcha-Käsekuchen.
Die japanischen Hausfrauen um Frau Suetsugu boten Karēpan (krokettenähnliche Brötchen mit Curry-Füllung), Nikuman (gedämpfte Teigklöße mit herzhafter Füllung), Karaage-Spieße (frittiertes Fleisch), Onigiri und Mochi (Reiskuchen) mit süßer heller Bohnenmuspastenfüllung an. Außerdem gab es einen Stand mit koreanischen Gerichten. Jeder zweite Convention-Besucher hatte zudem einen Bubble-Tea der „Sphere Bay“-Teestube aus Düsseldorf in der Hand und wer ein bisschen mehr Zeit im Gepäck hatte, reihte sich in die Schlange zum Maid-Café „Sweet Heaven“ ein. MMC, Mega Manga Convention, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, festival, アニメコンベンション, Japanese culture, cosplay, Maid CaféMädchen in Maid-Kostümen servierten hier nach japanischem Vorbild Kuchen, Muffins, Pancakes aus einem wirklich großen Repertoire an Süßspeisen. Als neues männliches Pendant dazu gab es dieses Jahr die „スポツのおちゃや“ (Supotsu no Ochaya, „Teestube des Sports“), in der männliche Sportanime-Hosts in Butlerkleidung bedienten – übrigens zumeist (oder ausschließlich?) von weiblichen Cosplayern verkörpert. Leider mangelte es noch etwas an guter Präsentation des Angebots und auch die Auswahl an sich hätte größer sein können.

Und auf der Bühne?

MMC, Mega Manga Convention, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, festival, アニメコンベンション, Japanese culture, Bühnenprogramm, stage programNeben den schon erwähnten Cosplay-Wettbewerben gab es ein reiches Programm an verschiedenen Darbietungen aus den Bereichen Gesang, Tanz, Schauspiel und Comedy auf der Hauptbühne im großen Saal. Mit dabei waren „Tsuki no Senshi“, Europas ältestes Anime-Showprojekt, „Sailor Moon German“ mit einem Musical zum 25-jährigen Bestehen des Fanprojektes, Shiroku, eine deutsche J-Pop-Sängerin japanischen Aussehens, die auf Conventions in Deutschland und Europa bekannt ist, eine Collaboration aus verschiedenen Berliner K-Pop Coverdance-Gruppen sowie weitere Fans und Entertainer aus Berlin, Brandenburg, Dresden, Hannover, Hamburg, dem Ruhrgebiet und ganz Deutschland.
MMC, Mega Manga Convention, Berlin, ベルリン, Deutschland, Germany, ドイツ, festival, アニメコンベンション, Japanese culture, Bühnenprogramm, stage programIn der „MMC-Wohnstube“, der kleinen Eventbühne, gab es vor allem Fachvorträge, Verlosungen und Wettbewerbe wie das „Nudelschlürfen“ oder „Scharf, schärfer, am schärfsten“.

Fazit: Ob als Reise in die Vergangenheit oder Ausflug in eine Glitzerwelt – eine Convention zu besuchen, war doch mal wieder eine schöne Idee! ^^


The MMC (Mega Manga Convention) 2017 in Berlin

From October 27th to 29th the MMC (Mega Manga Convention), a manga-/anime-based festival that is hold every second year, took place in Berlin. Since it has been a while when I visited such an event, I went for it. A good idea as it turned out and one that also came up to some other people because the tickets were sold out immediately.

For the manga-/anime-fans

According to the name most of the things to explore were manga- or anime-related of course. Many stalls with merchandise from keychains to t-shirts, bags, cups to expensive collection figures advertised their goods, screening rooms showed animes, the German voice actor Angela Wiederhut was invited and in the “MMC sitting room”, the little event stage, speeches about character design and game design were hold. Associations and project groups introduced themselves, there were signing sessons with the German and Japanese honorary guests and in the “Artist Alley” many German manga illustrators presented themselves.

