Das japanische Sommerfest des Hoffnung-Kibō-Berlin-Japan e.V. ☆ The Japanese summer festival of the Hope-Kibō-Berlin-Japan registered association

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Am 17.08.2019 fand in der Philipp-Melanchthon-Kirche in Berlin-Neukölln wieder das japanische Sommerfest statt. Die Veranstaltung wird jährlich vom Hoffnung-Kibō-Berlin-Japan e.V. ausgerichtet und die Kirche stellt ihre Räumlichkeiten sowie den kleinen Innenhof zur Verfügung.
Der Hoffnung-Kibō-Berlin-Japan e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der die Betroffenen der Erdbeben- und Tsunami-Kastrophe 2011 in Nordost-Japan unterstützt und den Kulturaustausch zwischen Deutschland und Japan fördert. So gingen auch dieses Mal die Einnahmen des Sommerfestes zu den Betroffenen (insbesondere den Kindern) nach Japan.

日本の夏祭り, Japanese summer festival, japanisches Sommerfest, Hoffnung-Kibo-Berlin-Japan e.V., Philipp-Melanchthon-Kirche, Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, chapel performance, Auftritt in der KapelleUm 12:00 Uhr war Einlass, das Programm begann 12:30 Uhr. In der Kapelle gab es klassische Darbietungen (Tanz, Chor sowie Konzerte auf Klavier, Orgel, Koto und Shamisen, gefolgt von ausklingendem Jazz), im Saal sorgten Daiko-Trommeln, eine Kinderaufführung und ein Bon Odori Sommertanz zum Mitmachen für Stimmung. Außerdem konnte man gegen 10 Euro einer Teezeremonie beiwohnen (45min inklusive einer Schale Tee und einer japanischen Süßigkeit) oder am Comic Workshop teilnehmen.
日本の夏祭り, Japanese summer festival, japanisches Sommerfest, Hoffnung-Kibo-Berlin-Japan e.V., Philipp-Melanchthon-Kirche, Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Japanese drums, japanische TrommelnEs gab Origami zu kaufen oder selbst zu gestalten, ein paar Stände mit ausgewählten Japan-Artikeln und die alljährliche Tombola, bei der jedes Los gewinnt. Meine Freundin suchte sich ein buntes Päckchen japanische Süßigkeiten und Instant-Miso-Suppe aus, ich entschied mich für ein Tenugui (dünnes japanisches Baumwolltuch) mit Shiba Inu-Motiv und einen Kuchen-Gutschein.

日本の夏祭り, Japanese summer festival, japanisches Sommerfest, Hoffnung-Kibo-Berlin-Japan e.V., Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Japanese cake, japanischer Kuchen, 日本のケーキIm Saal und im Hof wurden wieder ein paar japanische Speisen gereicht, darunter Takoyaki (Teigbällchen mit Tintenfischfüllung), Okonomiyaki (herzhafte japanische Kohlpfannkuchen), Gyouza (gefüllte Teigtaschen), Karēpan (Brötchen mit Curry-Füllung), Chirashi-Sushi, verschiedene Salate und – den von uns heiß ersehnten – Kuchenstand, der dieses Jahr durch einen weiteren Stand mit veganem Kuchen ergänzt wurde. So gab es Käsekuchen, Tiramisu, Mochis (japanisches Klebreisdessert) und Cookies, allesamt mit Matcha-Geschmack, Kuchen mit Hoji-cha-Geschmack (gerösteter grüner Tee), veganes Eis am Stiel und Kuchen mit Maronen-Geschmack.

Alles in allem ist das japanische Sommerfest ein hübsches kleines Fest in beinahe familiärer Atmosphäre mit “Kirchen-Basar-Charme”.

Die Bilder, die ihr hier seht, sind von 2019 und von 2017. Da ich erst kurzfristig beschlossen habe, über diese Veranstaltung zu schreiben, ist das Bildmaterial leider sehr gering und qualitativ schlecht. 😦
Wer sich einen besseren Überblick zum diesjährigen Sommerfest verschaffen möchte, sollte einen Blick auf die Facebook-Seite von Hoffnung-Kibō-Berlin-Japan e.V. werfen.

 

© Information: das linke Einzelbild des Titelbildes wurde als Screenshot der Homepage des Vereins entnommen


 
The Japanese summer festival of the Hope-Kibō-Berlin-Japan registered association

On August 17th 2019 the Japanese summer festival took place again in the Philipp-Melanchthon church in Berlin-Neukölln. The event is organized yearly by the Hoffnung-Kibō-Berlin-Japan e.V. (Hope-Kibō-Berlin-Japan registered association) and offered on the premises and the little inner court of the church.
The Hoffnung-Kibō-Berlin-Japan e.V. is a non-profit association, which supports the people affected by the earthquake and tsunami diasaster 2011 in Northeast Japan and promotes the cultural exchange between Germany and Japan. So the earnings of the summer festival went again to the affected people (especially children) in Japan.

Admission was at 12:00, the program started at 12:30. In the chapel there were classical performances (dance, choir as well as concerts on piano, organ, koto and shamisen, followed by fading away jazz), in the hall daiko drums, a children’s performance and a bon odori summer dance hands-on warmed up the audience. Furthermore you could join a tea ceremony for 10 Euro (45min including a bowl of tea and a Japanese candy) or take part in the comic workshop.
There was origami to buy or create yourself, some stands with selected Japan goods and the yearly raffle, where every ticket wins a price. My friend chose a selection of Japanese sweets and instant miso soup, I decided for a tenugui (thin Japanese cotton towel) with shiba inu theme and a cake coupon.

In the hall and in the court again some Japanese dishes were offered, among them takoyaki (dough balls with octopus filling), okonomiyaki (savory Japanese cabbage pancakes), gyouza (filled dumplings), karēpan (buns with curry filling), chirashi sushi, different salads and – our much longed-for – cake stand, which was accompanied by an additional stand with vegan cake this year. So there was cheesecake, tiramisu, mochis (Japanese sticky rice dessert) and cookies, all with matcha flavour, cake with hoji-cha flavour (roasted green tea), vegan popsicles and cake with chestnut flavour.

All in all the Japanese summer festival is a little cute festival in almost familial atmosphere with “church bazaar charm”.

The images that you can see here are from the years 2019 and 2017. Since I decided very suddenly to write about this event, the photo material is unfortunately very less and poor in quality. 😦
Who would like to get a better overview about this year’s summer festival, should cast a glance at the facebook page of Hoffnung-Kibō-Berlin-Japan e.V..

 

© information: the left picture in the header was taken from the association’s homepage by screenshot

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Ein Ausflug nach Seto – Keramikstadt in der Aichi-Präfektur ☆ A trip to Seto – pottery town in the Aichi prefecture

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(Wie immer: Zum Vergrößern der Bilder einfach anklicken! 😉 )

Es gibt ein japanisches Kulturgut, das mich schon seit längerem in seinen Bann gezogen hat und das ist Geschirr! ♥ Ich liebe japanische Keramik – Ton, Steingut, Porzellan, einfach alles, was typisch rustikal gehalten ist oder japanische Motive aufweist, die mich besonders ansprechen.
Von meinen Japan-Reisen habe ich so einige wunderschöne und dennoch preisgünstige Stücke mitgebracht und auch hier lässt sich japanisches Geschirr finden. (Zu diesem Thema schreibe ich noch einmal einen eigenen Beitrag.) Ich bin Keramikliebhaber, aber kein Experte. Mit Herstellungsverfahren oder Klassifizierungen kenne ich mich (leider) nicht aus. Ich genieße einfach nur die Schönheit des Geschirrs.
Irgendwann kam ich einmal darauf, gezielt in der Aichi-Präfektur, in der Gegend um Nagoya nach Keramikläden zu recherchieren und stieß darauf, dass praktisch fast alle traditionellen Orte der Keramikherstellung auf Japans Hauptinsel Honshū liegen und zwar in den Präfekturen Aichi, Fukui, Shiga, Hyōgo und Okayama – wobei es in Aichi gleich zwei Zentren gibt, nämlich Seto und Tokoname.

Seto, 瀬戸市, Japan, 日本, pottery town, Töpferstadt, Keramikstadt, Aichi prefecture, 愛知県, Japanese pottery, Japanese ceramics, japanische Keramik, Japanese crockeryDie Stadt Seto liegt etwa eine Dreiviertelstunde Bahnfahrt (ca. 40 min Autofahrt) von Nagoya und etwa genausoweit von Toyota sowie Tajimi entfernt. Es ist eine kleine Stadt und wenn man eine zwei- bis vierwöchige Reise nach Japan plant, wird der Ort wahrscheinlich nicht im Programm stehen. Wer aber vielleicht gerade wegen der Keramik nach Japan fliegt, der könnte dort auf jeden Fall fündig werden.

Vom Owari-Seto Bahnhof ostwärts liegen die Viertel Asahimachi und Sakaemachi nördlich des Seto Rivers (Setogawa). Dort befinden sich viele kleine Keramikläden. Porzellangeschäfte und Töpfereien bieten hier wunderschönes Alltagsgeschirr wie Schalen, Schüsseln, Teller, Tassen und vieles mehr an. Von rustikaler “handmade-Optik” über verspielte Designs bis hin zu edlerem Porzellangeschirr ist alles dabei. Man dürfte eine Vase oder Teekanne für die liebe Nachbarin, ein Reisschälchen für den Nachwuchs oder alles mögliche für die eigene Küchenausstattung bekommen. Die Preise sind dabei moderat bis sehr günstig! Kleine Artikel gibt es umgerechnet schon für zwei, drei Euro und die Auswahl ist riesig!! Es ist ein kleines Keramikparadies! ♥

Tatsu und ich sind die Chūō-dōri oberhalb des Seto Rivers und die Seto Ginza Shopping Street (eigentlich: Ginza-dōri shōten machi), eine kleine überdachte Einkaufspassage, entlanggebummelt. Beides war sehr sehenswert und ich konnte ein paar schöne Teller, kleine Schälchen und verschiedene Stäbchenhalter für meine bescheidene Keramiksammlung finden.

Leider wirkte alles wie ausgestorben, weil wir in der Nebensaison da waren. Genauer gesagt, war es eine der unpassendsten Zeiten überhaupt, nämlich Ende April, da etwa 10 Tage zuvor das Seto Tōso Festival stattgefunden hatte. 😦 Es ist eine von vier jährlichen Keramik-Veranstaltungen in Seto. Daneben gibt es noch das Setomono Festival und das Maneki-neko Festival (beide im September) sowie den Seto Pottery Fair and Market im November. Leider ließ es sich zeitlich jedoch nicht besser einrichten, da wir andere Pläne hatten und Seto nur ein kleiner Tagesausflug am Rande war.
Seto, 瀬戸市, Japan, 日本, pottery town, Töpferstadt, Keramikstadt, Aichi prefecture, 愛知県, Japanese pottery, Japanese ceramics, japanische Keramik, Japanese crockeryDas praktische an Seto ist, dass man nicht viel vorher planen muss. Ein paar Eckpunkte wie oben genannt und man kann einfach in der Stadt herumschlendern.
Über eine der vielen kleinen Brücken kommt man auf die südliche Seite des Seto Rivers. Dort befindet sich z.B. ein kleines Maneki-neko Museum mit einer großen Sammlung von Figuren der bekannten Glück anziehenden Winkekatze aus aller Seto, 瀬戸市, Japan, 日本, pottery town, Töpferstadt, Keramikstadt, Aichi prefecture, 愛知県, Japanese pottery, Japanese ceramics, japanische Keramik, Japanese crockeryWelt. Da man in der Ausstellung jedoch nicht fotografieren durfte, sparten Tatsu und ich diesen Teil der “Sightseeing-Tour” aus. Stattdessen warfen wir einen Blick in den angeschlossenen Souvenirladen, der die Katzen in allen Farben und Formen, zumeist recht kitschig, aber süß, anbot.