For the Japan fans

But also Japan fans in general to whom I would rank me among, got their money’s worth. So there were also many stalls of small traders who sold most notably selfmade jewelry but also bento (Japanese snack)box supplies and amigurumi animals. The latter is indeed the result of a new crochet trend from Japan. Unfortunately I don’t have a photo from the MMC, but here you can see my blue owl “Uri” (short for “Uriella”), that my friend Cherry has crocheted for me. ♥ Isn’t she cute?   (see picture above in the German text)
And since you cannot resist so many cute stuff, I had to take home a “sweets” box and a “sweets” notepad holder. ^^’
With a Japanese mini plate from the Kleiner-Japan-Laden (“Little Japan Shop”) at least one useful thing went into my shopping bag. ^^° The stall is proud on being the only traditional representative of Japanese culture on the MMC among the mainly manga-/anime-based product range. The assortment included Japanese ceramic bowls and urushi (Japanese lacquerware)items, different sorts of chopsticks as well as hashioki (chopstick holders).
Furthermore there were workshops to topics like bento, mascot sewing, amigurumi (s.a.), kanzashi (traditional Japanese hair accessories made of cloth material), kimono, study of tea and origami.

For cosplay fans

Also for cosplayers and cosplay fans there was much to see. 🙂 Not only the many guests clothed in costumes, who wandered around the premises of the Fontane-Haus in Berlin-Reinickendorf or the participants of the cosplay competitions (Friday: single, Saturday: duo, Sunday: group cosplay).
The honorary guests ArweniaCosplay (known for game and fantasy costumes) and Luka (often encountered as faun with gazelle or ram horns) have come all the way from the Ruhrgebiet (Arwenia) and Sachsen-Anhalt (Luka) to greet their fans at the stall. Furthermore there took place several workshops on the subject of cosplay. You could learn, from which materials costumes can be made of, how to style wigs properly, how to build 3D-models for cosplay accessories, how to become fit for a stage performance, how to create horns and antlers, how to fabricate armours with foam, learn how to play-act, to create make-up with special effects or start with body painting.

For the fans of Japanese delicacies

For culinary aspects the MMC offered a Food Garden outside on the court this year – a basically fantastic idea which might have lead to only little success in the end due to the bad weather. There were street food dishes to savor like takoyaki (dough balls with octopus filling), okonomiyaki (non-sweet Japanese pancakes), gyōza (filled dumplings) and teriyaki skewers (chicken marinated in sweetish sauce), rolled and sweet filled Japanese crêpes, onigiris (triangle-shaped rice balls wrapped in nori algal sheets with variable fillings), onigirazu (rice sandwiches) and matcha cheesecake.
The Japanese housewifes around Mrs. Suetsugu offered karēpan (croquette-like buns with curry filling), nikuman (steamed yeast dumplings with savory filling), karaage skewers (deep-fried meat), onigiri and mochi (ricecake) with sweet light-coloured bean paste. In addition there was a stall with Korean dishes. Moreover every second convention visitor had a bubble tea of the “Sphere Bay” tea shop in Düsseldorf in his hand and who could spend a little more time, queued for the Maid Café “Sweet Heaven”. Here girls in maid costumes, following the Japanese example, served cakes, muffins, pancakes from an really extensive repertoire of sweet dishes. As a new male counterpart there was the „スポツのおちゃや“ (Supotsu no Ochaya, „Tea room of sports“) this year, where male sports anime hosts wearing butler clothes served the dishes – by the way embodied by mainly (or solely?) female cosplayers. Unfortunately it lacked a bit of a good food presentation and also the range of dishes itself could be enlarged.

And on stage?