Natürlich gibt es in Seto auch ein richtiges Keramikmuseum, Kunstgalerien, man kann in Workshops mit Voranmeldung sein eigenes Keramikstück töpfern (auch das hätte mich Seto, 瀬戸市, Japan, 日本, pottery town, Töpferstadt, Keramikstadt, Aichi prefecture, 愛知県, Japanese pottery, Japanese ceramics, japanische Keramik, Japanese crockerysehr interessiert!) und auch andere Keramikartikel werden angeboten. So gibt es z.B. sehr filigran gestaltete europäisch gehaltene Vintage-Porzellanpuppen und in einem anderen Shop verschiedene Tanuki-Figuren. “Tanuki” ist der japanische Name für den Marderhund. Er gehört zur Familie der Hunde, obwohl er eher wie ein Waschbär, Dachs oder Marder aussieht. Ursprünglich kam er in Japan, China und Sibirien vor, wurde durch den Menschen jedoch auch nach Ost- und schließlich Mitteleuropa verbreitet. In Japan tritt er sehr oft in Fabeln auf und hat daher starken Symbolcharakter. Von einem anfangs schlechten Image als heimtückischer betrügender Schurke wandelte er sich zu einem eher tollpatschigen, gemütlichen Gesellen, der mit dickem Bauch heute oft an Eingängen zu Kneipen, Restaurants oder auch anderen Läden zu finden ist und Glück, Wohlstand oder Kunden anlocken soll. Bis auf seine überdimensional dargestellten Hoden ist er eine recht niedliche Figur – findet ihr nicht? Vieleicht lege ich mir einmal einen Tanuki für meinen Balkon zu. ^^

Auch die süßen Holzhäuser, die man in Seto häufig findet und die so typisch traditionell japanisch aussehen, machen einen Spaziergang sehenswert. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde die Gegenden Japans, die kleinstädtisch wirken, manchmal geradeso, Seto, 瀬戸市, Japan, 日本, pottery town, Töpferstadt, Keramikstadt, Aichi prefecture, 愛知県, Japanese pottery, Japanese ceramics, japanische Keramik, Japanese crockeryals ob die Zeit stehen geblieben wäre, wo es noch viele Holzhäuser gibt, kleine Ecken, Nischen und Winkel, verrostete Wellblechverkleidungen und die charismatischen Oberleitungen der Stromversorgung, wo vieles irgendwie kramig und unordentlich aussieht und dann doch wieder adrett gemacht – genau diese Orte, finde ich an Japan einzigartig und wunderschön. Ich glaube, dass sie vielleicht von einigen Japanern nicht so sehr geliebt werden oder man sich dessen Anziehung einfach nicht bewusst ist, aber ich bin mir fast sicher, dass einige Japan-Fans aus anderen Ländern genauso denken wie ich. 🙂

Und in Seto gibt es diese Atmosphäre überall. Übrigens ist das Keramik-Thema nicht nur in Läden und Ausstellungen anzutreffen. Sogar an den Brücken befinden sich bemalte Keramikkacheln!

Insgesamt war der Aufenthalt in Seto ein hübscher kleiner Tagesausflug! Da die o.g. Anlaufpunkte alle nicht weit auseinander liegen, nimmt ein Rundgang nicht allzuviel Zeit in Anspruch. Es ist also eher Programm für einen Halbtagesausflug oder mit viel Zeit zum Stöbern.^^
Wer ein wenig Atmosphäre und natürlich Keramikauswahl schätzt, sollte jedoch unbedingt zu einem der Keramik-Feste nach Seto fahren.

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Was für ein Anblick, oder? ☆ What a sight, right?


A trip to Seto – pottery town in the Aichi prefecture

(As usual: To enlarge the images, simply click on them! 😉 )

There is one Japanese cultural property, that I’m fascinated of for quite some time and it is crockery! ♥ I love Japanese ceramics – clay, earthenware, porcelain, plainly everything that is typically rustic-style or pictured with Japanese themes that are attractive for me.
From my Japan journey I brought along some beautiful and nevertheless reasonably priced pieces and also here you can find Japanese dishware. (About this topic I will write a separate post.) I am a pottery lover, but no expert. Production methods or classifications I’m not familiar with (unfortunately). Ich only enjoy the pottery’s beauty.
Someday I had the idea to investigate about ceramic shops, specifically in the Aichi prefecture, the area around Nagoya, and I came across that almost every traditional place of the pottery production in Japan is located on the main island Honshū, namely in the prefectures Aichi, Fukui, Shiga, Hyōgo and Okayama – plus there are even two centres in Aichi: Seto and Tokoname.

The town Seto is about a 45min train ride (approx. 40 min by car) from Nagoya and roughly the same distance from Toyota or Tajimi. It is a small town and if you’re planning a two or four weeks journey to Japan, it will be probably not on your schedule. But who is focused on pottery when flying to Japan, could definitely make a find.

From Owari-Seto Station east bound there are the districts Asahimachi and Sakaemachi northerly to the Seto River (Setogawa). You can find many small pottery shops there. Porcelain stores and pottery works are offering gorgeous everyday tableware like deep and shallow bowls, plates, cups and much more. From rustic “handmade style” to cheerful designs to sophisticated porcelain dishware the range seems endless. You should be able to find a vase or teapot for the dear neighbour, a rice bowl for the offspring or anything suitable for the own kitchen equipment. The prices are moderate until very low! Small-sized items are already available for (converted) two or three Euro and the range is wide!! It is a little pottery paradise! ♥

Tatsu and me strolled along the Chūō-dōri above the Seto River and the Seto Ginza Shopping Street (actually Ginza-dōri shōten machi), a little roofed shopping arcade. Both was worth to see and I could find some nice plates, little saucers and different chopstick rests for my modest ceramics collection. Unfortunately everything looked like a morgue since we were there in the off-season. To be exact it was one of the most inappropriate times to choose at all, namely end of April because about 10 days before the Seto Tōso Festival had taken place. 😦 It is one of four yearly pottery festivals in Seto. Besides there are the Setomono Festival and the Maneki-neko Festival (both in September) as well as the Seto Pottery Fair and Market in November. Unfortunately we couldn’t time it differently because he had other plans and Seto was only an additional little day trip.
The good thing about Seto is, that you don’t need to plan much in previous. Keep some key parameters in mind like the above places and you can stroll around town.
Across one of the little bridges you can reach the Southern side of the Seto River. There is f.e. a little Maneki-neko Museum with a large collection of the fortune bringing beckoning cat with figures from around the world. But since it was prohibited to take photos in the exhibition rooms, Tatsu and I omitted this part of the “sightseeing tour”. Instead we cast a glance into the affiliated souvenir shop which sold the cats in all colours and shapes, quite kitschy though but somehow cute.

Of course there is also a proper pottery museum in Seto, art galleries, you can join workshops with advance registration to make your own pottery piece (that would have been also very interesting for me!) and also other ceramic items were offered. There are f.e. very filigree European looking vintage porcelain dolls and in another shop different tanuki figures. “Tanuki” is the Japanese name for the raccoon dog. It belongs to the family of the dogs although it looks rather like a raccoon, badger or marten. The wild animals originates in Japan, China and Siberia but the humans introduced the raccoon dogs also to areas in Eastern and later Middle Europe. In Japan the tanuki is often told about in fables and therefore has an important symbolic character. From originally being a malicious betraying rogue the bad image changed to a rather clumpsy, homy guy with a big belly, who can often be found at the entrances of pubs, restaurants or also other shops to entice fortune, wealth or customers. Besides his oversized testicles he is quite a cute character – don’t you think? Maybe I will get myself a tanuki figure for the balcony someday. ^^

Also the cute wooden houses, which you can often find in Seto and which look so typically traditional Japanese, are worth a walk. I don’t know about you, but I think that especially those areas of Japan, which appear in small-town charm, sometimes really as if time stood still, where there are still many wooden houses, little nooks and corners, rusty corrugated metal panelling and the charismatic overhead power lines, where many things look somehow a bit disordered and untidy but then again made neatly – this very places I think are unique in Japan and beautiful. I can imagine, that maybe some Japanese people don’t like them that much or that one even doesn’t know about their attraction but I’m almost sure, that some Japan lovers from other countries think the same like me. 🙂
And in Seto you can feel this atmosphere everywhere. By the way the pottery theme cannot only be found at shops and exhibitions. Even the bridges are decorated with ceramic tiles!

Altogether the stay in Seto was a nice little day trip! Since the above mentioned places are all not far from each other, a round trip doesn’t take that much time. It is actually rather a program for a half day trip or including much time for browsing.^^
Who appreciates a nice atmosphere and of course a wide range of pottery, should definitely head for Seto to one of the pottery festivals.

Holiday in Berlin: Berlin sights part I ☆ Urlaub in Berlin: Berliner Sehenswürdigkeiten Teil I

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37°C in Berlin today – it is unbelievable! That’s holiday mood, isn’t it?
Today I’m starting a new post series to introduce my home town Berlin to you little by little – from must-see sights to inside tips. So there will be new posts of this series from time to time. Let’s start with Berlin sights. As usual you can click on all images to enlarge them.

When Europeans make a journey, many of them are primarily visiting country-specific or typical local sights. Those can be buildings like towers, palaces or castles, museums and theatres but also fountains, bridges, squares, monuments and sculptures. Some is of modern origin, but most things are historical. Since Berlin arised from different independent towns like Cölln, Spandau, Charlottenburg and Cöpenick, which were then consolidated to one single big town in 1920, there are quite many sights in all districts. Let’s start with maybe the most popular three ones today:

Brandenburger Tor (Brandenburg Gate)

Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Brandenburger Tor, Brandenburg Gate, ブランデンブルクもん, holiday, Urlaub, journeyThe Brandenburger Tor (gate of Brandenburg) is presumably THE landmark of Berlin. It was built from 1789 to 1793 at the behest of the Prussian king Friedrich Wilhelm II in place of an old town gate and should originally be called “Friedenstor” (gate of freedom). Formed in the architectural style of early neoclassicism which is oriented towards the classical building style of the ancient Greeks and Romans and has again more plain, linear shapes compared to the baroque period before, it should glorify the Prussian king as a smart emperor who brings a golden age of peace to his country. The main inspiration for the gate with its Greek style pillar structure were the Propylaea of the Acropolis in Athens. Besides different reliefs and other decor the sculptures of Mars, the Roman god of war and Minerva, the goddess of wisdom, are gracing the approx. 20 metre high, 62 metre wide and 11 metre deep gate.