Besides the already mentioned cosplay competitions there was a rich program of different performances including the sections singing, dance, theatrical performance and comedy on the main stage in the big hall. There were “Tsuki no Senshi”, Europes oldest anime show project, “Sailor Moon German” presenting a musical to the 25th anniversary of the fan project, Shiroku, a female German J-Pop singer with Japanese appearance, who is famous on conventions in Germany and Europe, a collaboration of different K-Pop Coverdance groups from Berlin as well as other fans and entertainers from Berlin, Brandenburg, Dresden, Hannover, Hamburg, the Ruhrgebiet and other parts of Germany.
In the “MMC-Wohnstube” (“MMC sitting room”), the little event stage, there were mainly technical lectures, lotteries and competitions like the “noodle slurping” or “spicy, spicier, spiciest”.

Conclusion: Whether as journey into past or a trip into a dreamworld – visiting a convention was again a nice idea! ^^

Der Japanische Bonsaigarten in Ferch, nahe Potsdam ☆ The Japanese Bonsai Garden in Ferch, near Potsdam

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Manchmal gibt es irgendwo versteckt, wo man es nicht vermutet, ein kleines Stückchen Japan zu finden. So präsentiert das Dorf Ferch in der Gemeinde Schwielowsee, wenige Kilometer nahe Potsdam im Bundesland Brandenburg ein kleine Oase japanischer Gartenkunst und Teekultur. Gemeint ist der Japanische Bonsaigarten, dessen Türen Inhaber und Privatmann Tilo Gragert seit 1999 fast täglich im Spätfrühling, Sommer und Herbst für die Besucher öffnet. Seine Leidenschaft für die Züchtung der japanischen Zierbäume entdeckte Tilo Gragert, als er das Bonsai-Buch seiner Mutter 1979 in die Hände bekam. Von da an studierte er Fachliteratur, bereiste Japan um von den großen Bonsaimeistern zu lernen und kaufte schließlich ein Stück Land, um sich den großen Traum vom kleinen Paradies zu erfüllen. In langer harter Arbeit wurde der Boden ausgetauscht, Bäume geplanzt, ein Teich angelegt und der japanische Garten gestaltet. In diesem vereint Tilo Gragert gleich mehrere Formen der japanischen Gartenarchitektur, wie z.B. den Wandelgarten zum Durchschreiten und Erleben der Natur, den eingeschlossenen Garten (tsubo-niwa), den man wie ein dreidimensionales Gemälde von einem Punkt aus betrachtet oder den buddhistischen Zen-Garten, einem Ort der Meditation. Auf nur wenigen Quadratmetern können die Besucher verschiedene Eindrücke erfahren und natürlich die ausgestellten Bonsais in voller Pracht genießen.

Ein Rundgang durchs Gelände

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Teegarten ☆ teagarden

Hinter dem Haupttor geht es einen geschwungenen Weg durch den Kirsch- und Hortensien-Garten. Der sich anschließende Teegarten mit seinem Moosteppich lässt sich gut von der Veranda des Teehauses aus beobachten. In dieser, von Katja Gragert geführten, Einrichtung können die Gäste aus einer großen Auswahl japanischer Grüntees, aber auch Kräuter- und Schwarztees aus China, Nepal, Südkorea und Afrika sowie typisch japanischem Teegebäck wählen. Ein kleiner Shop bietet zudem japanische Tee-Keramik, Teegebäck und Mochis als Souvenirs sowie Postkarten des Bonsaigartens an. Auf der Rückseite des Teehauses befindet sich der Zen-Garten, ein dem Buddhismus entsprungener Steingarten, der mit seinem geharkten Kiesbeet zur Meditation einlädt. Auf der hinteren Sonnenterrasse des Teehauses kann man an niedrigen japanischen Tischen Platz nehmen und entspannt eine Schale Tee probieren, um die Landschaft auf sich wirken zu lassen.

Wie immer: Zum Vergrößern der Bilder bitte anklicken!As usual: Please click onto the images to enlarge!