But the most impressive element is indeed the palatial quadriga in the middle of the roof platform – a chariot carried by four hourses on which Victoria, the Roman goddess of victory, and peace return.Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Brandenburger Tor, Brandenburg Gate, ブランデンブルクもん, holiday, Urlaub, journey
After Prussia lost the fourth coalition war against France in 1806, Napoleon and his troops marched in Berlin and dismounted the quadriga to bring it to Paris as war booty. After the liberation wars, won by Prussia, it was rediscovered in Paris in 1814 and lead back to Berlin under patriotic triumphal procession.
In World War II the Brandenburger Tor was damaged several times. from the original quadriga only one head of a horse survived which can be seen in the Märkisches Museum today. The quadriga was rebuilt and the gate restored. It is the only preserved one of 18 town gates in Berlin.
During the division of Germany and Berlin into East and West the Brandenburger Tor was located directly at the border and could only passed by border soldiers.
Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Brandenburger Tor, Brandenburg Gate, ブランデンブルクもん, holiday, Urlaub, journeySince the opening of the Berlin Wall and the German reunification the Brandenburger Tor is again exposable for all people. Again extensively restored it attracts tourists from all over world today as a symbol of freedom and historical Berlin sight. After yearslong discussions if the gate should be passable for car traffic again or not, it is again totally closed for motor traffic since 2002 so that promenaders can enjoy it and tourists do their souvenir photos in front of it.
As a sign of reunification the Brandenburger Tor is on some series of postage stamps, the last banknote series of the Deutsche Mark (German Mark, old German currency before 2002) and the German Euro coins for 10, 20 and 50 cent. There are many souvenirs to buy of the well-liked subject and the BVG (Berliner Verkehrsbetriebe, Berlin Transport Authority) covered the windows of their busses and trains with adhesive film of the gate’s silhouette subject.Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Brandenburger Tor, Brandenburg Gate, ブランデンブルクもん, holiday, Urlaub, journey

 

Berliner Fernsehturm (Berlin TV Tower)

Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Berliner Fernsehturm, Berlin TV tower, ベルリンテレビ塔, holiday, Urlaub, journeyAll the same popular as a landmark for Berlin is the Berlin TV Tower in the former DDR, the East part of Berlin, now in the district Mitte. With its 368 metres it is the highest building in Germany and the fourth highest TV tower in Europe. Its characteristic dome shape has a high recognition and marketing value. The silhouette is a decorative theme on f.e. cups, T-shirts, bags and even soap, shaping perfume bottles or slush drinking bottles (…).
Aside to its main purpose as a base for several radio and TV channels there is an obversation floor in height of 203 metres and above the revolving restaurant “Telecafé” with 40 tables for 200 guests. While the corridor area is static, the outer ring with its tables is slowly rotating 360 degrees clockwise in an hour or half so that the guests can enjoy the view over Berlin. Also a weather station of the German Meteorological Service is located in the globe with its pyramid-shaped metal boarding which is faintly reminiscent of a diamond.
12 people can enter one of the two visitor elevators at a time so that longer waiting times can occur if you want to go upstairs. Therefore the ride takes only 40 seconds until the observation platform. Approximately 1,2 million people from about 90 countries are visiting the popular sight.

 

Berliner Siegessäule (Berlin victory column)

Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Siegessäule, victory column, 戦勝記念塔, ジーゲスゾイレ, holiday, UrlaubThe victory column belongs to Germany’s most important national monuments. It was built from 1864 to 1873 in memory of the Wars of German Unification. This is about three wars between German states and neighbour states like France, Austria and Denmark, but also between German states, provinces and duchies themselves, which occured within a few years and finally resulted in the formation of the Prussian dominated German Empire. (Who is interested into the history background, should read about the events elsewhere in more detail. However I find them quite complicated.)
The victory column was originally located on the Königsplatz (“King’s Square”) in front of the Reichstag building (that didn’t exist yet when the column was established) and consisted of three segments which should remind of the three won wars. On the top of the 50,5 metres high Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Siegessäule, victory column, 戦勝記念塔, ジーゲスゾイレ, holiday, Urlaubcolumn the bronze sculpture of the Roman goddess of victory, Victoria, which is called “Goldelse” by Berlin people since it is gold-plated was enthroned. (“Goldelse” is translated as something like “Golden Lizzy” in the English Wikipedia article but actually you can pick any common nickname for Else I guess. After Disney’s Frozen movie maybe “Golden Elsa”. XD)
From 1938 to 1939 the victory column was remodeled under Adolf Hitler. Albert Speer (German architect, Reich Minister in times of National Socialism and convicted war criminal) brought it from Königsplatz to its present location, the “Great Star” (German: “Großer Stern”), enhanced it to four segments and added more gold-plates. With the Victoria statue it measures 67 metres now. Moving the victory column to the Great Star was part of Hitler’s megalomaniac architectural plans, to restructure Berlin to the “World Capital Germania”, a giant metropolis according to ancient examples like f.e. ancient Rome.
About the preservation of the victory column and other buildings with military landmark status from war times was politically discussed several times. Since the victory column was built before August 1st 1914, the cutoff date (beginning of World War I), it was retained. Later decisions to tear it down after all, weren’t realised in the end.
Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Siegessäule, victory column, 戦勝記念塔, ジーゲスゾイレ, holiday, UrlaubTourists today cannot only admire the sight from the bottom. Inside the column a circular staircase leads up to the 50,66 metres high viewing platform in 285 steps. From there you can see the Big Tiergarten (210 hectare huge park), Potsdamer Platz (Potsdam Square) and the Brandenburger Tor. To reach the victory column, which is located on the central island of a multi-lane roundabout, you can pass one of the four neoclassicist gatehouses and the following pedestrian tunnels since 1941.

 

If you are in Berlin, you should definitely visit this three sights! The view of the Gate Brandenburg is of course costless, the victory column offers a normal and a reduced ticket for 3 € and 2,50 € and the stiff price for the TV tower’s admission fee is 16,50 € per person (children age 4-14: 9,50 €, under 4 years without charge). But for the TV tower it is more recommendable to book a ticket online for 21,50 € and a special date to spare waiting time. The children price for the Fast View Ticket is 12 €.

When there is a new article in the Berlin sights series, you will find a link here to the next post. See you! 😉

 

Sources and further information:

Brandenburg Gate:
directly at subway station S+U Brandenburger Tor (S1, S2, U55)
Berlin, ベルリーン, Deutschland, Germany, ドイツ, Sehenswürdigkeiten, sights, Brandenburger Tor, Brandenburg Gate, ブランデンブルクもん, S-Bahn, street train, subway station– Brandenburg Gate (Wikipedia)

Berlin TV Tower:
directly at S+U Alexanderplatz (U2, U8, U5, S5, S7, S3, S9)
– Berlin TV Tower (Wikipedia)
– Berlin TV Tower ticket information

Berlin Victory Column:
best to reach by bus 100 (f.e. from Zoologischer Garten, Alexanderplatz or Brandenburger Tor)
– Berlin victory column (Wikipedia)
– information about the Berlin victory column (German only)
– information about the Berlin victory column (English)


 
Urlaub in Berlin: Berliner Sehenswürdigkeiten Teil I

37°C heute in Berlin – es ist kaum zu glauben! Da kommt doch richtig Urlaubslaune auf, oder?
Heute möchte ich eine neue Beitragsreihe beginnen und euch nach und nach meine Heimatstadt Berlin näherbringen. Von den Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss, bis hin zu Insidertipps. Es wird also immer mal wieder einen neuen Beitrag zu dieser Reihe geben. Los geht’s mit den Berliner Sehenswürdigkeiten.
Wie immer könnt ihr alle Bilder durch Anklicken auch größer anzeigen lassen.
Wenn Europäer verreisen, wollen viele in erster Linie landes- oder ortstypische Sehenswürdigkeiten besuchen. Das sind meist Bauwerke wie z.B. Türme, Schlösser oder Burgen, Museen und Theater, aber auch Springbrunnen, Brücken, Plätze, Denkmäler und Skulpturen. Manches ist moderneren Ursprungs, vieles jedoch historisch geprägt. Da Berlin aus verschiedenen selbstständigen Städten wie Cölln, Spandau, Charlottenburg und Cöpenick entstanden ist, die 1920 zu einer einzigen Stadt zusammengelegt wurden, gibt es recht viele Sehenswürdigkeiten in allen Bezirken. Beginnen wir heute mit den vielleicht bekanntesten dreien:

Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist vermutlich DAS Wahrzeichen Berlins. Es wurde von 1789 bis 1793 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. an Stelle eines alten Stadttores gebaut und sollte ursprünglich “Friedenstor” heißen. Im Baustil des Frühklassizismus, der sich an der klassisch-antiken Baukunst der alten Griechen und Römer orientiert und verglichen mit der bisherigen Barockzeit wieder schlichtere geradlinige Formen annimmt, sollte es den preußischen König als klugen Herrscher, der seinem Land ein goldenes Zeitalter des Friedens bescherte, verherrlichen. Zentrales Vorbild für das Tor mit seiner griechisch anmutenden Säulenstruktur waren die Propyläen der Akropolis in Athen. Neben verschiedenen Reliefs und anderem Dekor schmücken die Skulpturen des römischen Kriegsgottes Mars und Minerva, der römischen Göttin der Weisheit, das etwa 20 Meter hohe, 62 Meter breite und 11 Meter tiefe Tor. Das eindrucksvollste Element ist jedoch die prunkvolle Quadriga auf der Mitte der Deckplattform – ein von vier Pferden gezogener Streitwagen, auf dem die römische Siegesgöttin Victoria mit dem Frieden nach Berlin einzieht.
Nachdem Preußen den Vierten Koalitionskrieg gegen Frankreich verloren hatte, zog Napoleon 1806 mit seinen Truppen nach Berlin ein und ließ die Quadriga abmontieren und als Kriegsbeute nach Paris bringen. Nach den von Preußen gewonnenen Befreiuungskriegen wurde sie 1814 in Paris wiederentdeckt und in einem patriotischen Siegeszug nach Berlin zurückgeführt.
Im zweiten Weltkrieg wurde das Brandenburger Tor mehrfach beschädigt. Vom Original der Quadriga ist lediglich ein Pferdekopf erhalten, der heute im Märkischen Museum ausgestellt ist. Die Quadriga wurde nachgebaut und das Tor restauriert. Es ist heute das einzig erhaltene von 18 Berliner Stadttoren.
Während der Teilung Deutschlands und Berlins in Ost und West stand das Brandenburger Tor direkt an der Grenze und durfte nur von Grenzsoldaten passiert werden.
Seit der Maueröffnung und Wiedervereinigung Deutschlands ist das Brandenburger Tor wieder allen Menschen frei zugänglich. Es wurde erneut umfangreich restauriert und zieht als Friedenssymbol und historische Berliner Sehenswürdigkeit jeden Tag zahlreiche Touristen aus aller Welt an. Nach jahrelangen Diskussionen, ob das Tor auch wieder für den Autoverkehr passierbar sein sollte oder nicht, ist es seit 2002 wieder vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt, sodass Spaziergänger sich daran erfreuen und Touristen Erinnerungsfotos schießen können.
Als Zeichen der Wiedervereinigung ist das Brandenburger Tor auf einigen Briefmarkenserien, der letzten Banknotenserie der Deutschen Mark (alte deutsche Währung bis 2002) und den deutschen Euromünzen zu 10, 20 und 50 Cent zu sehen. Zahlreiche Souvenirs gibt es mit dem beliebten Motiv zu kaufen und die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) haben die Fenster ihrer Busse und Bahnen mit Klebefolien des Schattenriss-Motivs beklebt.