Im Anschluss an den Teegarten befindet sich eine kleine offene aber überdachte Bonsai-Ausstellung sowie der Eingang zum Wandelgarten. Hier kann man sich auf einem Rundweg um den Koi-Teich bewegen, in die Busch- und Hügellandschaft eintauchen, Steinlaternen zwischen japanischem Ahorn und Bambus entdecken, weitere Bonsais zählen und den Pavillon passieren. Pünktlich zur Saisoneröffnung in diesem Jahr wurde dieser aufwendig restauriert, um nun in altbewährter japanischer Schlichtheit aber neuem Glanz zu erstrahlen.

Obwohl der Japanische Bonsaigarten wirklich sehr klein und in wenigen Minuten durchwandert ist, lohnt sich ein Abstecher, wenn man in der Nähe ist. Je nach Saison können Kamelien, Kirschblüten, Azaleen, Satsuki-Azaleen, Hortensien und Chrysanthemen bestaunt werden sowie die atemberaubende Herbstfärbung. Im Moment (16.09.2017 – 15.10.2017) findet das Kiku Matsuri – Chrysanthemen-Festival statt. Leider waren die Blüten der meisten Chrysanthemen noch geschlossen, als ich Anfang letzter Woche den Garten besuchte, sodass es nicht sehr viel Buntes zu sehen gab. 😦 Vielleicht habt ihr etwas später mehr Glück.
Empfehlenswert ist auf jeden Fall die bunte Herbstfärbung im Oktober. Vom 21.10.2017 bis 31.10.2017 findet das Toro Matsuri, das japanische Laternenfest, statt, bevor der Garten dann im November in seinen fünfmonatigen Winterschlaf fällt. ^^° Die Bilder, die ihr hier in diesem Post seht, sind aus dem Jahr 2015 sowie aus diesem Jahr.

Bonsai-Liebhaber können übrigens auch ein gutes Stück für ihre Sammlung erwerben, Zubehör kaufen oder an gelegentlichen Workshops teilnehmen.

Japanischer Bonsaigarten
Fercher Str. 61 (Mittelbusch)
14548 Schwielowsee (Ortschaft Ferch)

Internetseite (deutsch)
www.bonsai-haus.de

Öffnungszeiten:
25.03. bis 01.11. Dienstag bis Sonntag
10:00 – 18:00 Uhr (letzter Einlass: 17:30 Ihr)
(feiertags geöffnet, einen Tag danach geschlossen)
(abweichende Öffnungszeiten zum Laternenfest s. Internetseite)

Eintritt:
4,00 € pro Person (Kinder: 2,00 €)
(abweichende Preise bei Festen/Veranstaltungen)


The Japanese Bonsai Garden in Ferch, near Potsdam

Sometimes you can find a hidden “little piece of Japan” at a place, you wouldn’t guess. In this case the village Ferch in the municipality Schwielowsee, just some kilometers from Potsdam in the German federal state Brandenburg presents a little oasis of Japanese garden art and tea culture. I’m talking about the Japanese Bonsai Garden, whose doors are opened almost daily for visitors since 1999 in late spring, summer and autumn by owner and private man Tilo Gragert. His passion for bonsais raised when Tilo Gragert found his mother’s bonsai book in 1979. From then on he studied specialist literature, travelled to Japan to learn from the great bonsai masters and finally bought a piece of land to fulfill his big dream of a little paradise. In a long time of hard work the soil was changed, trees were planted, a lake arranged and the Japanese garden created. In this Tilo Gragert combines even different types of Japanese garden architecture like f.e. the roaming garden to pace across and experience nature, the enclosed garden (tsubo-niwa), which you can look at from a special point of view like a three-dimensional painting or the Buddhistic Zen garden, a place of meditation. On a few square metres you can get different impressions and of course enjoy the exhibited bonsai collection in all its glory.