Berliner Fernsehturm

Ein ebenso bekanntes Wahrzeichen Berlins ist der Berliner Fernsehturm aus der ehemaligen DDR, dem Ostteil Berlins, jetzt Bezirk Mitte. Mit seinen 368 Metern ist er das höchste Bauwerk Deutschlands und der vierthöchste Fernsehturm Europas. Seine charakteristische Kuppelform hat einen hohen Wiedererkennungs- und Vermarktungswert. So ist er z.B. in Silhouettenansicht zierendes Motiv auf Tassen, T-Shirts, Taschen und sogar Seife, gestaltgebend als Parfümflakon oder Slush-Getränkebecher (…).
Neben seiner Hauptfunktion als Standort mehrerer Sender für Radio und Fernsehen gibt es eine Aussichtsetage auf 203 Metern Höhe und darüber das Drehrestaurant “Telecafé” mit 40 Tischen für 200 Gäste. Während der Flurbereich feststehend ist, dreht sich der äußere Ring mit seinen Tischen langsam innerhalb einer halben oder ganzen Stunde um 360° im Uhrzeigersinn, sodass die Gäste die Aussicht über Berlin genießen können. Auch eine Wetterwarte des Deutschen Wetterdienstes befindet sich in der Kuppel, die mit ihrer pyramidenförmigen Metallverfäfelung entfernt an einen Diamanten erinnert.
12 Personen haben in einem der zwei für Besucher vorgesehenen Fahrstühle des Turmes Platz, sodass es zu etwas längeren Wartezeiten bei der Besichtigung kommen kann. Dafür geht es in einer 40-Sekunden-Fahrt hoch zur Aussichtsplattform. Jährlich besuchen etwa 1,2 Millionen Menschen aus rund 90 Ländern die beliebte Sehenswürdigkeit.

Berliner Siegessäule

Die Siegessäule gehört zu den bedeutendsten Nationaldenkmälern Deutschlands. Sie wurde von 1864 bis 1873 zur Erinnerung an die Einigungskriege erbaut. Dabei handelt es sich um drei innerhalb weniger Jahre stattgefundenen Kriege zwischen deutschen Staaten und Nachbarstaaten wie Frankreich, Österreich und Dänemark, aber auch den deutschen Staaten, Provinzen und Herzogtümern unter sich, an deren Ende das preußisch dominierte deutsche Kaiserreich entstand. (Wen die geschichtlichen Hintergründe interessieren, der sollte die genauen Begebenheiten noch einmal anderswo nachlesen. Ich finde sie jedenfalls sehr kompliziert.)
Die Siegessäule stand ursprünglich auf dem Königsplatz vor dem Reichstagsgebäude (das bei Errichtung der Säule noch nicht existierte) und bestand aus drei Segmenten, die jeweils an einen der drei gewonnen Kriege erinnern sollten. An der Spitze der 50,5m hohen Säule thronte eine Bronzeskulptur der römischen Siegesgöttin Viktoria, die von Berlinern die “Goldelse” genannt wird, da sie vergoldet ist. (“Goldelse” wird im englischsprachigen Wikipedia-Artikel übrigens mit “Golden Lizzy” übersetzt, aber ich denke mal, jeglicher gebräuchlicher Nickname wäre in Ordnung. Nach Disney’s Frozen Film vielleicht “Golden Elsa”. XD)
Von 1938 bis 1939 wurde die Siegesäule unter Adolf Hitler noch einmal umgewandelt. Albert Speer (deutscher Architekt, Reichsminister in der Zeit des Nationalsozialismus und verurteilter Kriegsverbrecher) brachte sie vom Königsplatz an ihren heutigen Standort, den Großen Stern, erweiterte sie um ein viertes Segment und fügte weitere Vergoldungen hinzu. Mit der Viktoria-Statue misst sie nun 67 Meter. Die Verlegung der Siegessäule an den Großen Stern war Teil von Hitlers größenwahnsinnigen, architektonischen Plänen, Berlin zur “Welthauptstadt Germania”, einer gigantischen Metropole nach antikem Vorbild wie z.B. im Alten Rom, umzugestalten.
Über den Erhalt der Siegessäule sowie weiterer Gebäude mit militärischem Denkmalstatus aus Kriegszeiten wurde mehrfach politisch diskutiert. Da die Siegessäule jedoch vor dem 01. August 1914 gebaut worden war, dem Stichtagsdatum (Beginn des Ersten Weltkrieges), blieb sie erhalten. Zu späteren Beschlüssen, sie doch abzureißen, kam es letztendlich nicht.
Touristen können die Sehenswürdigkeit heute nicht nur von unten bewundern. Im Inneren befindet sich eine Wendeltreppe, die mit 285 Stufen zur 50,66 Meter hohen Aussichtsplattform führt. Von dort aus kann man den Großen Tiergarten (210 Hektar großer Park), den Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor sehen. Um zur Siegessäule zu gelangen, die sich auf der Mittelinsel eines mehrspurigen Kreisverkehres befindet, kann man seit 1941 durch eines der vier neoklassizistischen Torhäuser, die sich anschließenden Fußgängertunnel passieren.

Wenn ihr in Berlin seid, solltet ihr euch diese drei Sehenswürdigkeiten also auf jeden Fall ansehen! Der Blick auf das Brandenburger Tor ist natürlich kostenfrei, die Siegessäule bietet ein normales und ein ermäßigtes Ticket für 3 € und 2,50 € und der Fernsehturm nimmt ein stolzes Eintrittsgeld von 16,50 € pro Person (Kinder 4-14 Jahre: 9,50 €, unter 4 Jahren kostenfrei). Empfehlenswerter beim Fernsehturm ist es jedoch, sich für 21,50 € einen Termin online zu buchen und Wartezeit zu sparen. Für Kinder kostet das Fast View Ticket 12 €.

Sobald es einen weiteren Artikel der Berliner Sehenswürdigkeiten-Reihe gibt, findet ihr hier einen Link zum nächsten Beitrag. Bis bald! 😉

 

Quellen und weitere Informationen:

Brandenburger Tor:
direkt an der S-& U-Bahnstation Brandenburger Tor (S1, S2, U55)
– Brandenburger Tor (Wikipedia)

Berliner Fernsehturm:
direkt am S-& U-Bahnhof Alexanderplatz (U2, U8, U5, S5, S7, S3, S9)
– Berliner Fernsehturm (Wikipedia)
– Berliner Fernsehturm Ticket Informationen

Berliner Siegessäule:
am besten zu erreichen mit dem 100er Bus (z.B. von Zoologischer Garten, Alexanderplatz oder Brandenburger Tor)
– Berliner Siegessäule (Wikipedia)
– Informationen zur Berliner Siegesssäule (nur auf Englisch)
– Informationen zur Berliner Siegessäule (Deutsch)

Dekorative Kanaldeckel in Japan ☆ Decorative manhole covers in Japan

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Osaka

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Liebe Japan-Freunde,
schon wieder ist einige Zeit ins Land gegangen und ihr fragt euch sicherlich, wann es einen neuen Beitrag auf Currywurst & Kimono gibt. Leider wird es jedoch noch etwas dauern bis es soweit ist. Um euch ein wenig die Wartezeit zu erleichtern, dachte ich, ich melde mich einfach mal und zeige euch ein paar schöne Bilder mit vielleicht ungewöhnlicher Motivauswahl: Gullydeckel! 😀
Warum man die hässlichen Deckel über der Kanalisation unbedingt fotografieren muss? Während meiner Japanreisen war ich überrascht, wie dekorativ viele der Abdeckungen gestaltet sind. In Deutschland findet man überall nur schmucklose Kanaldeckel, die allenfalls ein Muster im Metall haben oder einfach nur kargen Beton einfassen. Dass Gullydeckel aber kleine Kunstobjekte sein können, kann man in Japan immer mal wieder entdecken. Zwar ist nicht jeder Deckel eine Besonderheit – es gibt auch ganz normal gusseiserne mit einem schlichten Muster wie in Deutschland – aber hin und wieder finden sich Wappen, Symbole, Typisches aus der Region bis hin zu Bauwerken oder auch Animefiguren auf den Deckeln – manchmal sogar in leuchtend bunten Farben! 🙂 ♥
Zuhause in Deutschland ging der Blick dann auch öfter mal nach unten auf den Gehweg und irgendwann lief er mir endlich über den Weg: mein erster dekorierter Kanaldeckel in Deutschland mit Berliner Sehenswürdigkeiten!! Ich sage “mein erster”, weil es tatsächlich ab und zu verzierte Deckel in Deutschland oder auch anderen europäischen Ländern gibt (es ist mir nur vorher noch nie aufgefallen). Aber ich glaube, so kreativ, dekorativ und vor allem farbenfroh sind sie vielleicht nur in Japan zu finden (…?).
Hier eine Auswahl:

(zum Vergrößern, wie immer, bitte anklicken)

 

Und so hässlich und langweilig sehen die Kanaldeckel meist in Deutschland aus – bis ich den ganz rechts entdeckte:

 

Bis zum nächsten ausführlicheren Post! 😉


Decorated manhole covers in Japan

Dear Japan friends,
again time flew and maybe you’re wondering when there will be a new post on Currywurst & Kimono. Unfortunately it will last a while longer. To leaven your waiting time, I felt like stopping by and show you some nice pictures with maybe unusual subject choise: gully cover! 😀
Why one should photograph the ugly lids of the canalisation system? During my Japan journeys I was amazed, how decorative many of the cover panels are designed. In Germany you can just find ungarnished manhole covers, which have a pattern in the iron at most or simply cases plain concrete. That gully covers can be small art objects, you can explore in Japan every so often. Though not every cover is characteristic – there are also normal cast-iron ones with a simple pattern like in Germany – but here and there you can find emblems, symbols, typical things from the area, even architecture or anime characters on the covers – sometimes even in bright colours! 🙂 ♥
At home in Germany my glance then also wandered to the ground now and then and eventually it crossed my path: My first decorated manhole cover in Germany, showing Berlin sights!! I call it “my first” because there are indeed adorned covers in Germany or also other European countries (I just didn’t notice). But I think, as creative, decorative and especially colourful they can maybe only be found in Japan (…?).

Here a selection:
(See above in the German text. To enlarge the image, as usual, please click on it.)

And this is how ugly and boring the most manhole covers look like in Germany – until I found the one to the right side:
(Again see above please.)

See you with the next more detailed post! 😉

How Japanese and Germans enjoy holiday ☆ Wie Japaner und Deutsche Urlaub machen

holiday, Urlaub, 休み, vacation, Japan, 日本, Deutschland, Germany, ドイツDiesen Beitrag auf Deutsch lesen? Bitte scrollen.