A round tour across the grounds

Behind the main gate you are leaded a way through the cherry and hydrangea garden. The following tea garden with its moss carpet is viewed best from the porch of the teahouse. In this teahouse, conducted by Katja Gragert, guests can choose from a wide range of Japanese green teas, but also herb teas and black teas from China, Nepal, South Korea and Africa as well as typical Japanese tea sweets. A little shop offers Japanese tea ceramics, tea cakes and mochis as souvenirs as well as postcards of the bonsai garden. On the backside of the teahouse there is the Zen garden, a stone garden of Buddhistic origin with a raked gravel bed inviting for meditation. On the teahouse’s backside sunporch you can take a rest at the low Japanese tables and taste a bowl of tea while enjoying the scenery.
Next to the tea garden there is a little open-air but roofed bonsai exhibition and the entrance to the roaming garden. Here you can walk a circular track around the koi pond, delve into the landscape of bushes and hills, discover stone lanterns between Japanese maple and bamboo, count another bonsais and pass the pavilion. On schedule for the seasonal opening this year the pavilion was elaborately restored, still in its classical Japanese simplicity, but to shine in new splendour.

Although the Japanese Bonsai Garden is indeed very small and can be completely wandered through in a few minutes, a slight detour is worth it when you’re in the area. According to the season you can marvel at camellias, cherry blossoms, azaleas, satsuki azaleas, hydrangeas, chrysanthemums and the stunning autumn colouring. Right now (Sep 16th 2017 – Oct 15th 2017) there is the Kiku Matsuri – Chrysanthemum Festival. Unfortunately the blossoms of most of the chrysanthemums were still closed, when I visited the garden beginning of last week, so that there weren’t much colours to see. 😦 Maybe you have better fortune.
Anyway the autumn colouring in October is definitely recommendable. From Oct 21st 2017 to Oct 31st 2017 the Toro Matsuri, the Japanese Lantern Festival, is taking place until the garden will drop off to hibernation.^^° The pictures here in this post are from the year 2015 as well as from this year.
By the way bonsai lovers can purchase a good piece for their collection, get themselves some accessories or attend one of the occasional workshops.

Japanischer Bonsaigarten (Japanese Bonsai Garden)
Fercher Str. 61 (Mittelbusch)
14548 Schwielowsee (village Ferch)

website (German only)
www.bonsai-haus.de

opening times:
March 25th to November 1st Tuesday to Sunday
10:00 – 18:00 (last entrance: 17:30)
(open on official holidays, closed one day after)
(divergent opening times during the lantern festival, see website – or ask me ;))

entrance fee:
4,00 € per person (children: 2,00 €)
(divergent prices during festivals/exhibitions)

Kaiseki – gehobene japanische Küche im Ryokan (Reisegasthaus) ☆ Kaiseki – Japanese fine dining in the ryokan (journey guest house)

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In meinem vorigen Beitrag habe ich über Ryokans, japanische Reisegasthäuser geschrieben. Jetzt möchte ich noch ein paar Worte über das Essen dort verlieren.

Üblicherweise bucht man in einem Ryokan eine Übernachtung mit Abendessen und Frühstück am nächsten Morgen. Man kann natürlich auch einfach nur übernachten, aber das wäre nur halb so schön. Bei Frühstück und Abendessen handelt es sich nämlich um typisch japanische Gerichte, meist aus der Region oder der Jahreszeit entsprechend, welche als viele Kleinigkeiten wunderschön und elegant dekoriert serviert werden. Diese Form der japanischen Küche, die eigentlich als leichte Kost zur japanischen Teezeremonie konzipiert wurde, aber auch oft in teuren japanischen Restaurants zu finden ist, wird Kaiseki (懐石) genannt.