Hello everyone! And again it took me quite much time for the next post. I really have too many projects… ^^°
As an introduction to my next again Germany-related topic, I worked out the differences of Japanese and German people concerning the holiday planning. Of course these are somehow prejudices and stereotypes, which can be different from person to person or prove false at all. But without exploring things, categorizing und again resorting the pigeonholded ones, life would be only half as exciting, right? 😉
Let’s start with…

… holiday of Japanese people:

At first the typical cliché: “Japanese don’t have much time in their holiday” – it is true. Unfortunately! 😦 Although most Japanese actually have as much holiday as Germans, they often only claim half of it. Because who takes holiday, loads his work onto the colleagues to do by proxy. In some companies proxy work is not even practised, that means the longer an employee takes holiday the more work waits for him when he returns. This does not only tame ones holiday desire but also is – according to the volume of work – in some companies not even feasible, so that the yearly holiday indeed consists of just the defined company holiday where everybody has holiday at the same time and now and then some free days or enlarged weekends. And at one of those enlarged weekends one can do a 3-days-round trip through Europe: one day France, one day maybe Germany, one day Italy? For Germans this sounds unbelievable since holiday is the holy of holies that can exist. Interestingly Europeans or foreigners in general are said to be extremely holiday-addicted and lavish. If they spend indeed more money in the end is not that easy to judge, I would say, since Japanese therefore often prefer package holiday and trendy hotels with all-inclusive on their short trips. The low-budjet journey concept with a meagre accomodation – the so-called “roof over one’s head” to sage more money for trips and excursions, might not have Japanese origin. In the eyes of employers holiday is also seen only as a possibility to relax and recover so that the employees can return refreshed and ready for the new tasks; amusement holiday is rather unwanted.
Due to the short holiday time maybe most Japanese spend their holiday in the own country. They are visiting relatives (particularly for special occasions like New Year or O-bon, the festival of rescuing the dead ancestors’ souls), going to a ryokan (Japanese journey guesthouse) in nature or visiting an onsen (thermal bath) in the mountains. Maybe they’re sightseeing one of the many gardens or palaces/castles. Definitely they will eat something local and buy respective souvenirs for family members, friends and colleagues.
One of the most common traveling times in Japan is the so-called “Golden Week” end of April, beginning of May. Several official (one day-)holidays are arising there in a row so that many Japanese accomplish a journey. Following this, flights and accomodations are expensive and streets, shopping centers, restaurants and events are overcrowded.
If the journey really goes abroad like mentioned above, especially the neighbouring countries like China, Korea and Taiwan, but also the USA including Hawaii are at the top of the list. On journeys abroad people eat local things and go for shopping – therefore primary branded goods, that can be found for more favourable prices than in Japan. Furthermore Japanese are often traveling in groups, lead by a tourist guide.
But one has to say that journeys from Japan to abroad, especially at high seasons, are often very expensive. As an example you can take the comparison of journeys to Germany which can cost f.e. 180.000 – 250.000 Yen (approx. 1.500 – 2.000 Euro) while the price from Germany to Japan at the same time can amount to approx. 700 Euro (approx. 87.000 Yen) – which is indeed an impudence!
Besides many Japanese are too exhausted from work to be in the mood for a varied adventure holiday. They simply want to relax and maybe spend some time with the family.
I also think, that many Japanese dread a holiday abroad due to lack of experience and resulting fears which they instantly shouldn’t! With the right and especially timely planning it is far less complicated as imagined before and also with less English skills you can organise many a journey!
And how do Germans spend their holiday?

… holiday of German people:

In my opinion there are very various options. Some people are drawn to far countries, on a cruise, adventure trip or family holiday, others are doing a city trip, are interested in museums, art and culture, again others prefer staycation. Some Germans love the thrill, go climbing, diving or to wintersports in holiday, others relax in the South Sea on the beach or with a book on the own sofa. Some like it luxurious, others spartan – from youth hostel over campsite and holiday apartment to deluxe hotel with full pension – tastes differ. If you like hiking, exploring culinary highlights, exploring new countries or experience wellness holiday – everything varies from person to person, sometimes it is even an attitude to life. So there are people who split their holiday into many enlarged weekends while others are sparing almost their whole yearly holiday for the big summer holiday. But generally you can say, that holiday for one week or less days is seen as a short trip and the main holiday, that many people use for a journey, starts with two weeks. Certainly families with children can only take holiday during school holiday and colleagues have to talk to and arrange the holiday with their colleagues. But generally Germans have quite a wide elaboration range in their holiday planning and since it is seen as so important, it is also issue of dispute number one often – whether in the company or at home. Among the colleagues it is about the main seasons or bridge days among the official holidays, which are of course popular but cannot be taken by everyone at the same time. In the family circle the important question is where to go? and not everybody has the same opinion. One member prefers the sea, the other the mountains. Though Germans like to travel abroad, there are also many favourite journey desinations in the own country (in the post “German cuisine, the “German image” and the October festival in Nagoya 2015″ I already shortly mentioned some German journey destinations). In big hotels Germans occur to other holidaymakers in their unpleasant manner to place their towels on the seats around the swimming pool crazy early in the morning to “reserve” a chair or sunbed at best location for the time when they return.

Which typical German holiday style I also cannot agree with?
This is unfortunately also one, for which Germans are famous for abroad since it causes much dislike and is not easy to ignore: Party holiday on Majorca… Dead drunk people who are loudly roaring along to bad German pop and Schlager music with simple melodies and even more stupid lyrics like overwrought soccer fans, leaving a bad impression caused by their obtrusive inappropriate behaviour. They start consuming alcohol in the morning, drinking Spanish sangria through long straws out of buckets or German beer, celebrating through the whole night, roaring and leaving everything in garbage and chaos. At the beginning the Spanish tourism industry could earn good money out of German holidaymakers – meanwhile the Germans should have turned into the big evil of the Majorcan island residents. Most of the immigrants and seasonal holidaymakers of the island are German, so that Majorca is even called the 17. federal state of Germany (there are 16 federal states in Germany, similar to the prefectures in Japan). In the party area of the district S’Arenal in the island capital Palma people already speak or at least understand German additional to Spanish and Catalan. There are German restaurants, German clubs, German food and German beer. The tourism constitutes 75% of Majorca’s economy and every year several millions of tourists from Germany (2007 approx. 3,5 millions) are coming to the island. Of course there are also “just normal” holidaymakers, who are cycling, hiking and exploring the island, but mainly they are unfortunately party and drinking tourists, followed by those from England, though less considerable than the Germans.
In Palma there was once the beach pub “Ballermann 6”, which is said to be the origin of the party society on Majorca. Despite the government’s attempts to improve the public image recently (the beach pub’s name was meanwhile changed to “Beach Club Six”, several new regulations and prohibitions were brought in), the word “Ballermann” is THE word for boisterous parties and drinking into oblivion. Since Majorca is trying to change that image, the Ballerman fans are increasingly searching for alternatives, which they can find f.e. in Bulgaria and Thailand recently.
For me the plebeian behaviour of the Ballermann-Germans is just embarrassing and a shame for our country. I don’t like to write about it actually, but to report about Japan and Germany should include both positive and negative things in my opinion. Therefore I could at least warn you when you could meet German holidaymakers abroad f.e. on Majorca…


 Wie Japaner und Deutsche Urlaub machen

Hallo alle zuammen! Und schon wieder habe ich mir ziemlich viel Zeit bis zum nächsten Artikel gelassen. Ich habe einfach zu viele Projekte… ^^°
Als Einleitung zu meinem nächsten wieder deutschlandbezogenen Thema, habe ich mal die Unterschiede in der Urlaubsgestaltung zwischen Japanern und Deutschen herausgearbeitet. Natürlich sind das auch irgendwie Vorurteile und Klischees, die beim einzelnen ganz verschieden ausfallen oder sich gar nicht bestätigen müssen. Aber ohne Dinge zu erforschen, Kategorien zu bilden und die gedanklichen Schubladen dann wieder umzusortieren, wäre das Leben doch nur halb so spannend, oder? 😉
Beginnen wir mit dem…

… Urlaub der Japaner:

Zuerst einmal das typische Klischee: “Japaner haben nicht viel Zeit im Urlaub” – es stimmt. Leider! 😦 Zwar haben die meisten Japaner genauso viel Urlaub wie Deutsche, sie beanspruchen jedoch meist nur die Hälfte davon. Denn wer Urlaub nimmt, bürdet den Kollegen Vertretungsarbeit auf. In einigen Firmen ist eine Urlaubsvertretung noch nicht einmal vorgesehen, d.h. je länger ein Arbeitnehmer Urlaub nimmt, desto mehr Arbeitsberge erwarten ihn, wenn er zurückkommt. Das hemmt nicht nur die Urlaubslust, sondern ist – je nach Arbeitsaufkommen – in manchen Betrieben praktisch gar nicht durchführbar, sodass der Jahresurlaub eigentlich nur aus festgelegten Betriebsferien, in denen dann alle Urlaub haben, und hin und wieder ein paar freien Tagen bzw. verlängerten Wochenenden besteht. Und an so einem verlängerten Wochenende kann es dann schon mal an drei Tagen auf Rundreise durch Europa gehen: Ein Tag Frankreich, einer vielleicht Deutschland, einer Italien? Für Deutsche klingt das unvorstellbar – ist den meisten doch der Urlaub das Allerheiligste, was es gibt. Interessanterweise gelten Europäer oder vielleicht auch Ausländer im Allgemeinen in Japan als extrem urlaubssüchtig und verschwenderisch. Ob sie am Ende wirklich mehr Geld für den Urlaub ausgeben, würde ich jedoch nicht so einfach behaupten wollen, da Japaner sich dafür eher mal für Pauschalreisen und schicke Hotels mit All-inclusive bei ihren Kurzreisen entscheiden. Das Low-budjet-Reiseprinzip mit einer nur notdürftigen Unterkunft – das sprichwörtliche “nur ein Dach über dem Kopf”, damit man mehr Geld für Unternehmungen und Ausflüge zur Verfügung hat, dürfte nicht typisch japanischen Ursprungs sein. So wird der Urlaub in Japan von Arbeitgebern auch oft einfach nur als Möglichkeit der Entspannung und Erholung gesehen, damit die Angestellten danach erfrischt und voll einsatzbereit an ihre Arbeit zurückkehren können; Vergnügungsurlaub ist eher unerwünscht.
Bedingt durch die kurze Urlaubsdauer verbringen wahrscheinlich die meisten Japaner ihren Urlaub im eigenen Land. Sie besuchen Familienangehörige (vor allem zu besonderen Anlässen wie Neujahr oder O-bon, das Fest zur Errettung der Seelen der verstorbenen Ahnen), fahren in ein Ryokan (japanisches Reisegasthaus) in der Natur oder besuchen einen Onsen (japanisches Thermalbad) in den Bergen. Vielleicht sehen sie sich einen der vielen Gärten oder Schlösser/Burgen an. Auf jeden Fall werden sie etwas Ortstypisches essen und entsprechende Souvenirs für Familienangehörige, Freunde und Kollegen mitbringen. Eine der Hauptreisezeiten in Japan ist die sogenannte “Golden Week” Ende April, Anfang Mai. Dort fallen mehrere Feiertage hintereiander, sodass viele Japaner Reisen unternehmen. Dementsprechend teuer sind Flüge und Unterkünfte und alle Straßen, Shoppingcenter, Restaurants und Veranstaltungsorte sind überfüllt.
Wenn es dann doch mal, wie oben erwähnt, ins Ausland geht, stehen vor allem die benachbarten Länder wie China, Korea und Taiwan, aber auch die USA inklusive Hawaii ganz oben auf der Liste. Bei Auslandsreisen wird vor allem Landestypisches gegessen und geshoppt – dabei vorrangig Markenware, die günstiger zu erwerben ist als in Japan. Außerdem reisen Japaner oft in Gruppen, die durch Reiseleiter geführt werden.
Man muss jedoch auch dazu sagen, dass Auslandsreisen von Japan aus, besonders in den Saisonzeiten, oft sehr teuer sind. Ich vergleiche hier speziell Reisen nach Deutschland, die zum Beispiel 180.000-250.000 Yen (ca. 1.500-2.000 Euro) betragen können während die Kosten von Deutschland nach Japan zum selben Zeitpunkt nur ca. 700 Euro (ca. 87.000 Yen) betragen – was ich einfach eine Frechheit finde!
Viele Japaner sind außerdem von der Arbeit viel zu erschöpft, um einen abwechslungsreichen Erlebnisurlaub zu gestalten. Sie wollen einfach nur entspannen und vielleicht etwas Zeit mit der Familie verbringen.
Ich glaube außerdem, dass viele Japaner aufgrund der mangelnden Erfahrung und daraus resultierenden Ängsten, einen Urlaub im Ausland scheuen, den sie jedoch unbedingt erleben sollten! Mit der richtigen und vor allem rechtzeitigen Planung ist es gar nicht so schwierig wie man vielleicht vorher denkt und auch mit wenigen Englischkenntnissen lässt sich so manch eine Reise bewerkstelligen!
Und wie machen die Deutschen so Urlaub?