Speisen im Yatsusankan Ryokan (Präfektur Hida)

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aperitive ☆ Aperitif

Das Abendessen im Yatsusankan Ryokan wurde in einem separaten Raum nur für uns zwei serviert, nachdem wir in einem anderen Raum einen Aperitif eingenommen hatten. Es gab eine Getränkekarte (Tacchan gönnte sich eine Auswahl an Sake-Kreationen) und ein bedrucktes Faltkärtchen, auf dem das mehrgängige Menü beschrieben war. Neben Schweinefleisch, Rindfleisch, Gemüse, Tofu, Suppe und Sashimi gab es auch ein paar spezielle Überraschungen für mich wie marinierte Sardelle, die man im Stück (mit Kopf, Schwanz und Gräten) isst oder Leuchtkalmar (japanisch 蛍烏賊 = Hotaru-Ika), ein Mini-Tintenfisch. – (Vor allem letztes) sehr abenteuerlich für Europäer! Probieren muss man natürlich alles, aber das war dann geschmacklich doch nicht so meins. ^^°
Immer wieder kamen Angestellte des Ryokans und servierten neue Gänge. Zum Schluss gab es noch etwas Reis und Miso-Suppe, um den Magen (vollends) zu füllen sowie Dessert.

Am nächsten Morgen erwartete uns ein ebenso üppiges Frühstück mit Reis, Gemüse, Eingelegtem und Miso-Suppe. Auf einem süßen kleinen Tischgrill konnten wir unseren Fisch braten und in einem Donabe-Pfännchen schmurgelten Schweinefleisch, Gemüse und ein Wachtelei. Außerdem gab es einen superleckeren Miso-Dip, von dem wir beide nicht genug bekommen konnten. Zum Nachtisch gab es einen, vielleicht nicht ganz so japanischen, Karamell-Pudding.

Was für ein kulinarisches Abenteuer und unglaubliches Übernachtungserlebnis! 🙂 ♥:) Wart ihr schon einmal in einem Ryokan? Ihr solltet es euch nicht entgehen lassen!
Was wir sonst noch in der Nähe gesehen und erlebt haben, erzähle ich euch ein anderes Mal. 🙂


 

Kaiseki – Japanese fine dining in the ryokan (journey guest house)

In my previous post I wrote about ryokans, Japanese journey guest houses. Now I would like to make a word or two about the food in there.

Usually you reserve an overnight stay in a ryokan with a dinner and a breakfast the next day. Of course you can also stay overnight without eating anything, but this would be only half the joy. Because breakfast and dinner are typical Japanese dishes, mostly from the area or according to the season, which are served as little bits and bobs, beautifully and elegantly decorated. This form of Japanese cuisine, which was actually designed as light food for the Japanese tea ceremony, but can be also often found at expensive Japanese restaurants, is called Kaiseki (懐石).

Dining in the Yatsusankan Ryokan (Hida prefecture)

The dinner in the Yatsusankan Ryokan was served in a separated room only for the two of us, after we had taken the aperitive in another room. There was a drink menu (Tacchan allowed himself a selection of sake creations) and a printed foldout describing the multi-course menu. Besides pork meat, beef, vegetables, tofu, soup and sashimi there were also some special surprises for me like the marinated anchovy, which you eat completely (including head, tail and bones) or the firefly squid (Japanese 蛍烏賊 = hotaru-ika), a mini squid. – (Especially the latter) very adventurous for Europeans! You have to try everything of course, but this was not so much my taste really. ^^°
Now and then ryokan staff members came and served new courses. In the end there was a bit rice and miso soup to fill the stomach (finally) and a dessert.

The next morning a similarly substantial breakfast with rice, vegetables, pickles and miso soup was awaiting us. We could use a cute little table grill to barbecue our fish and in a donabe pan pork meat, vegetables and a quail egg were sizzling. Furthermore there was a scrummy miso dip, which Tacchan and I couldn’t get enough of. For dessert they offered a maybe not so much Japanese, caramel pudding.

What a culinary adventure and unbelievable overnight experience! 🙂 ♥:) Have you ever been to a ryokan? You shouldn’t miss the chance!
What we have seen and experienced nearby, I will tell you another time. 🙂