… Urlaub der Deutschen:

Meiner Meinung nach gibt es da die unterschiedlichsten Varianten. Manch einen zieht es in ferne Länder, auf Kreuzfahrt, Abenteuerreise oder Familienurlaub, andere machen Städtereisen, interessieren sich für Museen, Kunst und Kultur, wieder andere bevorzugen “Balkonien” (Urlaub auf dem eigenen Balkon als lustige Beschreibung für Urlaub ohne eine Reise zu unternehmen). Manche Deutsche lieben den Nervenkitzel, gehen im Urlaub klettern, tauchen oder zum Wintersport, andere entspannen in der Südsee am Strand oder mit einem Buch auf der eigenen Couch. Manch einer mag es luxuriös, ein anderer spartanisch – vom Youthhostel über Campingplatz und Ferienwohnung bis hin zum Luxushotel mit Vollpension sind die Geschmäcker sehr verschieden. Ob man gerne wandert, kulinarische Highlights entdeckt, neue Länder erforscht oder Wellnessurlaub erleben möchte – all das ist personenabhängig und grundverschieden, manchmal auch eine Lebenseinstellung. So teilen einige Leute den Urlaub in viele lange Wochenenden auf, andere sparen sich fast ihren gesamten Jahresurlaub für den großen Sommerurlaub zusammen. Generell gilt aber Urlaub von einer Woche oder darunter als Kurzurlaub, während der “Jahresurlaub”, also der größte zusammenhängende Teil des Urlaubs, den viele für eine Reise nutzen, mit zwei Wochen beginnt. Familien mit Kindern können natürlich nur in den Ferien Urlaub nehmen und selbstverständlich müssen sich Kollegen untereinander absprechen. Generell haben Deutsche jedoch oft relativ viel Entfaltungsspielraum bei ihrer Urlaubseinrichtung und da der Urlaub einen so hohen Stellenwert hat, ist er oft auch Streitthema Nr. eins – ob in der Firma oder zuhause. Während es im Kollegenkreis darum geht, dass bestimmte Saisonzeiten oder Brückentage um die Feiertage herum bei allen beliebt sind, aber nicht von allen gleichzeitig genommen werden können, ist im Kreise der Familie oft die Entscheidungsfrage: wohin?, bei der nicht alle gleicher Meinung sind. Der eine will ans Meer, der andere in die Berge. Obwohl es die Deutschen gerne ins Ausland zieht, gibt es auch viele beliebte Reiseziele im eigenen Land (im Artikel “Deutsche Küche, das “deutsche Image” und das Oktoberfest in Nagoya 2015″ habe ich schon einmal kurz etwas über deutsche Reiseziele im Inland geschrieben). In großen Hotelanlagen fallen anderen Urlaubern die Deutschen oft auf, weil sie die unangenehme Eigenart an den Tag legen, bereits irrsinnig früh morgens ihre Plätze am Pool mit Handtüchern auszulegen und sich somit einen Stuhl oder eine Liege in bester Lage zu “reservieren”, wenn sie später zurückkehren.

Welche typisch deutsche Urlaubsform ich noch überhaupt nicht leiden kann?
Das ist leider ebenfalls eine, für die die Deutschen im Ausland allgemein bekannt sind, da sie am meisten Missfallen auslöst und schwer ignorierbar ist: Partyurlaub auf Mallorca… Sturzbetrunkene, die zu schlechter deutscher Pop- und Schlager-Musik mit simplen Melodien und noch stupideren Texten laut herumgrölen wie überdrehte Fußballfans und durch ihr herumpöbelndes unangebrachtes Verhalten überall einen schlechten Eindruck hinterlassen. Es wird sich morgens schon betrunken, spanische Sangria mit langen Strohhalmen aus Eimern getrunken oder deutsches Bier, die Nächte durchgefeiert, gegrölt und alles im Müll und Chaos hinterlassen. Zunächst brachten die deutschen Urlauber gutes Geld in die Kassen der spanischen Tourismusbranche – inzwischen dürften sie sich zum großen Übel der mallorquinischen Inselbevölkerung gewandelt haben. Deutsche machen mit Abstand den größten Teil der Zuwanderer und Saisonurlauber der Insel aus, sodass Mallorca schon als 17. Bundesland bezeichnet wird (Deutschland ist in 16 Bundesländer unterteilt, ähnlich der Präfekturen Japans). In der Partygegend des Stadtteils S’Arenal der Inselhauptstadt Palma wird neben Spanisch und Katalanisch sogar schon vermehrt Deutsch gesprochen oder zumindest verstanden. Es gibt deutsche Restaurants, deutsche Clubs, deutsches Essen und deutsches Bier. Der Tourismus macht 75 % der Wirtschaft Mallorcas aus und jedes Jahr kommen mehrere Millionen Touristen (2007 ca. 3,5 Mio.) aus Deutschland auf die Insel. Natürlich gibt es auch “ganz normale” Urlauber, die Rad fahren, wandern und die Insel erkunden, aber hauptsächlich handelt es sich leider um Party- und Sauftouristen, gefolgt von denen aus England, wenn auch in geringerem Ausmaß als die Deutschen.
In Palma gab es einst das Strandlokal “Ballermann 6”, welches als Ausgangspunkt der Partygemeinde auf Mallorca gilt. Trotz der neuerlichen Regierungsversuche, das Image wieder anzuheben (das Strandlokal wurde inzwischen in “Beach Club Six” umbenannt, es wurden allerlei neue Regelungen und Verbote eingeführt) ist das Wort “Ballermann” allen ein Begriff für ausgelassene Partys und besinnungsloses Betrinken. Da Mallorca versucht, diesem Image zu entkommen, sind die Ballerman-Fans zunehmend auf der Suche nach Alternativen, die sie zum Beispiel in Bulgarien oder neuerdings Thailand finden.
Für mich ist das proletenhafte Auftreten der Ballermann-Deutschen einfach nur peinlich und eine Schande für unser Land. Ich schreibe ungern darüber, aber über Japan und Deutschland zu berichten, sollte meiner Meinung nach sowohl Positives als auch Negatives beinhalten. Daher habe ich euch jetzt wenigstens gewarnt, wenn ihr im Ausland, z.B. auf Mallorca, mal auf deutsche Urlauber treffen solltet…

Japanische Läden in Dubai ☆ Japanese shops in Dubai

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日本, Japan, Dubai, ドバイ, Japanese shops, japanische Läden, Japanese food, japanisches Essen, Hello Kitty, Sanrio, DAISO, KinokuniyaEs ist doch immer wieder spannend zu entdecken, dass es überall auf der Welt etwas Interessantes für Japan-Fans gibt. Vermutlich könnte man einen Blog nur alleine darüber schreiben, was es in anderen Ländern an Japan-Produkten, -Shops, -Events, -Speisen und -Looks zu bieten gibt. Ich begnüge mich mal mit einer neuen Kategorie auf meinem Blog. 😉
In meinen Posts Das japanische Viertel in Paris und Parc Oriental de Maulevrier – der größte japanische Garten Europas in Frankreich habe ich ja schon einmal beschrieben, wo man Japan in Frankreich finden kann.
Heute geht es darum, was Dubai so Japanisches mit sich bringt.

Dubai, ドバイ, metropolis, Metropole, shopping mall, shopping center, Japanese shops, japanische LädenDubai, die größte Stadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, war vor einigen Jahrzehnten nur ein kleines Fischerdorf – heute ragen Wolkenkratzer über Wolkenkratzer in den Himmel. Die wenigen Einheimischen genießen meist einen angenehmen Wohlstand, ansonsten besteht die Stadt aus Zugewanderten und jeder Menge Gastarbeitern. Multikulti bestimmt das Stadtbild: Araber, Inder, Pakistani, Afrikaner – alles bunt gemischt. Man sieht schwarz verschleierte Frauen, Männer mit Turbanen auf dem Kopf, indische Trachten und bunte afrikanische Gewänder. Als Shopping-Paradies (für die Reichen) und Metropole der Superlative bekannt, gehört Dubai zu den am meisten bereisten Städten der Welt. Auch viele Asiaten zieht es in die riesigen Shoppingmalls, die – zumindest aus deutscher Sicht – jedoch nicht unbedingt günstig sind. Schnäppchen bekommt man sicherlich keine in Dubai, doch das Faszinierende ist die Auswahl an Geschäften aus aller Welt. Ketten, die es sonst nur lokal in den jeweiligen Ländern gibt, haben in Dubai ihre Filialen. Bekannte und weniger bekannte Firmen sind hier im Gesamtpaket vertreten. Kein Wunder also, dass es in den meisten großen Malls sogar Taxis gibt, die die langen Gänge entlangfahren!

Dubai Mall

Dubai Mall, ドバイ, shopping mall, shopping center, Japanese shops, japanische LädenBezogen auf die Verkaufsfläche ist die Dubai Mall mit 350.000 Quadratmetern laut Wikipedia eines der größten Einkaufszentren der Welt. Neben den über 1200 Geschäften aus verschiedenen Ländern beherbergt das Einkaufsimperium auch den größten Gold-Suk der Welt, eine Kunsteisbahn mit Olympia- und Eishockeymaßen, riesige Springbrunnenanlagen von bis zu 24 Metern Höhe, ein Kino mit 22 Sälen, ein Kinder-Abenteuerland und ein Aquarium über drei Etagen mit einem Fußgängertunnel. Es gibt also auch generell sehr viel zu sehen.^^ Doch kommen wir nach all diesen Superlativen auf die japanischen Läden dort zu sprechen. Am besten beginnen wir ganz minimalistisch mit DAISO!
Daiso, ザ・ダイソー, 100-Yen-shop, 100円ショップ, 日本, Japan, Dubai, ドバイ, Dubai Mall, shopping Japanese things, Japanisches einkaufen, Japanese goodsUnd wieder einmal kommt es mir so vor, als wenn sich Deutschland auf einem anderen Planeten befindet. Die japanische Kette DAISO ist mit 700 Niederlassungen in 25 Ländern und Regionen außerhalb Japans ausgestattet – Deutschland ist jedoch nicht dabei. (Wen es tröstet: In ganz Europa befindet sich kein einziger Laden.) In Dubai ist DAISO gleich mit mehreren Läden in verschiedenen Shoppingmalls vertreten, darunter eine in der Dubai Mall.
Bei DAISO handelt es sich um eine Art 1-Euro-Laden, wie es sie auch hierzulande und anderswo gibt. In Japan sind das 100 Yen, was etwa einem Euro entspricht, aktuell jedoch Daiso, ザ・ダイソー, 100-Yen-shop, 100円ショップ, 日本, Japan, Dubai, ドバイ, Dubai Mall, shopping Japanese things, Japanisches einkaufen, Japanese goodssogar ca. 0,81 Euro. Es gibt auch Produkte, die ein wenig teurer sind (mit Preisschild gekennzeichnet), aber die meisten Dinge kosten wirklich nur 100 Yen. Die Palette der Artikel ist meiner Meinung nach dabei weit aus spannender als in einem 1-Euro-Laden in Deutschland. Von Kosmetik-, Bad- und Küchenartikeln über Schreib- und Kurzwaren, Dekomaterialien, Krimskrams und Kunstblumen bis hin zu Geschirr, Textilien und Lebensmitteln ist die Auswahl zwar klein, aber genial. 🙂 Wo gibt es z.B. Sojasauce von Kikkoman für einen Euro die Flasche? Oder wunderschöne japanische Geschirrgegenstände, die auch noch für Spülmaschine und Mikrowelle geeignet sind? Bei DAISO findet man eigentlich immer etwas Brauchbares, Praktisches oder einfach Schönes! Es ist einer meiner absoluten Lieblingsläden. 🙂 ♥
Meist erkennt man DAISO an einem weißen Schriftzug auf pinkem oder rotem Hintergrund, aber es gibt auch andere Farbschemen. Das Sortiment ist nicht unbedingt dasselbe in jeder Filiale, daher lohnt es sich eigentlich immer, in einen DAISO-Laden zu gehen. ^^
In Dubai ist DAISO (jedenfalls für Deutsche) ein paar Cent teurer als in Japan, aber immer noch sehr günstig.

Kinokuniya, 紀伊國屋書店, Japanese bookstore, Japanese bookshop, japanischer Buchladen, 日本, Japan, Dubai, ドバイ, Dubai MallUnter den vielen Geschäften in der Dubai Mall ist auch Kinokuniya vertreten. Kinokuniya ist die größte Buchladenkette Japans. Es befinden sich sogar mehr Filialen im Ausland als in Japan selbst. Die Läden haben unglaubliche Ausmaße und erstrecken sich mitunter über viele Stockwerke, kaum vergleichbar mit Hugendubel oder Thalia hierzulande. Neben Büchern in verschiedenen Sprachen gibt es auch Schreibwarenartikel, Brettspiele und Sammelfiguren. Anime-Fans finden hier nicht nur ihre Lieblingsmanga in Originalsprache sondern auch Copic Marker für eigene Projekte. Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem umfassenden Bücher-Angebot.

Für die Mädels gibt es in der Dubai Mall auch gleich noch einen Sanrio-Shop, der vorrangig Hello Kitty-Produkte anbietet. Der Eingang in Form der süßen Katze ist schon von Weitem zu sehen. Im Inneren des von zwei Seiten verglasten Ladens türmen sich auf kleiner Fläche die Kitties in allen Rosa-, Pink- und Rottönen. Klar, vieles ist kitschig, alles teuer (da Sanrio), aber allein der Anblick lohnt!

Und mit der Marke Hello Kitty lässt sich noch viel mehr machen: So gibt es in der Dubai Mall ein Beauty Spa im Design der kleinen Berühmtheit. Dieses ist sehr viel dezenter und edler gehalten. Über Preise – wen es interessiert hätte (meins ist so etwas nicht) – lässt sich nur spekulieren…

Nach so viel Shopping und Staunen über das Japan-Angebot kann man schon mal hungrig werden. Wundert es da noch, dass es in der Dubai Mall auch noch eine japanische Bäckerei gibt? “Yamanote Atelier” lautet der Schriftzug in Gold über dem Laden. Er Yamanote Atelier, Dubai, ドバイ, japanische Bäckerei, Japanese bakery, Japanese café, japanisches Café, Japanese sweets, Japanese baked goods, japanische Backwaren, kawaii shopping, Dubai Mallverleiht dem hellen frischen Farbdesign aus Mintgrün und Weiß die gewisse Eleganz. Das Geschäft in der Dubai Mall ist eine von drei Yamanote Atelier-Filialen der Stadt und eine Kombination aus Self-service-Bäckerei und Café. Mit einem Tablett in der Hand kann man den Tresen entlanggehen und zwischen den Köstlichkeiten wählen. Da wären Matcha-, Käse-, Schoko-Croissants, ja sogar eines mit Rosen-Zucker-Glasur (!), Doughnuts, Crumbles und süße Brötchen. Natürlich gibt es auch solche mit roter Bohnenpaste als Füllung und im Charakterdesign zu z.B. “Hello Kitty” oder “Mein Nachbar Totoro”.
Auf Liebhaber herzhafter Snacks warten Pizza-Teilchen, Yakisoba-, Curry- oder Käse-Schinken-Brötchen. Dazu gibt es japanische Softdrinks oder Kaffee. Natürlich kommt es darauf an, was gerade angeboten wird, aber die Auswahl ist groß. Zum Einkauf gibt es eine große schicke Papiertüte wie in einer Pâtisserie. Auch bei Yamanote Atelier gibt es übrigens Kuchen und Törtchen.

Ibn Battuta Shopping Mall

Auch sehr sehenswert wegen des dekorativen asiatisch-orientalischen Designs ist die Ibn Battuta Shopping Mall – und nein, das ist kein Tippfehler, obwohl es aussieht, als wenn ein Vokal fehlt. ^^° Hier gibt es die sechs Themenwelten China, Indien, Persien, Ägypten, Tunesien und Andalusien. Im “Andalusia Court” gibt es wieder einen DAISO und im “Egypt Court” noch einen Sanrio-Shop.

Außerdem findet man verschiedene japanische Restaurants sowie Snack-Counter mit japanischen Gerichten in den Food Courts (großen Hallen, in denen sich Imbiss-Läden aus aller Welt aneinander reihen). Japanese food, japanisches Essen, Dubai, ドバイ, Japanese shops, japanische Läden, Ibn Battuta Mall, udon noodle soup, ramen noodle soup, Food Court, Japanese dining in Dubai, Japanese self-serve foodIm “Persia Court” gibt es das Restaurant “Atisuto” und im Food Court bietet das “Ichikura” Ramen (japanische Nudelsuppen) an. Im Food Court des “Tunisia Court” gibt es “Sugoi!”, “Umami Restaurant Co.” und den “Sushi Counter” und im “China Court” kann man bei “YO! Sushi” dasselbige zu sich nehmen. 🙂

Town Centre Mall Jumeirah

Lecker essen kann man auch in der Town Centre Mall Jumeirah. Dort gibt es im Zentrum der Mall ein offenes Restaurant, welches – wie der Name „Sumo – Sushi & Bento“ schon verrät – Sushi und Bento-(japanische Lunchbox-)Gerichte anbietet. Die Kette hat bereits acht Filialen in Dubai sowie weitere im Ausland, darunter geplante Eröffnungen in Indien, Kanada und den USA. Neben einer Vielzahl an Sushi-Kreationen und Bentos mit Fisch, Fleisch oder Tempura bietet das Restaurant auch drei Versionen der so in Mode gekommenen Poke Bowls an (hawaiianisches Gericht in einer Schüssel, meistens roher Fisch mit anderen Zutaten). Abgrundet wird das Angebot mit Reisgerichten, Suppen, Tempura, japanischem Curry, Desserts und alkoholfreien Cocktails. Bei dieser Auswahl müsste für jeden etwas dabei sein. 😉

icecream, Dubai, ドバイNeben diesen “Japan-Adressen” findet man, wie auch hierzulande, immer mal wieder etwas Japanisches in Dubai. Zum Beispiel beim Freitagsbrunch im Radisson Blu Hotel am Deira Creek. Unter den vielfältigen Speisen aus der ganzen Welt gab es auch Sushi, Tempura und an Kakigori anmutendes Wasseis mit frischen Früchten.

Ihr seht: Es gibt Japanisches überall auf der Welt! Bleibt neugierig! 😉


Japanese shops in Dubai

It is repeatedly exciting to find out that there are interesting things for Japan lovers all over the world. Probably you could write a blog only about Japanese products, shops, events, food and styles that other countries offer. I content myself with a new category on my blog. 😉 In my posts The Japanese district in Paris and Parc Oriental de Maulevrier – the largest Japanese garden of Europe in France I reported about where Japan could be found in France.
Today it is about the Japanese things in Dubai.

Dubai, the biggest town in the United Arab Emirates, was only a small fishermen’s village some decades ago – today skycrapers and skycrapers are raising into the sky. Most of the few local inhabitants enjoy pleasant prosperity, apart from that the town consists of immigrants and many foreign workers. Multiculti reflects the city’s image: Arabs, Indians, Pakistani, Africans – a colourful mix. You can see black yashmaked women, men wearing a turban on the head, Indian costumes and colourful African clothes. Known as a shopping paradise (for the rich) and metropolis of superlatives, Dubai is one of the most perambulated cities in the world. Also many Asian people are attracted by the huge shopping malls which are – at least in German view – far away from “cheap” or “reasonable”. There are definitely no bargain buys to make in Dubai, but the fascinating thing is the range of stores from all over the world. Trade chains, that usually can only be found locally in their countries, have their branches in Dubai. Well-known and lesser-known companies are featured here in the overall package. So no wonder that in most of the huge malls even taxis are steered along the floors!

Dubai Mall

Based on the selling space and according to wikipedia the Dubai Mall with its 350.000 square meters is one of the largest shopping centers in the world. Besides over 1200 stores from different countries, the shopping empire hosts the world’s largest gold souk, an artificial ice rink in olympia and ice hockey dimensions, huge water fountain installations of up to 24 meters height, a cinema with 22 halls, a children adventure playground and an aquarium with three floors and a pedestrian tunnel. So there is generally much to see. ^^ But after all the superlatives let’s come to the Japanese shops and we preferably start very minimalist with DAISO!
Again I’m feeling as if Germany was on another planet. The Japanese chain DAISO comes with 700 branches in 25 countries and regions abroad from Japan – Germany is not included. (Who feels comforted then: There is no single store in whole Europe.) In Dubai DAISO is featured with even several stores in different shopping centers including one in the Dubai Mall.
DAISO is sort of a pound shop that is common in Germany (as a 1-Euro-shop) and many other countries. In Japan it is 100 Yen what is approximately 1 Euro or right now actually only 0,81 Euro (approx. 0,92 dollar). You can also find products which are a bit more expensive (shown on the price label), but most things really cost only 100 Yen. Anyway the range of products is much more fascinating than in a 1-Euro-shop in Germany in my opinion. From cosmetic, bathroom and kitchen products to stationery supplies, petty wares, decoration items, knick-knacks and artificial flowers to tableware, textile fabrics and groceries – the range is small, but brilliant. 🙂 Where for example you can buy soy sauce of Kikkoman for one Euro the bottle? Or beautiful Japanese tableware products that are even usable for dishwasher and microwave? At DAISO you can actually always find something suitable, useful or just nice! It is one of my absolute most favourite stores. 🙂 ♥
Usually you can recognize DAISO by its white lettering on pink or red background, but there are also different colour schemes. The range is not generally the same in every branch, so it’s actually always worth it to enter a DAISO store. ^^
In Dubai DAISO is a few cent more expensive than in Japan (at least for Germans), but still very cheap in price.

Among the many stores at Dubai Mall there is also Kinokuniya. It is the biggest bookstore retail chain of Japan. There are even more branches abroad than in Japan itself. The stores have amazing dimensions, often covering several floors, almost incomparable with German chains like “Hugendubel” or “Thalia”. Besides books in different languages there are also stationery supplies, board games and collectible figures. Anime lovers can not only find their favourite manga in original language but also copic markers for own projects. The main focus however is on the huge range of books.

For the girls there is also a Sanrio shop in the Dubai Mall, which basically sells Hello Kitty products. The entrance in shape of the cute cat can be seen from afar. Inside the very small-sized shop which is glassed fom two sides, kitty stuff in rose, pink and red shades is piled up as far as the eye can reach. Well, much of it is gaudy, everything expensive (because Sanrio), but the sight alone pays!

And with the brand Hello Kitty you can even do a few more things: So there is a Beauty Spa of the little celebrity in the Dubai Mall. The shop’s image is created much more subdued and elegant. About prices – who would be interested in (that’s not for me) – you can only speculate.

After all this shopping and amazement about the Japan offering, you might got hungry. Does it surprise you that there is even a Japanese bakery in the Dubai Mall? “Yamanote Atelier” is the slogan in gold above the store. It grants a certain elegance to the fresh colour design of mintgreen and white. The store in the Dubai Mall is one of three Yamanote Atelier branches in twon and a combination of self-service bakery and café. With a try in your hand you can walk along the counter and choose between the delicacies. There are matcha, cheese and chocolate croissants, indeed also one with rose sugar frosting (!), doughnuts, crumbles and sweet buns. Of course you can also find them filled with sweet red beans paste as well as in the character shape of f.e. “Hello Kitty” or “My neighbour Totoro”.
Lovers of savory snacks are awaited by pizza breads, yakisoba, curry or cheese & ham buns. For beverages you can order Japanese softdrinks or coffee. Of course it depends of what is offered on a day, but the range is wide. Along with the purchase you get a big elegant paper bag like in a patisserie. By the way you can also try cakes and gateaus at Yamanote Atelier.

Ibn Battuta Shopping Mall

Also worth seeing because of the decorative Asian-oriental design is the Ibn Battuta Shopping Mall – and no, this is no typing mistake, though it looks like it lacks a vowel. ^^° Here are the six theme worlds China, India, Persia, Egypt, Tunisia and Andalusia. In the “Andalusia Court” there is another DAISO and in the “Egypt Court” another Sanrio shop.
Furthermore you can find different Japanese restaurants like snack counters with Japanese dishes in the Food Courts (big halls where snack bars from around the world are lined up). In the “Persia Court” there is the restaurant “Atisuto” and in the Food Court the “Ichikura” serves ramen (Japanese noodle soups). In the Food Court of “Tunisia Court” there is “Sugoi!”, “Umami Restaurant Co.” and the “Sushi Counter” and at “YO! Sushi” in the “China Court” you can eat the same. 🙂

Town Centre Mall Jumeirah

You can also find tasty food in the Town Centre Mall Jumeirah. In the centre of the mall there is a little restaurant, which offers – like the name “Sumo – Sushi & Bento” reveals – sushi and bento (Japanese lunch box) dishes. The chain already owns eight branches in Dubai as well as additional ones abroad including planned ones in India, Canada and the USA. Besides a variety of sushi creations and bentos with fish, meat or tempura the restaurant also offers three versions of poke bowls which have come into fashion so much everywhere recently (Hawaiian dish in a bowl, most commonly containing raw fish and other ingredients). To complete the menu there are furthermore rice dishes, soups, tempura, Japanese curry, desserts and non-alcoholic cocktails. So everybody should find something. 😉

Besides the named “Japan addresses”, you can always find something Japanese here and there in Dubai, like also in other countries. For example at the Friday brunch in the Radisson Blu Hotel at Deira Creek. Among the various dishes from around the world you could find sushi, tempura and water icecream with fresh fruits similar to the Japanese kakigori.

You see: There is Japanese stuff all over the world! Stay curious and explore! 😉

Verrückter Start ins Neue Jahr ☆ Crazy start into the New Year

Read this post in English? Please scroll.

Hallo meine Lieben!
Ein FROHES NEUES JAHR wünsche ich euch! Ich hoffe, ihr hattet angenehme Feiertage und seit gut in 2019 gestartet! Als Eröffnungspost hier mal zwei kurze Geschichten, weil ich sie einfach so witzig fand:

In Japan ist der Hype um Popstars und musikalische Talente ja bekanntlich noch ein wenig größer als zum Beispiel in Deutschland. Die Stars werden verehrt, bewundert und bestaunt.
gackt, yoshiki, 芸能人格付けチェック! 2019お正月スペシャル, Geinojin Kakudzuke Check! 2019 Oshougatsu special, happy new year show, rating game, cookies, hype, sold out, TV show, crazy people, kekse, ausverkauftDieses Jahr traten mit YOSHIKI (von der Band X JAPAN, aber auch solo an Klavier und Schlagzeug) sowie GACKT (J-Pop- und J-Rock-Musiker) wieder zwei Ausnahmekünstler und A-Promis Japans in der TV Asahi Fernsehserie 芸能人格付けチェック! 2019お正月スペシャル (“Geinojin Kakudzuke Check! 2019 Oshougatsu special”, übersetzt: “Entertainer Rating Prüfung! 2019 New Year Special”) auf. Während der einzelnen Spielrunden, in denen sie erraten mussten, wie teuer die dargebotenen Speisen sind (GACKT ist seit 10 Jahren dabei und hat bereits 58 Runden hintereinander gackt, yoshiki, 芸能人格付けチェック! 2019お正月スペシャル, Geinojin Kakudzuke Check! 2019 Oshougatsu special, happy new year show, rating game, cookies, hype, sold out, TV show, crazy people, kekse, ausverkauftgewonnen!), aßen die beiden zum Vergnügen ihrer Fans Snackartikel wie Weihnachtsplätzchen und Chips im Backstage-Wartebereich und dokumentierten den Spaß auf Instagram, Facebook & Co mit Fotos und Mini-Videos.
Die Sendung wurde am 01.01.2019 live ausgestrahlt und am nächsten Tag waren eben diese Snacks kurzerhand in allen Läden ausverkauft. 😀 XD 😀 Die Stars entschuldigten sich in den Netzwerken, dass die Bestellseite des Cookie-Herstellers zusammengebrochen war. 😀 XD 😀
Die Leute sind verrückt, nicht wahr?

Aber wer jetzt denkt, so etwas gibt es mal wieder nur in Japan… Die spinnen einfach, die Japaner… der höre sich diese Story an:

In Deutschland führte die bekannte Drogeriekette “dm” im Dezember ein neues Toilettenpapier ihrer Hausmarke “Sanft&Sicher” ein. Auf der Packung sowie auf dem tatsächlichen Papier ist ein Mops in einem schwarz-weiß gestreiften Pullover mit einem bunten Blumenkranz auf dem Kopf in moderner Retro-Optik abgebildet, daneben eine Sprechblase “I love you”, rosa Herzen und eine rosafarbene Krone.

Damit springt dm auf den Zug auf, Geld mit Trend-Tieren zu verdienen. Bisher erfreuten sich vor allem Produkte mit Einhörnern, Flamingos, Alpakas und Faultieren großer Beliebteit – nun ist es also der Mops. Viele Hundeliebhaber schlugen zu, um sich ihren Anteil an der limitierten Edition zu sichern. dm, drogerie-markt, German drugstore, company logo, ドイツのドラッグストアSo war das Papier, das eigentlich nach und nach in zwei Monaten an die Kunden gebracht werden sollte, innerhalb kürzester Zeit ausverkauft – ein Hype, mit dem dm nicht gerechnet hatte! Ganze Autoladungen sollen einige der Käufer weggeschleppt haben! Manche lagerten ihre Hamsterkäufe als Jahresvorrat zuhause, viele stellten Fotos von ihren Schätzen (und den eigenen Mops-Lieblingen) ins Internet – was den Verkauf der Marke natürlich förderte, wieder andere erkannten ein lukratives Geschäft und boten ihre Toilettenrollen auf eBay an. Dort kann man immer noch eine Packung (8 Rollen) für etwa 8,- EUR erwerben, oft auch gleich im Mehrfach-Pack. Der stolzeste Preis, den ich gesehen habe, lag bei 80,- EUR für 4 Packungen!!! 😀 XD 😀 Man bedenke, dass eine Packung im dm-Online-Shop 1,95 EUR kostet! dm, drogerie-markt, German drugstore, Mops, Toilettenpapier, pug dog, toilet paper, hype, sold out, crazy people, ドイツのドラッグストア, Germany, resale on eBayAktuell sollten die eBay-Preise jedoch wieder sinken, da dm die Filialen schon mit Nachschub versorgt hat. Inzwischen gibt es auch Wattepads und Kosmetiktücher im Mops-Design – natürlich ebenfalls in limitierter Auflage. Die Frage wird nur sein: Wie lange wird es diesmal bis zum Ausverkauf dauern? 😉

 

Man sieht also: Überall auf der Welt die gleichen Verrückten! 😉
In diesem Sinne: Frohes Neues!

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© for all pictures of GACKT and YOSHIKI by the respective artists, taken from YOSHIKI’s Instagram account and GACKT’s Facebook account (the cartoon one is fanart, uploaded by YOSHIKI)
© for all pug dog toilet paper pictures by dm (taken from official website, onlineshop)
screenshot of the pug dog toilet paper resale offers taken from ebay.de
and thanks to Tacchan for the cookie picture ^^


Crazy start into the New Year

Hello my dears!
I wish you a HAPPY NEW YEAR! Hopefully you all had nice holidays and a good start into 2019! As opening post here just two short stories because I found them so funny:

In Japan the hype about about pop stars and musical talents is even a bit more intensive than for example in Germany. Stars are honoured, admired and marveled at. This year the TV Asahi show芸能人格付けチェック! 2019お正月スペシャル (“Geinojin Kakudzuke Check! 2019 Oshougatsu special”, translated: “Entertainer Rating Exam! 2019 New Year Special”) featured again two exceptional artists and A-list celebrities of Japan: YOSHIKI (from the band X JAPAN as well as solo at piano and drums) and GACKT (J-Pop and J-Rock artist). Between the different rounds of the game, where they had to guess how expensive the shown dishes would be (GACKT has been participating for 10 years and won 58 rounds in a row!), they both ate snack articles like Christmas cookies and crisps in the backstage waiting room and – to their fans’ pleasure – documented the fun on Instagram, Facebook & Co by photos and mini movies.
The show was broadcasted on January 1st 2019 and the next day just those snacks were sold out in the shops. 😀 XD 😀 The stars apologized on social networks that the cookie supplier’s order page collapsed. 😀 XD 😀
People are crazy, aren’t they?

But who now thinks, that this is typical and only in Japan… They are just crazy, the Japanese…. should listen to this story:

In Germany the known drugstore chain “dm” launched a new toilet paper of their in-house brand “Sanft&Sicher” (“Smooth&Safe”). On the package as well as on the actual paper a pug dog in a black-and-white-striped pullover wearing a colourful floral wreath on his head is pictured in modern retro style, next to it the speech bubble “I love you”, pink hearts and a pink crown. By this dm is jumping on the bandwagon to earn money with trend animals. Before especially products with unicorns, flamingos, alpacas and sloths became increasingly popular – well, now it is the pug. Many dog lovers pounced on it to gather their portion of the limited edition. So the paper that should have been offered to customers bit by bit within the following two months, was sold out immediately – a hype that wasn’t expected by dm! Some customers are said to have dragged away items that filled the whole car! Some stored their panic buying for their annual supply at home, many posted photos of their treasures (and their own pug pets) in internet – what of course promoted the selling of the brand and again others understood the lucrative business and offered their toilet rolls on eBay. There you can still purchase one package (including 8 rolls) for approx. 8,- EUR, often even in multipack. The stiffest price that I have seen, was 80,- EUR for 4 packages!!!:D XD 😀 Keep in mind that one package in the dm online shop costs 1,95 EUR!
But recently the eBay prices should decrease since dm has already supplied the branches with replenishment. Meanwhile there are also cotton pads and face tissues available in the pug design – of course in limited edtion as well. So the question will be: How long will it last this time until everything is again sold out? 😉

You can see: Everywhere all over the world the same crazy people! 😉
With this in mind: Happy New Year!

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© for all pictures of GACKT and YOSHIKI by the respective artists, taken from YOSHIKI’s Instagram account and GACKT’s Facebook account (the cartoon one is fanart, uploaded by YOSHIKI)
© for all pug dog toilet paper pictures by dm (taken from official website, onlineshop)
screenshot of the pug dog toilet paper resale offers taken from ebay.de
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